[Rezept] Buddhas Fastenspeise (vegan)

Heute hau ich euch ein Rezept aus meiner Alltagsküche raus. Ein einfaches, leckeres Asiagericht. Die Buddhistische Fastenspeise, Buddhas Fastenspeise, Chinesische Fastenspeise oder wie sie sonst noch so heißt.

Nun gut, was ist denn nun die Buddhistische Tempelküche? Eigentlich ist es – grob zusammengefasst – eine einfache, meist pflanzliche, wenig gewürzte Speise, in der auf „übelriechende Lebensmittel“ verzichtet wird.

Ich halte mich hier nur so grob daran und habe meine eigene Interpretation des Gerichts.

Bei den Gewürzen habe ich mich zwar stark zurückgehalten, aber auf Knoblauch und Frühlingszwiebel wolle ich dann doch nicht verzichten, ganz egal wie übelriechend das sein soll..

Aber sonst ist es eher mild gewürzt, sehr einfach und dabei aber so lecker, dass ich es echt häufig esse.

Viel frisches und knackiges Gemüse, eine leichte Sauce, krosser Tofu und Reis nach Wahl – bei mir heute schwarzer Reis, da ich ihn leider viel zu selten Esse.

Wer möchte, kann noch mit etwas mehr Sojasauce, veganer „Fischsauche“, Sriracha, diversen Pilzsaucen und ähnlichen geschmackvollen Saucen abrunden. Auch Chili oder Ingwer macht sich besonders gut in diesem Gericht.

Also, wer nicht gerade in einem Tempel wohnt oder die Tempelküche zu 100% nachbasteln möchte, kann sich hier an diversen Gewürzen, Saucen und Zutaten austoben. Das Rezept bietet einfach eine super Basis und kann ganz leicht auf den eigenen Geschmack angepasst werden.

[Rezept] Buddhas Fastenspeise (vegan)

Portionen 2 Portionen

Zutaten

  • 200 g Reis z.B. schwarzer Reis
  • 1 Paprika
  • 1 Zucchini
  • 1/2 Brokkoli
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 150 g Champignons
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 10 g Morcheln trocken
  • 400 ml Gemüsebrühe kalt
  • 10 ml Sojasauce
  • 20 g Tapiokastärke ggf. andere Stärke
  • 200 g Tofu
  • Kokosöl
  • ggf. Salz
  • Pfeffer

Anleitungen

  • Den Reis in Salzwasser garen.
  • Zucchini längs halbieren und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Paprika von Strunk und Kernen befreien und in große Stücke schneiden. Den Brokkoli in feine Röschen teilen. Die Frühlingszwiebel schräg in grobe Scheiben schneiden, dabei grünen und weißen Anteil trennen. Die Champignons - je nach Größe - vierteln oder sechsteln. Den Knoblauch fein hacken. Die Morcheln in etwas gekochtem Wasser ziehen lassen.
  • Nun nach und nach das Gemüse - nach Garzeit - in einer großen Pfanne oder einem Wok anbraten. Beginnend mit Brokkoli, Paprika, Champignons, Zucchini, dem weißen Teil der Frühlingszwiebeln und zuletzt dem Knoblauch. Dabei sollte alles noch Biss haben und nicht weich werden.
  • Tapiokastärke in kalter Gemüsebrühe auflösen und das Gemüse damit aufgießen. Morcheln und den grünen Teil der Frühlingszwiebeln hinzugeben und nur solange köcheln lassen, bis die Sauce abgebunden ist. Gegebenenfalls mit Gewürzen abschmecken.
  • Den Tofu in einer seperaten Pfanne, in etwas Kokosöl, anbraten. Dabei gerne mit etwas Kala Namak und Kurkuma verfeinern.
  • Reis mit Gemüse und Tofu servieren.

Notizen

Gerne mit Sriracha oder Sojasauce verfeinern.

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