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[Rezept] Spargel-Blätterteigstangen (vegan)

Endlich Spargelzeit! Ich mag den grünen Gemüsespargel besonders gerne, wie ist das bei euch?

Spargel ist einfach so wandelbar und immer lecker. Man kann ihn kochen, dämpfen, backen, braten oder auch roh genießen. Diese vielen verschiedenen Möglichkeiten wecken immer wieder die Lust auf Spargel, man kann einfach nie genug bekommen.

Heute habe ich eine schnelle Snackvariante für euch. In nur wenigen Minuten habt ihr perfektes Fingerfood gezaubert. Knuspriger Blätterteig, mit saftigen Spargel und krossen Spargelspitzen. Leicht cremig, würzig und einfach unglaublich lecker.

Spargel-Blätterteigstangen (vegan):

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Zutaten für 24 Stangen:

  • 1 Rolle Blätterteig
  • 24 Stangen grüner Spargel
  • 75 g vegane Creme (z.B. Creme Vega)
  • 1 EL Dill (frisch oder TK)
  • 1 EL Petersilie (frisch oder TK)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Als erstes die Spargelstangen waschen, Enden abschneiden und gegebenenfalls schälen.

Den Blätterteig aufrollen, mit der Creme bestreichen, gehackte Kräuter, Salz und Pfeffer darauf verteilen.

Nun den Blätterteig längs in 12 lange Streifen schneiden. Diese einmal halbieren, dass ihr 24 Streifen bekommt.

Die Spargelstangen vom Stielende angefangen mit den Blätterteigstreifen einwickeln, dabei mit der Cremeseite richtung Spargel.

Die Stangen mit genug Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 20 Minuten goldbraun backen.

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Die Spargel-Blätterteigstangen schmecken sowohl warm, als auch kalt! Sie sind kinderleicht in wenigen Minuten zubereitet und perfekt als Fingerfood für Partys oder als Snack. Dazu einen knackigen Salat und ihr habt eine wunderbare Mahlzeit für den Frühsommer.

Man kann das Rezept noch beliebig erweitern. Einfach weitere Zutaten zwischen Blätterteig und Spargel wickeln, zusätzlich mit Körnern oder pflanzlichem Käse bestreuen oder andere Aufstriche benutzen.

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Wie esst ihr euren Spargel am liebsten? Klassisch mit einer Sauce Hollandais, lieber mit Semmelbröseln und „Butter“ oder als Erdbeer-Spargelsalat? Raus mit euren Favoriten!

Ich esse Spargel in jeder Variante und kann nie genug davon bekommen!

[Rezept] Bärlauch-Hummus (vegan)

Na, was ist das für ne grüne Creme?

Als absoluter Hummus-Fan und gerade in der Bärlauchzeit – da ist es nicht so schwer, auf diese gloreiche Idee zu kommen, lecker Bärlauch-Hummus zu machen. Aber das bedeutet auch, dass es einfach eine verdammt gute Idee ist, oder?

Hummus muss nicht nur einfache Kichererbsenpaste sein! Verschiedene Kräuter, Gemüse, Öle und Gewürze geben dem Hummus immer wieder eine neue Note und lassen ihn/es niemals langweilig werden.

Bärlauch-Hummus (vegan):

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Zutaten für 1 kleine Schüssel:

  • 40 g Bärlauch
  • 1 – 2 EL Zitronensaft
  • 1 Msp Kümmel (gemahlen)
  • 60 ml Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Tahin (Sesammus)
  • 240 g Kichererbsen (aus der Dose)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Den Bärlauch, waschen, grob hacken und zusammen mit Zitronensaft, Kümmel, Wasser, Öl, und Tahin in ein Mixbehältnis geben und ordentlich pürrieren.

Erst dann die abgetropften Kichererbsen hinzugeben und mit pürrieren, damit sich die feine Bärlauchmasse gut mit den Kichererbsten verbindet und keine großen Fasern übrig bleiben.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und genießen.

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Sieht das nicht lecker aus? Ich möchte direkt etwas Brot oder Gemüse damit essen!

Und wisst ihr was, ihr könnt Bärlauch-Hummus nicht nur zwischen März und Mai genießen! Wie ich bereits bei meinem Bärlauchpesto erklärt habe, hacke ich ihn gerne vor und friere ihn gut verschlossen in Plastikdosen ein. Wichtig ist, dass die Dosen wirklich gut abschließen, denn sonst habt ihr immer eine schöne Bärlauchwolke in der Wohnung, wenn ihr das Gefrierfach nur einen Spalt öffnet! So habt ihr auch noch in den nächsten Monaten die Möglichkeit, Hummus zu schlemmen. Einfach den Bärlauch aus dem Gefrierfach hierfür verwenden!

