[Rezept] Kirsch-Nussstreusel-Küchlein (vegan)

Kirschkuchen gehören zu meinen absoluten Favoriten. Das war schon als Kind so! Als Geburtstagskinder bekamen meine Brüder und ich oft einen dreistöckigen Kuchen. Dabei war die oberste Etage immer ein kleiner Biskuitboden mit einem Fruchtbelag nach Wahl des Geburtstagskindes. Und in meinem Fall war das immer Kirsche! Auch wenn Oma zum üblichen Sonntagskaffee gebacken hat, habe ich es geliebt, wenn es etwas mit Kirschen gab.

Also egal ob Käsekuchen mit Kirschen, Bikuit mit Kirschen und einem Fruchtguss oder Schokokuchen mit Kirschen, ich war auf jeden Fall mit mindestens einem Stück dabei! Das ist heute wohl auch noch so. Frische Kirschen im Frühjahr oder auch Schattenmorellen aus dem Glas, hauptsache Kirschen.

Am besten natürlich eine schön saftige Kirschmasse. So wie hier! Ein nussiger Mürbeteig mit einer unglaublich saftigen Füllung und dazu noch Nussstreusel und eine feine Zimtnote. Einfach perfekt für den Herbst. Allein die Zimtnote, die beim Backen durch die Wohnung ströhmt…

Kirsch-Nussstreusel-Küchlein (vegan):

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Zutaten für eine 18 cm Springform:

Für den Teig:

  • 150 g Mehl
  • 75 g Margarine
  • 20 g gemahlene Nüsse (z.B. Mandeln oder Haselnüsse)
  • 50 g Zucker
  • 1/2 Pck. Vanillinzucker
  • 35 g Apfelmus
  • 1 Prise Zimt
  • 1/2 TL Backpulver

Für die Streusel:

  • 35 g Mehl
  • 15 g gemahlene Nüsse (z.B. Mandeln oder Haselnüsse)
  • 25 g Margarine
  • 15 g Zucker
  • 1 Prise Zimt

Für die Füllung:

  • 1 Glas Schattenmorellen (680 g Füllmenge)
  • 150 g Kirschsaft (z.B. aus dem Kirschglas)
  • 15 g Maisstärke
  • 25 g Zucker
  • 1 Prise Zimt

Zubereitung:

Margarine erst kurz vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank nehmen und in Flocken unter das Mehl, die gemahlenen Nüsse, den Zucker und Vanillinzucker kneten. (Verwendet man eine feste, butterähliche Margarine, lässt sich der Teig später leichter weiterverarbeiten.) Zimt, Apfelmus und Backpulver unterkneten, bis eine homogene Masse entsteht. Nun den Teig in Folie packen und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank lagern, damit die Margarine wieder fest wird. Der Teig kann auch gerne schon am Vortag vorbereitet werden.

Für die Steusel alle Zutaten vermengen und mit den Fingerspitzen kneten, bis schöne Streusel entstanden sind. Ebenfalls bis zum Gebrauch im Kühlschrank lagern.

Die Kirschen abtropfen lassen und dabei den Saft auffangen. Die Stärke mit etwas Kirschsaft auflösen und den Rest der 150 ml mit Zucker und Zimt aufkochen. Sobald die Flüssigkeit kocht mit der aufgelösten Stärke verquirlen und die Kirschen unterrühren. Vom Herd nehmen und beiseite stellen.

Wenn der Teig genug im Kühlschrank geruht hat, den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nun die mit Backpapier ausgelegte und am Rand gefettete Springform mit Teig auszukleiden. Dafür den Teig mit etwas Mehl grob ausrollen und dann mit den Fingerspitzen in die Form drücken, und einen schönen Rand für die Kirschfüllung hochziehen. Alternativ kann man hier auch nur mit den Händen arbeiten, ein Nudelholz ist nicht zwingend notwendig. Die Kirschmasse gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen.

Die Krümel gleichmäßig auf der Füllung verteilen und den Kuchen, im unteren Drittel des Backofens, ca. 35 – 40 Minuten bis zur gewünschten Bräune backen.

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Sieht das nicht köstlich aus? Mir läuft direkt beim Schreiben schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Ach, ich liebe Kirschen wirklich!

Das Rezept reicht hier zwar nur für einen kleinen Kuchen, kann aber für eine große Springform (ca. 26 – 28 cm Durchmesser) einfach verdoppelt werden. Dabei würde ich die Temperatur auf 180°C drosseln und dabei die Backzeit auf etwa 45 –  50 Minuten verlängern.

Also super als Minikuchen für den kleinen Kaffeeklatsch zwischendurch oder auch als ausgewachsener Kuchen für die ganze Familie, Freunde oder Kollegen.

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Kennt ihr eigentlich das Problem, dass Fruchtkuchen zuviel Flüssigkeit lassen und den Mürbeteig auflösen? Hier überhaupt kein Problem! Mein Geheimtipp an euch: Backt den Teig unbedingt bei Ober-/Unterhitze und schiebt den Kuchen im unteren Drittel in den Backofen. So bekommt der Kuchen von unten genug Hitze, wird schön mürbe, die Füllung bleibt saftig und die Streusel (oder jede andere Oberseite) verbrennt nicht und wird nicht zu dunkel.

Aber sagt mal, welche Art von Kirschkuchen mögt ihr am liebsten?

Habt ein schönes Wochende!

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