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[Rezept] Butternut-Pommes aus dem Backofen (vegan)

Manchmal muss es einfach Fastfood sein, oder? Zum Beispiel Pommes! Knusprige Fritten mit leckeren Saucen.

Aber dabei muss man ja nicht unbedingt auf Fertigprodukte zurückgreifen. Also wie wäre es – statt Kartoffelfritten aus der Fritteuse – mal mit leckeren Kürbis-Pommes aus dem Backofen?

Sie sind wahnsinnig schnell zubereitet, schmecken köstlich und gleichzeitig kann man Kalorien sparen!

So sind diese Pommes für mich das perfekte Abnehm-Essen, wenn man eben einfach Lust auf etwas Fastfood hat.

Butternut-Pommes aus dem Backofen (vegan):

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 kleiner Butternut-Kürbis
  • 2 EL Öl
  • 2 EL Stärke
  • Rosmarin, Thymian
  • Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver

Zubereitung:

Den Backofen auf 225°C Umluft vorheizen.

Den Kürbis vom Strunk befreien, halbieren und entkernen, die Schale darf bleiben. Nun in gleichmäßige Stäbchen schneiden. Je gleichmäßiger die Stäbchendicke, desto regelmäßiger wird die Bräunung.

Die Kürbis-Pommes mit den gehackten Kräutern, Gewürzen und dem Öl vermengen. Wenn die Stäbchen gleichmäßig benetzt sind, mit der Stärke bestreuen und verkneten, bis die Stärke gleichmäßig verteilt ist.

Nun die Butternutstäbchen gleichmäßig, auf einem mit Backpapier belegtem Backblech, verteilen und ca. 20 Minuten backen. Dann vorsichtig alle Pommes einmal wenden, damit sie gleichmäßig braun und knusprig werden und nochmal ca. 20 Minuten bis zur gewünschten Bräune backen.

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Nach dem Backen verteile ich gerne noch grobes Salz auf den leckeren Knusperstäbchen.

Die Pommes sind außen wunderbar knusprig, aber innen schön weich und kein bisschen trocken.

Man kann sie sofort pur genießen oder mit einem leckeren Dip servieren. Da Kürbis von Natur aus recht süß ist, esse ich sie am liebsten mit einem säuerlichen Dip, wie z.B. einem Kräuterjoghurt (z.B. aus Sojajoghurt).

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Es muss also nicht immer Kartoffel oder Süßkartoffel sein, auch diese Kürbis-Pommes haben ihre Reize und passen wunderbar zur Kürbissaison und kochen sich ja fast von selbst…

[Rezept] Kürbis-Gewürz-Cupcakes (vegan)

Kürbis mit Pumpkin-Spice, ein wahrer Traum im herbstlichen Gebäck! Ich habe euch ja bereits meine Kürbis-Gewürz-Cookies vorgestellt, die einfach perfekt zur Jahreszeit passen! Aber heute setze ich noch eins oben drauf!

Es kommt wieder mein selbstgemachtes Kürbis-Püree und meine Pumpkin-Spice-Rezeptur zum Einsatz, die ich euch im Rezept verlinkt habe..

Aber seht selbst, es gibt…

Kürbis-Gewürz-Cupcakes (vegan):

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Zutaten für 12 Cupcakes:

Zutaten für den Teig:

  • 150 g Zucker
  • 85 g neutrales Öl
  • 75 ml Mandelmilch (oder andere pflanzliche Milch)
  • 150 g Kürbis-Püree
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Pumpkin-Spice
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 12 Pecannüsse

Für das Pumpkin-Spice-Frosting:

  • 300 ml Mandelmilch
  • 4 EL Zucker
  • 4 EL Stärke
  • 2 TL Pumpkin-Spice
  • 150 g Margarine (ich empfehle Alsan, wegen der festen Textur)
  • 1 EL Puderzucker

Für die Deko:

  • 12 Pecannüsse
  • Zucker

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zucker, Öl, Mandelmilch, Kürbispüree, Apfelessig, Salz und Pumpkin-Spice miteinander aufschlagen, bis sich alle Zutaten verbunden haben.

Mehl und Natron kurz unterrühren.

Den Teig in die mit Förmchen ausgelegten Muffinbackbleche füllen, je eine Pecannuss mittig auf die Cupcakes geben und leicht andrücken. Auf mittlerer Schiene ca. 20-25 min backen, die Stäbchenprobe zur Teigkontrolle machen und abkühlen lassen.

Für das Frosting die Margarine aus dem Kühlschrank nehmen. (Ich empfehle hier Alsan, da diese etwas fester ist, als viele andere Margarinesorten und somit dem Frosting mehr Stand verleiht.)