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Jetzt bin ich aber mal gespannt, welche Hummus-Variante ist euer Liebling? Und mindestens genauso wichtig: Sagt ihr „der“ oder „das“ Hummus? Eigentlich ja beidest richtig, aber interessant zu sehen, was verbreiteter ist.

[Grundrezept] Ingwer-Zitronengras-Sirup (vegan)

Jetzt kommt sie wieder, diese gefürchtete „Übergangszeit“.. Viele holen sich durch den Wetterumschwung, die falsche Kleidung oder einfach ein winterlich geschwächtes Immunsystem eine Erkältung, Grippe oder andere Hust- und Schnupfsymptome… Alles nicht schlimm, aber nervig.

Ich werde mit Ingwer vorbeugen. Denn Ingwer wirkt nicht nur antibakteriell und gegen Übelkeit und Erbrechen, sondern regt gleichzeitig auch noch den Stoffwechsel an und unterstützt gerne, wenn man ein paar Kilos abnehmen möchte.

Aber immer nur Ingwer im Essen oder als Tee? Ich habe langsam genug von heißen Tees. Die Sonne kommt raus und ich möchte kühle Getränke. Also trinke ich im Alltag gerne Ingwer-Wasser, aber warum nicht mal selbstgemachten Ingwer-Sirup?

Da passt doch perfekt noch etwas Zitronengras dazu, oder? Der frische Duft wirkt nicht nur entspannend und Beruhigend, das Gras hilft auch wunderbar der Verdauung, stärkt das Immunsystem und hilft bei vielen Infekten. Also die perfekten Vorraussetzungen!

Ingwer-Zitronengras-Sirup (vegan):

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Zutaten für ca. 500 ml:

  • 150 g Ingwer
  • 2 Stangen Zitronengras
  • 600 g Zucker
  • 800 ml Wasser
  • 15 g Zitronensäure

Zubereitung:

Den Ingwer in maximal 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Das Zitronengras mit einem Messergriff zerschlagen oder knicken, damit die Struktur sich etwas öffnet.

Alle Zutaten miteinander vermengen und ca. 30 Minuten köcheln lassen, dann etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit Gefäße steril abkochen.

Nun den Sirup mit Hilfe eines Kaffeefilters filtern. (Sollte der Sirup zu stark eingekocht sein, nochmal etwas Wasser einrühren. Den abgefilterten Sirup nochmal etwa 10 Minuten aufkochen, heiß in die sterilen Flaschen füllen und sofort verschließen.

Der Sirup ist im Kühlschrank mehrere Monate haltbar.

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Aber was soll man nun mit diesem Sirup anfangen? Wie wäre es als Süßungsmittel für Tees? Oder einfach mit etwas Sprudelwasser aufgießen und somit als sommerliche Limonade genießen, mein absoluter Favorit! Oder stilles Wasser, ein paar Zitronenscheiben, Ingwerstücke oder eine Stange Zitronengras hinein und man hat eine Art Ingwer-Eistee!

Der Phantasie sind wiedermal keine Grenzen gesetzt und man kann alles damit verfeinern und süßen! Die würzig scharfe Note der gold-gelben Wurzel harmoniert wunderbar mit der frische des Zitronengrases und dem süßen Zucker…

Einfach ein Geschmackserlebnis auf der Zunge, das ich persönlich sehr liebe! Also nur zu Empfehlen für alle Ingwerfans wie mich!

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Aber Achtung, Ingwer und Zitronengras sind zwar wahnsinnig gesund und helfen beim Entschlacken und der Verdauung, aber hierbei handelt es sich immer noch um Sirup und vom übermäßigen Zuckerkonsum wird man nicht unbedingt schlanker! 😉

[Rezept] Schoko-Erdnussbutter-Cupcakes mit Marmeladenfüllung (vegan)

Jetzt kommen wohl meine liebsten Cupcakes! Denn alleine die Zutaten lassen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Schokolade, Erdnussbutter und dazu noch eine fruchtige Füllung, was will man mehr? Ich liebe diese Komponenten im Einzelnen, aber noch mehr als Gesamtpaket.

