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[Rezept] Nussbuben mit Maronicreme (vegan)

Habt ihr schon genug von meinen Plätzchen oder geht da noch was?

Ich habe ein Glas Maronenaufstrich geschenkt bekommen. Recht süß, leicht nussige Note… Da ich jedoch in letzter Zeit relativ wenig Brot oder Brötchen esse, habe ich überlegt, wozu dieser Aufstrich sonst noch passen könnte.  Und dann die Idee: Wäre das nicht etwas für Plätzchen?

Natürlich musste zu einer Maronicreme etwas nussiges.. Aber wie bringe ich die Füllung ins Spiel? Die allseits beliebten Spitzbuben waren mein Vorbild.. So wurden aus Spitzbuben und Maronencreme die Nussbuben…

Nussbuben mit Maronicreme (vegan):

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Zutaten für ca. 50 Stück:

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 200 g Margarine (mit butterähnlicher, fester Textur)
  • 100 g Zucker
  • 30 g Apfelmus

Zusätzlich:

  • 200 g Maronicreme (Aufstrich)

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig vermengen, dabei die Margarine in Flocken hinzugeben und so lange kneten, bis eine homogene Masse entsteht. Den Teig abgedeckt, für mindestens eine Stunde (oder gerne über Nacht), im Kühlschrank ruhen lassen.

Nach der Ruhezeit, den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig mit Mehl gleichmäßig ca. 3 mm dick ausrollen und in ca. 5 cm große Kreise (oder andere Formen ausstechen). Jeden zweiten Kreis nochmals mit einem kleinen Kreis ausstechen.

[Tipp: Am besten verwendet man nur die Hälfte des Teigs und knetet jeweils beim erneuten Ausrollen wieder etwas frischen, kühlen Teig zum bereits verwendeten Teig, so bleibt er fest und geschmeidig und wird nicht zu weich oder bröckelig.]

Die Kekse Blech für Blech ca. 10 Minuten backen, bis sich die Ränder leicht golden verfärben. Anschließend (gerne die noch warmen) Plätzchenböden mit Maronicreme bestreichen und einen Deckel leicht darauf andrücken.

Die Kekse komplett auskühlen lassen und am besten in Metalldosen lagern.

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Keinen Ausstecher oder Nudelholz parat? Oder soll es einfach nur etwas schneller gehen? Formt doch einfach kleine Kugelchen, in die ihr mit dem Finger eine Mulde drückt, so könnt ihr nach dem Backen ganz einfach etwas Creme hineinfüllen…

Ihr wollt noch, dass die Kekse optisch etwas mehr hergeben? Wie wäre es mit ein paar schönen Schokoladen- oder Zuckergussstreifen, die man einfach über die Kekse träufelt?

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Ihr habt keinen Maronenaufstrich und wollt trotzdem diese nussigen Plätzchen? Kein Problem, wie wäre es mit einer Marmeladenfüllung, etwas Nussaufstrich oder einer Schokoganache? Einfach mal nachsehen, was die Vorräte sonst noch so hergeben.

Wie ihr ja wisst, liebe ich gefüllte Kekse! Der Teig, so schön mürbe.. Die Füllung dann schön cremig oder saftig! Das perfekte Zusammenspiel!

 

[Rezept] Zwetschgenkuchen mit Nussstreuseln (vegan)

Zwetschgenzeit! Dieses Jahr kann man sich kaum über die Pflaumen- und Zwetschgenernte beschweren. Von allen Seiten bekomme ich zu hören, dass sogar die Äste der Bäume abbrechen, weil sie so viele Früchte tragen. So kommt es auch, dass ich ganz spontan einen Zwetschgenkuchen backen „musste“. Wenn man schon fertig gepflückte Zwetschgen in Massen geschenkt bekommt, ruft das nach Zwetschgenkuchen!

Heute mit einer kleinen Raffinesse im Teig. Gemahlene Haselnüsse geben dem Kuchen eine besondere Note. Dazu noch ein paar leckere Nussstreusel, die den Kuchen abrunden.

Zwetschgenkuchen mit Nussstreuseln (vegan):

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Zutaten für eine Springform (26 – 28 cm):

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 50 g gemahlene Nüsse (z.B. Haselnüsse)
  • 150 g feste (butterähnliche) Margarine
  • 70 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 1 Prise Zimt
  • 50 g Apfelmus
  • 1 TL Backpulver

Für die Streusel:

  • 25 g gemahlene Nüsse
  • 70 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 50 g Margarine
  • 1 Prise Zimt

Für Die Füllung:

  • 750 g Zwetschgen
  • 3 EL Zucker

Zubereitung:

Margarine erst kurz vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank nehmen und in Flocken unter das Mehl, die gemahlenen Nüsse, den Zucker und Vanillinzucker kneten. (Verwendet man eine feste, butterähliche Margarine, lässt sich der Teig später leichter weiterverarbeiten.) Zimt, Apfelmus und Backpulver unterkneten, bis eine homogene Masse entsteht. Nun den Teig in Folie packen und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank lagern, damit die Margarine wieder fest wird. Der Teig kann auch gerne schon am Vortag vorbereitet werden.

Für die Steusel alle Zutaten vermengen und mit den Fingerspitzen kneten, bis schöne Streusel entstanden sind. Ebenfalls bis zum Gebrauch im Kühlschrank lagern.

Die Zwetschgen aufschneiden und entkernen.

Wenn der Teig genug im Kühlschrank geruht hat, den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nun die mit Backpapier ausgelegte und am Rand gefettete Springform mit Teig auszukleiden. Dafür den Teig mit etwas Mehl grob ausrollen und dann mit den Fingerspitzen in die Form drücken, und einen schönen Rand für die Zwetschgenfüllung hochziehen. Alternativ kann man hier auch nur mit den Händen arbeiten, ein Nudelholz ist nicht zwingend notwendig. Die Zwetschgen ringörmig von außen nach innen auf dem Teigboden auslegen und gleichmäßig mit ca. 3 EL Zucker bestreuen.

Die Krümel gleichmäßig auf der Füllung verteilen und den Kuchen, im unteren Drittel des Backofens, ca. 45 – 50 Minuten bis zur gewünschten Bräune backen.

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Wer lieber eine dicke Schicht Streusel möchte, kann die Mengenangaben für die Streusel natürlich gerne verdoppeln.

Welche Kuchenvariante mögt ihr am liebsten? Lieber Hefeteig oder Mürbteig? Streusel oder lieber ohne alles? Beschreibt doch mal euren liebsten Zwetschgendatschi, wie er bei uns heißt…