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[Rezept] Zimtsterne (vegan)

Die Zeit verstreicht im Dezember immer so schnell! Ich kann es kaum glauben, dass heute schon der 6. Dezember ist, somit Nikolaustag! Wie war das? Zum Nikolaus gab es immer ein Säckchen voll mit Mandarinen, Nüssen und Süßigkeiten. Na, wenn man das nicht vereinen kann in Zimtsternen! Etwas Süßes, mit Nüssen und einen kleinen Zitrusnote…

Zimtsterne mochte ich immer besonders gerne! Aber hier weniger die Variante mit Eiweißglasur, einfach süß, fest und wenig Geschmack. Sondern viel lieber die Version meiner Mutter. Da war schon immer Zitronenguss drauf!

Nussig, zimtig und zitronig muss es sein.. Und genau so wurde es dann auch.

Zimtsterne (vegan):

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Zutaten für ca. 125 Stück:

  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Magarine (mit butterähnlicher Konsistenz)
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • n.B. 25 g Mehl

Für den Guss:

  • 75 g Puderzucker
  • 15 ml Zitronensaft

Zubereitung:

Nüsse, Zucker und Zimt für den Teig vermengen, dabei die Margarine in Flocken hinzugeben und so lange kneten, bis eine homogene Masse entsteht. Den Teig abgedeckt, für mindestens eine Stunde (oder gerne über Nacht), im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig mit etwas Mehl etwa 5 mm dick ausrollen, kleine Sterne ausstechen (ca. 3 cm) und direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Ist der Teig zu klebrig, bis zu 25 g Mehl unterkneten.

[Tipp: Am besten verwendet man nur die Hälfte des Teigs und knetet jeweils beim erneuten Ausrollen wieder etwas frischen, kühlen Teig zum bereits verwendeten Teig, so bleibt er fest und geschmeidig und wird nicht zu weich oder bröckelig.]

Die Sterne Blech für Blech ca. 12 Minuten backen, bis sich die äußersten Spitzen leicht golden verfärben.

Wenn alle Sterne gebacken sind, kann der Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft angerührt werden und vorsichtig mit einem Pinsel auf den Sternen verteilt werden.

Die Kekse vollständig auskühlen und trocknen lassen und anschließend in eine Metalldose geben.

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Ich habe hier einen relativ kleinen Plätzchenausstecher gewählt, natürlich könnt ihr dabei auch größere Formen wählen. Ich mag es, die kleinen Zimtsterne direkt aufeinmal in den Mund zu nehmen und zergehen zu lassen oder maximal einmal abzubeißen. So kann man einfach doppelt so viele Plätzchen essen, ganz ohne schlechtes Gewissen.

Kekse05 (11)

Habt noch einen schönen Nikolaustag!

Wie war bei euch die Tradition zum 6. Dezember? Gefüllte Stiefel, Körbchen oder wie bei mir – Nikolaussäckchen? Gleich schon morgens die Überraschung oder wie bei uns zu Hause – Abends das Säckchen vor der Tür?

Erzählt mir gerne einen Schwenk aus eurer Kindheit!

[Grundrezept] Pumpkin-Spice-Sirup (vegan)

Pumpkin-Spice? Ja, genau! Habt ihr hier bestimmt in letzter Zeit schon öfter gelesen! Meine eigene Pumpkin-Spice-Gewürzmischung habe ich in diesem Herbst bereits 3x angemischt und wir haben gerade mal ein paar Tage Herbst! Für mich die Pflichtzutat für alle süßen Rezepte an kühleren Tagen. Der Inbegriff von Herbst, der einem innere Wärme verschafft! Passend für viele Kürbisrezepte, aber auch viele andere Rezepte mit herbstlichen Zutaten.

Aber warum nicht mal komplett anders verwenden. Ein Sirup sollte es werden, den man sehr vielseitig verwenden kann.

Pumpkin-Spice-Sirup (vegan):

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Zutaten für ca. 500 – 600 ml:


Zubereitung:

Geeignete Flaschen heiß abkochen.

Alle Zutaten miteinander aufkochen, etwa 10 Minuten köcheln lassen.

Den Sirup etwas abkühlen lassen und die Rückstände mit einem Tuch oder Filter herausfiltern, um ein besonders haltbares und klares Ergebnis zu bekommen.

Den klaren Sirup nochmals kurz aufkochen, bis er eine Sirupartige Konsistenz hat und in die sterilen Flaschen füllen. Im Kühlschank ist der Sirup mehrere Wochen oder gar Monate haltbar.

Möchte man den Sirup sofort verwenden oder nur ein paar Tage aufbewahren, kann man ihn auch ungefiltert lassen oder durch ein feines Sieb filtern, dabei bleiben Gewürzpartikel im Sirup zurück und die Textur bleibt etwas gröber.

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Dieser goldene Sirup passt wunderbar in Kaffee, mit etwas aufgeschäumtem Pflanzendrink, als Pumpkin-Spice-Latte. Einfach ein Schluck Sirup in Tee und ihr habt wunderbaren Punschgeschmack. Ihr könnt den Sirup auch als Grundzutat zum Backen verwenden oder einfach ein paar Pancakes damit beträufeln. Auch Oatmeals lassen sich super damit verfeinern.

Wer besonders mutig ist, kann auch gerne etwas Tofu darin karamellisieren oder winterliche Limonaden herstellen.

Aber auch eure Freunde werden sich sicherlich über etwas Pumpkin-Spice-Sirup freuen! Ein perfektes Geschenk aus der Küche! Vielleicht auch schon für Weihnachten vormerken?

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Die herausgefilterten Kürbis- und Gewürzreste können natürlich noch weiterverwendet werden. Einfach in Gebäck bzw. Nachspeisen mitverarbeiten oder in Tee bzw. Kaffee auflösen. Hier muss nichts weggeworfen werden!

Aber was würdet ihr mit dem Sirup als erstes anstellen?