Der schokoladige Teig versteckt eine säuerliche Marmeladenfüllung und wird von einem cremigen Erdnussbutterfrosting gekrönt. Als besonderes Highlight noch crunchy Erdnüsse, Schokotropfen und etwas Schoko-Sauce.

Na, ist Erdnussbutter auch nach eurem Geschmack? Dann sind diese Cupcakes bestimmt etwas für euch!

Schoko-Erdnussbutter-Cupcakes (vegan):

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Zutaten für 12 Cupcakes:

Zutaten für den Teig:

  • 150 g Zucker
  • 85 g Erdnussöl
  • 75 ml Mandelmilch
  • 150 g Apfelmus
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Mehl
  • 30 g Kakao
  • 1 TL Natron

Für die Füllung:

  • 120 g Marmelade bzw. Gelee

Für das Erdnussbutter-Frosting:

  • 300 ml Mandelmilch
  • 1TL Vanillinzucker
  • 4 EL Zucker
  • 4 EL Stärke
  • 150 g Margarine (ich empfehle Alsan, wegen der festen Textur)
  • 1 EL Puderzucker
  • 100 g Erdnussbutter

Für die Deko:

  • 40 g Zartbitterschokolade
  • 10 g Kokosöl
  • gesalzene Erdnüsse
  • Schokotropfen

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zucker, Öl, Mandelmilch, Apfelmus, Apfelessig und Salz miteinander aufschlagen, bis sich alle Zutaten verbunden haben.

Mehl, Kakao und Natron kurz miteinander vermengen und unter die restliche Masse rühren.

Den Teig in die mit Förmchen ausgelegten Muffinbackbleche füllen und anschließend auf mittlerer Schiene ca. 20-25 min backen, die Stäbchenprobe zur Teigkontrolle machen und abkühlen lassen.

Für das Frosting die Margarine aus dem Kühlschrank nehmen. (Ich empfehle hier Alsan, da diese etwas fester ist, als viele andere Margarinesorten und somit dem Frosting mehr Stand verleiht.)

Aus Mandelmilch, Stärke, Zucker und Vanillinzucker einen Pudding zubereiten. Hierfür die Stärke mit einem kleinen Anteil der Mandelmilch auflösen. Die restliche Milch mit dem Zucker und Vanillinzucker aufkochen. Wenn die Milch kocht, die aufgelöste Stärke unterrühren. Den Pudding eine Minute unter ständigem Rühren köcheln lassen, dann in eine Schale umfüllen, mit Klarsichtfolie bedecken und ebenfalls auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Wichtig ist hierbei, dass die Folie direkt auf den Pudding gelegt und angedrückt wird, damit sich keine Haut bilden kann.

Wenn alle Zutaten Zimmertemperatur erreicht haben, kann es weitergehen. (Wichtig ist hierbei wirklich, dass die zwei Komponenten die selbe Temperatur haben und nicht zu heiß oder zu kalt sind, sonst wird das Frosting nichts!) Die Margarine mit Puderzucker auffschlagen, bis sie rein weiß und schaumig ist, dann esslöffelweise den Pudding mit dem Quirl (bzw. der Küchenmaschine) unterrühren. Dies sollte nicht in zu großen Portionen erfolgen, damit sich die Zutaten miteinander verbinden können. Schließlich die Erdnussbuter unterquirlen.

Das Frosting gerne noch ca. 1/2 Stunde in den Kühlschrank stellen, damit es etwas fester wird und währenddessen die vollständig ausgekühlten Cupcakes mit Hilfe einer Tülle oder eines Cupcake-Ausstechers aushöhlen und den Teigdeckel aufbewahren. Nun jeden Cupcake mit einem gehäuften TL Marmelade füllen und den Teigdeckel wieder aufsetzen und leicht andrücken.

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Jetzt das Frosting mit Hilfe eines Spritzbeutels und einer Tülle nach Wahl verzieren. Ich habe hier eine große Sterntülle verwendet.

Nach Belieben können jetzt grob gehackte Erdnüsse und Schokotropfen auf den Cupcakes verteilt werden.

Die Schokolade mit dem Kokosöl schmelzen, in einen Spritzbeutel füllen und etwas abkühlen lassen, bis sie maximal handwarm ist. Dann die Schokosauce in gleichmäßigen Schwenkbewegungen auf den Cupcakes verteilen.

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Na, ist Erdnussbutter auch etwas für euch? Ich glaube, man kann Erdnussbutter nur lieben oder hassen und ich gehöre definitiv zur ersten Gruppe!

[Rezept] Gefüllte Eier bzw. Senf-Ei-Aufstrich (vegan)

Heute habe ich ein Rezept, dass aus einer irrwitzigen Idee heraus entstanden ist. Eine liebe Freundin hat meine gefüllten Eier immer geliebt, möche sich aber gerne vorwiegend vegan ernähren. Als eine kleine Überraschung wollte ich ihre Leibspeise nachbasteln.

Klar, russische Eier aus Hühnereiern sind nochmal ne andere Geschichte, aber man kann sich ja mal den Spaß erlauben und etwas in die Hausfrauen-Molekularküche abtauchen! 😉

Gefüllte Eier bzw. Senf-Ei-Aufstrich (vegan):

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Zutaten für 8 Hälften:

Für das Eiweiß:

  • 200 ml Reismilch
  • 1 Pck. veganes Geliermittel
  • 1 Msp. Kala Namak (Schwefelsalz)
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung (oder ein Schälchen Aufstrich):

  • 50g Tofu
  • 3 EL mittelscharfer Senf
  • 2 EL Mayo (vegan)
  • 1/2 TL Agavendicksaft
  • 1 TL gehackten Dill
  • 1/2 TL Petersilie
  • 1 Msp. Kurkuma
  • 1 Msp. Kala Namak
  • Salz, Pfeffer

Für die Dekoration:

  • Algenkaviar
  • Dillspitzen
  • Kresse

Zubereitung:

Für das Eiweiß alle Zutaten miteinander verquirlen und unter Rühren aufkochen und anschließend in eine Silikonform abfüllen. Am besten über Nacht im Kühlschrank gelieren lassen. Um die Eiweißhälften am nächsten Tag aus der Form zu bekommen, einfach mit einer Messerspitze vorsichtig um den Rand fahren, die Form auf ein Brett stürzen und ein feuchtes, heißes Handtuch auf die Rückseite legen, so lösen sie sich nach kurzer Zeit von selbst.

Die Füllung gerne vorbereiten oder aber am Folgetag frisch zubereiten. Hierfür alle Zutaten in einen Mixer oder Multizerkleinerer geben und ordentlich durchmixen, bis eine feine Creme entsteht.

Mit Hilfe eines Spritzbeutels (mit Sterntülle) die Creme auf den Gelee-Eiern verteilen. Nun noch etwas Algenkaviar, Dill oder Kresse auf die Eier geben.

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Wer das Eiweiß gerne noch etwas milchiger möche, kann 50 g Tofu und 150 ml Reismilch verwenden und dafür beide Zutaten miteinander vermixen. Hierfür ist jedoch etwas Zeit einzuplanen, da man die Masse vor dem Kochen etwas stehen lassen sollte, bis keine Luftblasen mehr in der Masse sind. Dann geht es weiter wie oben angegeben.

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Na, wie findet ihr die Idee von veganen gefüllten Eiern? Irrsinn oder eigentich ganz Interessant? Bei mir gab es russische Eier sonst immer an Silvester oder eben kurz nach Ostern, da viele gekochte Eier übrig waren. Eine Tradition die sich schon über 3 Generationen eingeschlichen hat. Deshalb war es auf jeden Fall einen Versuch wert und eine interessante Erfahrung und natürlich eine nette Überraschung für meine liebe Freundin.

Aber rein geschmacklich wird es wohl öfter die Creme als Brotaufstrich werden, denn die ist super schnell zubereitet und dabei richtig lecker. Am besten eine knupsrige Scheibe Vollkornbrot, mit der Senf-Ei-Creme, frischer Kresse und kleinen Kirschtomaten, einfach lecker.

[Rezept] Räucher-Möhre alias Karottenlachs mit süßer Senfsauce (vegan)

Karottenlachs? Spinnt sie jetzt ganz? Nein, nur ein bisschen! Ich nenne es lieber Räucher-Möhre, denn mit Fisch hat das Ganze nichts zu tun.

Mein letztes Lachsbrötchen ist nun schon über 12 Jahre her. Aber den Geschmack von Lachsbrötchen mochte ich immer recht gerne. Also warum nich mal eine Alternative ausprobieren. Es gibt verschiedenste Rezepturen, eher salzig, lieber fischig, dominante Rauchnote, grob aufgeschnitten, fein geschält, gebacken oder gekocht. Da sind den persönlichen Vorlieben keine Grenzen gesetzt.

Ich hab eine Rezeptur gefunden, wie es mir am besten schmeckt. Aber es soll ja kein billiges Fischbrötchen vom Volksfest bzw. Kirmes sein, sondern eine schöne Deluxe-Variante. Deshalb gibt es hier noch eingelegte Zwiebelringe und eine süße Senfsauce dazu.

Räucher-Möhre alias Karottenlachs mit süßer Senfsauce (vegan):

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Zutaten für 1 große Schüssel Karotten:

  • 900 g Karotten
  • 1,5 Noriblätter (oder 3 halbe Blätter)
  • 3 TL Salz
  • 4 EL Öl
  • 1 EL Reisessig bzw. Sushiessig
  • 3 EL Flüssigrauch (Liquid Smoke)

Senfsauce:

  • 30 g grober Senf
  • 30 g Agavendicksaft
  • 1 TL Dill

Verfeinern und Deko:

  • 1 Zwiebel
  • Essigsud von Gewürzgurken
  • Dill
  • veganer Kaviarersatz

Zubereitung:

Karotten schälen, in feinste Streifen schneiden oder mit einem Sparschäler feine Scheiben schälen und ja nach Dicke ca 7 – 10 Minuten Kochen und kurz abschrecken.

In der Zwischenzeit die Noriblätter mit einer Schere in große Stücke schneiden. und beiseite legen.

Alle restlichen Zutaten zu einer Art Marinade verrühren.

Die Karottenscheiben vorsichtig mit der Marinade verrühren und den Noriblättern verrühren und  ca. 2 – 3 Tage durchziehen lassen. Etwa 1-2 mal täglich vorsichtig rühren oder die Schüssel leicht schütteln.

Vor dem Servieren die Noriblätter entfernen.

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Für die Sauce alle Zutaten miteinander vermengen und die Lachsbrötchen damit verfeinern.

Die Zwiebeln möglichst fein schneiden bzw. hobeln und in etwas Essigsud (von Gewürzgürkchen) einlegen und ziehen lassen. Dadurch werden sie etwas feiner und milder im Geschmack.

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Fertig ist die leckere Räuchermöhre. Ich mag ihn besonders gerne auf frisch gebackenem Weißbrot oder feinen Brötchen. Eine ordentliche Portion von den Karottenscheibchen, einige Kleckse von der süßlichen Senfsauce und nach Belieben noch etwas Kaviaralternative, Zwiebeln, Dill oder Meerrettich darauf verteilen und genießen!

Jetzt steht dem großem Brunchen nichts mehr im Weg. Auf jeden Fall ist die Räuchermöhre eine schöne Alternative zum Lachs, ganz pflanzlich, ohne Leid.

Wie würdet ihr euren Karottenlachs servieren? Zum Frühstück, großen Brunch, für feierliche Anlässe oder im Sushi? Lasst mich wissen, welche Ideen ihr habt.

Habt noch einen schönen Sonntag!

[Rezept] Balsamico-Champignon-Antipasti (vegan)

Ich liebe Antipasti, also kleine Vorspeisen die man „vor der Mahlzeit“ einnimmt. Bei mir werden Antipasti aber nicht unbedingt vor dem Hauptgang serviert..

Dieses Antipasto (wie es eigentlich heißen müsste, da es ja nur eines ist), eignet sich perfekt als Beilage, Partyfood oder auch einfach zur weiteren Verwendung für Nudelsalate oder andere mediterrane Speisen. Natürlich kann man es auch ganz klassisch mit anderen Antipasti-Kreationen als Vorspeisenplatte servieren oder zu einem ausgiebigen Frühstück, Brunch oder (wie es in Bayern ganz einfach heißt) Brotzeit servieren.

Balsamico-Champignon-Antipasti (vegan):

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Zutaten für eine kleine Schüssel:

  • 250 g kleine Champignons
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Italienische Kräuter (TK oder frisch gehackt)
  • 4 EL Balsamico-Essig
  • 1 EL Zucker
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Champigons putzen, das trockene Stielende entfernen und je nach Größe vierteln oder achteln.

Den Knoblauch schälen und in möglichst feine Scheiben schneiden.

Nun eine Pfanne mit Öl erhitzen und Champignons und Knoblauch darin kurz braten und anschließend die Hitze herunterdrehen, damit der Knoblauch nicht frittiert wird, sondern der Geschmack langsam in das Öl abgibt.

Nach ein paar Minuten die Kräuter, den Essig und Zucker hinzugeben und nochmals auf mittlerer Hitze kurz einköcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Die Balsamico-Champigons können direkt gegessen werden oder auch wunderbar noch ein paar Tage im Kühlschrank durchziehen. Kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, denn die Champigons schmecken bei Zimmertemperatur viel intensiver.

Also, wenn ihr mal wieder zu einer Party eingeladen seid, bringt doch einfach mal selbstgemachte Antipasti mit. Ich kenne kaum Personen, die diese mediterrane Vorspeise nicht mögen.

Oder einfach für den Sommer vormerken, denn auch zum Grillgut oder zum verfeinern von verschiedenen Salaten sind diese Champigons perfekt geeignet.

Man braucht keine aufwendigen Zutaten, hat meist alles dafür zu Hause, es ist schnell zubereitet und schmeckt einfach göttlich – was wünscht man sich mehr…

Wie steht ihr zu Antipasti?

[Rezept] Sushi-Bowl (vegan)

Das böse B-Wort zeigt sich auch hier auf dem Blog: BOWL! Es gibt die gefüllte Schüssel in hunderten Varianten. Am liebsten eine Art der Fusionsküche, wenn sich Gerichte statt gewickelt, geschichtet oder gefüllt einfach nur hübsch angerichtet in einer schönen Schale wiederfinden.

Aber warum das Ganze? Es geht einfach viel schneller und ist somit alltagstauglicher. Sushi rollen oder Tacos frisch zubereiten ist weniger das Problem, aber die lange Vorarbeit schreckt einen beim Alltagsessen dann doch etwas ab. Mindestens genauso lecker sind die Gerichte in eine Schüssel geschichtet und dabei auch bestimmt ebenso hübsch anzusehen, oder was sagt ihr?

Sushi-Bowl (vegan):

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 250 g Reis
  • 1/2 Karotte
  • 4 Radieschen
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1/4 Gurke
  • 1 Avocado
  • 30 g Erdnüsse
  • 1 EL Erdnussöl
  • 125 g Tofu
  • 1 EL Sesam (weiß und schwarz)
  • n.B. Sojasauce, Srirachasauce, Wasabi

Zubereitung:

Den Reis nach Packungsanweisung kochen.

In der Zwischenzeit alle anderen Zutaten vorbereiten. Die Karotten und Radieschen in dünne Scheiben schneiden (oder hobeln), die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Die Gurke von den Kernen befreien und in feine Stifte schneiden. Die Avocado halbieren, entkernen, schälen, in feine Scheiben schneiden,auffächern und zur Rose drehen.

Die Erdnüsse kurz in der Pfanne rösten und dann grob hacken. Anschließend den Tofu würfeln und in Öl goldbraun braten.

Wenn der Reis gar ist, auf 2 Schüsseln aufteilen und mit allen anderen Zutaten belegen und bestreuen.

Die fertige Sushibowl gerne mit etwas Sojasauce, Srirachasauce oder Wasabi servieren.

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Schon hat man Sushi für jeden Tag, auch ohne großen Zeitaufwand. Während der Reis kocht, lassen sich alle anderen Zutaten vorbereiten. Am liebsten mag ich die Zutaten roh, frisch und gesund, also kurz gesagt: NATÜRLICH. Kein Wunder, dass man die kugelig gefüllte Schüssel auch Buddha-Bowl nennt, oder?

Frisches Gemüse, gehackte Nüsse und alles was das Herz begehrt.  Man kann die Zutaten also wunderbar auf seine Ernährungsgewohnheiten anpassen.

Asia04 (5)

Habt ihr schonmal eure Freunde zum gemeinsamen Buddha-Bowl-Abend eingeladen? Nein? Versucht das gerne mal! Gemeinsam wird geschnibbelt und jeder füllt sich seine Schüssel nach Belieben selbst. So wird auch die schlimmste Mäkel-Tante beim Mädelsabend glücklich und kann sich die liebsten Zutaten aussuchen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und ihr werdet sehen, dass ganz unterschiedliche Kunstwerke dabei entstehen werden. Wenn am Ende noch Reste übrig bleiben sollten, lassen sich diese auch wunderbar als Lunchbox packen oder zu einem Salat zusammenwürfeln. Da die Zutaten von Natur aus kalt sind.

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Ich mag die Bowl am liebsten lauwarm bis kalt. Wenn der Reis frisch aus dem Topf bzw. Reiskocher kommt und die kühlen Zutaten darauf verteilt werden.

Und, ist die Sushi-Bowl auch etwas für euch oder könnt ihr euch mit der Schüsselvariante nicht besonders anfreunden? Welche Zutaten dürfen bei euch auf keinen Fall fehlen und wie würdet ihr die Schüssel befüllen?

Habt ihr schon andere Varianten versucht, z.B. Smoothie-Bowl, Taco-Bowl oder was ganz anderes?

[Rezept] Bayrischer Kartoffelkäs (vegan)

So schnell vergeht ein Jahr. Für mich ein tolles Bloggerjahr. Meinen ersten Beitrag habe ich zwar schon im Mai 2016 verfasst, allerdings war das Bloggen noch eher sporadisch oder hing für eine Weile komplett in der Luft. Aber seit März 2017 zeige ich euch in regelmäßigen Abständen neue Rezepte.

Ich freue mich über jeden einzelnen Leser, Follower oder Abonnenten! Vielen Dank an euch alle, danke für jeden einzelnen Kommentar oder jeden einzelnen Like… Ich freue mich über jede Zusendung von euren nachgekochten und nachgebackenen Werken und hoffe auf ein genauso schönes Jahr 2018 mit euch!

Heute habe ich ein ur-bayerisches Rezept in einer Neuinterpretation und etwas abgestaubteren Version für euch. Einen violetten Kartoffelaufstrich oder auch..

Bayerischer Kartoffelkäs (vegan):

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Zutaten für eine Schüssel:

  • 500 g Kartoffeln (violett)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Öl
  • 150 g veganer „Frischkäse“ oder „Creme Fraiche“ (alternativ: Pflanzenjoghurt)
  • 1 TL Kümmel (gemahlen)
  • 1 TL Koriandersamen (gemahlen)
  • 2 TL Salz
  • grober Pfeffer
  • Muskat
  • n.B. Schnittlauch oder Petersilie zum servieren

Zubereitung:

Es gibt 2 Zubereitungsmöglichkeiten. Eine schnelle, etwas hellere und gleichmäßigere Variante und eine grobe, etwas aufwändige Variante, die mir jedoch etwas besser schmeckt. Für den schnellen, hell-violetten Kartoffelkäs die Kartoffeln schälen, grob würfeln, ca. 10 Minuten in heißem Wasser garen. Für die etwas groberen, dunkel-violetten Kartoffelkäse die Kartoffeln im Ganzen kochen und erst nachträglich schälen.

In der Zwischenzeit, die Zwiebeln und Knoblauchzehen möglichst fein würfeln und im Öl, auf mittlerer Hitze, glasig dünsten.

Sind die Kartoffeln gar, kann man nun für einen feinen Kartoffelkäse eine Kartoffelpresse verwenden und direkt noch heiß pressen und nachträglich mit allen anderen Zutaten vermengen.

Für eine grobe und stückige Variante die Kartoffeln direkt mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer so lange bearbeiten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Nach Belieben kann der Kartoffelkäs mit frischem Schnittlauch oder Petersilie serviert werden.

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Wer keine violetten Kartoffeln zur Hand hat oder für wen diese Farbe eher befremdlich wirkt, kann diesen leckeren Kartoffelaufstrich natürlich auch wunderbar mit normalen Kartoffeln zubereiten.

Wer den Aufstrich etwas kalorienärmer oder leichter möchte, verwendet am besten einen pflanzlichen Joghurt, wer ihn möglichst vollmundig möchte, sollte eine vegane Frischkäse oder Creme Fraiche Alternative verwenden.

Die Kräuter können direkt unter die Masse gehoben werden oder aber wie hier frisch darauf serviert werden.

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Na, was sagt ihr zum violetten Kartoffelkäs? Seltsam und eher abstoßend oder eine gelungene Abwechslung, diese natürliche aber doch fast unnatürlich wirkende Färbung?

Wir werden ihn heute Abend zum großen Silvesterbuffet verdrücken und die Reste sind perfekt für ein großes Katerfrühstück oder auch neumodisch ausgedrückt: Brunch!

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Falls ihr noch Kritik zum Blog habt, etwas mehr oder weniger oft sehen wollt, generell noch etwas zu sagen habt, nur raus damit? Ich freue mich über jede Art von Interaktion und versuche eure Kritik bestmöglich umzusetzten.

Jetzt aber „Guten Rutsch“ und einen schönen Abend, wir sehen uns 2018 wieder!

 

[Rezept] Kürbis-Gewürz-Cupcakes (vegan)

Kürbis mit Pumpkin-Spice, ein wahrer Traum im herbstlichen Gebäck! Ich habe euch ja bereits meine Kürbis-Gewürz-Cookies vorgestellt, die einfach perfekt zur Jahreszeit passen! Aber heute setze ich noch eins oben drauf!

Es kommt wieder mein selbstgemachtes Kürbis-Püree und meine Pumpkin-Spice-Rezeptur zum Einsatz, die ich euch im Rezept verlinkt habe..

Aber seht selbst, es gibt…

Kürbis-Gewürz-Cupcakes (vegan):

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Zutaten für 12 Cupcakes:

Zutaten für den Teig:

  • 150 g Zucker
  • 85 g neutrales Öl
  • 75 ml Mandelmilch (oder andere pflanzliche Milch)
  • 150 g Kürbis-Püree
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Pumpkin-Spice
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 12 Pecannüsse

Für das Pumpkin-Spice-Frosting:

  • 300 ml Mandelmilch
  • 4 EL Zucker
  • 4 EL Stärke
  • 2 TL Pumpkin-Spice
  • 150 g Margarine (ich empfehle Alsan, wegen der festen Textur)
  • 1 EL Puderzucker

Für die Deko:

  • 12 Pecannüsse
  • Zucker

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zucker, Öl, Mandelmilch, Kürbispüree, Apfelessig, Salz und Pumpkin-Spice miteinander aufschlagen, bis sich alle Zutaten verbunden haben.

Mehl und Natron kurz unterrühren.

Den Teig in die mit Förmchen ausgelegten Muffinbackbleche füllen, je eine Pecannuss mittig auf die Cupcakes geben und leicht andrücken. Auf mittlerer Schiene ca. 20-25 min backen, die Stäbchenprobe zur Teigkontrolle machen und abkühlen lassen.

Für das Frosting die Margarine aus dem Kühlschrank nehmen. (Ich empfehle hier Alsan, da diese etwas fester ist, als viele andere Margarinesorten und somit dem Frosting mehr Stand verleiht.)

Aus Mandelmilch, Stärke, Zucker einen Pudding zubereiten. Hierfür die Stärke mit einem kleinen Anteil der Mandelmilch auflösen. Die restliche Milch mit Zucker und Vanilleextrakt aufochen. Wenn die Milch kocht, die aufgelöste Stärke unterrühren. Den Pudding eine Minute unter ständigem Rühren köcheln lassen, dann in eine Schale umfüllen, mit Klarsichtfolie bedecken und ebenfalls auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Wichtig ist hierbei, dass die Folie direkt auf den Pudding gelegt und angedrückt wird, damit sich keine Haut bilden kann.

Inzwischen kann wunderbar die Deko vorbereitet werden. Hierfür die Pecannüsse in einem Topf oder in einer Pfanne rösten, die Temperatur etwas drosseln und mit Zucker bestreuen. Mit einem Holzlöffel rühren, bis der Zucker karamellisiert. Nicht zu lange karamellisieren lassen, sonst wird das Karamell bitter. Die heißen Nüsse auf ein Backpapier legen und vorsichtig verteilen.

Wenn alle Zutaten Zimmertemperatur erreicht haben, kann es weitergehen. (Wichtig ist hierbei wirklich, dass die zwei Komponenten die selbe Temperatur haben und nicht zu heiß oder zu kalt sind, sonst wird das Frosting nichts!) Die Margarine mit Puderzucker auffschlagen, bis sie rein weiß und schaumig ist, dann das Gewürz und esslöffelweise den Pudding unterrühren. Dies sollte nicht zu schnell oder in zu großen Portionen erfolgen, damit sich die Zutaten miteinander verbinden können.

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Jetzt das Frosting mit Hilfe eines Spritzbeutels und einer Tülle nach Wahl verzieren. Ich habe hier eine große Sterntülle verwendet, hierbei in kreisenden bewegungen das Frosting auftragen.

Die karamellisierten Pecannüsse ins Frosting stecken oder grob hacken und auf den Cupcakes verteilen! Nach belieben, können die Cupcakes noch zusätzlich mit etwas Pumpkin-Spice bestäubt werden, hierbei nur sehr vorsichtig sein, damit der Geschmack nicht zu intensiv wird.

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Jetzt heißt es: REINBEISSEN UND GENIESSEN!

Oh, wie lecker! Wunderbar saftiger Teig, cremiges Frosting und die Pecannüsse sorgen für das gewisse Etwas!