Aus Mandelmilch, Stärke, Zucker einen Pudding zubereiten. Hierfür die Stärke mit einem kleinen Anteil der Mandelmilch auflösen. Die restliche Milch mit Zucker und Vanilleextrakt aufochen. Wenn die Milch kocht, die aufgelöste Stärke unterrühren. Den Pudding eine Minute unter ständigem Rühren köcheln lassen, dann in eine Schale umfüllen, mit Klarsichtfolie bedecken und ebenfalls auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Wichtig ist hierbei, dass die Folie direkt auf den Pudding gelegt und angedrückt wird, damit sich keine Haut bilden kann.

Inzwischen kann wunderbar die Deko vorbereitet werden. Hierfür die Pecannüsse in einem Topf oder in einer Pfanne rösten, die Temperatur etwas drosseln und mit Zucker bestreuen. Mit einem Holzlöffel rühren, bis der Zucker karamellisiert. Nicht zu lange karamellisieren lassen, sonst wird das Karamell bitter. Die heißen Nüsse auf ein Backpapier legen und vorsichtig verteilen.

Wenn alle Zutaten Zimmertemperatur erreicht haben, kann es weitergehen. (Wichtig ist hierbei wirklich, dass die zwei Komponenten die selbe Temperatur haben und nicht zu heiß oder zu kalt sind, sonst wird das Frosting nichts!) Die Margarine mit Puderzucker auffschlagen, bis sie rein weiß und schaumig ist, dann das Gewürz und esslöffelweise den Pudding unterrühren. Dies sollte nicht zu schnell oder in zu großen Portionen erfolgen, damit sich die Zutaten miteinander verbinden können.

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Jetzt das Frosting mit Hilfe eines Spritzbeutels und einer Tülle nach Wahl verzieren. Ich habe hier eine große Sterntülle verwendet, hierbei in kreisenden bewegungen das Frosting auftragen.

Die karamellisierten Pecannüsse ins Frosting stecken oder grob hacken und auf den Cupcakes verteilen! Nach belieben, können die Cupcakes noch zusätzlich mit etwas Pumpkin-Spice bestäubt werden, hierbei nur sehr vorsichtig sein, damit der Geschmack nicht zu intensiv wird.

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Jetzt heißt es: REINBEISSEN UND GENIESSEN!

Oh, wie lecker! Wunderbar saftiger Teig, cremiges Frosting und die Pecannüsse sorgen für das gewisse Etwas!

[Rezept] Flammkuchen mit Kürbis (vegan)

Kürbisse überraschen immer wieder. Eine Riesenbeere, die man sowohl süß, als auch salzig servieren kann!

Im Herbst sind die goldenen Gewächse nicht aus der Küche wegzudenken! Man kann sie braten, backen, kochen oder auch zwischendurch roh naschen.

Ihr kennt ja schon meine Liebe zu Flammkuchen! Also warum nicht mal einen Flammkuchen mit Kürbis versuchen?

Flammkuchen mit Kürbis (vegan):

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Zutaten für 2 Flammkuchen:

  • 300 g Mehl
  • 150 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 100 g vegane Alternative zu Creme Fraiche, Schmand oder Quark (z.B. Creme Vega)
  • 2 kleine rote Zwiebeln
  • 200 g Hokkaido-Kürbis
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 4 Zweige Thymian
  • 4 EL Kürbiskerne
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Aus Mehl, Wasser und Salz so lange einen Teig kneten, bis dieser nicht mehr sonderlich an den Händen klebt, dann für ca. 25 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 250°C Umluft vorheizen. Die Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden, eine Spalte von ca. 150 – 200 g aus dem Kürbis schneiden, Kernhaus entfernen und in feine Scheiben schneiden, die Rosmarinnadeln und Thymian vom Zweig reiben und hacken.

Wenn der Teig lange genug geruht hat, nochmals kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu zwei Flammkuchen ausrollen und auf (mit Backpapier ausgelegte) Backbleche bzw. Grillroste legen. Die vegane Creme auf dem Teig verteilen und einen schmalen Rand lassen.

Die Flammkuchen mit den Zwiebeln und Kürbisscheiben belegen, die Kürbiskerne darauf verteilen und mit Salz, Pfeffer, Thymian und Rosmarin würzen.

Nun die Flammkuchen ca. 10 Minuten backen.

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Einfach wunderbar, diese super krossen Flammkuchen, mit einer fein säuerlichen Creme, den knackigen Kürbiskernen, dem süßen Kürbis und der würzigen Zwiebel. Die Aromen ergänzen sich perfekt und für mich gehören Flammkuchen zu meinen Lieblingsspeisen!

Man kann die Flammkuchen natürlich auch mit herrkömmlicher Creme Fraiche zubereiten. Aber für alle, die auf Milchprodukte verzichten wollen oder müssen, schmeckt der Flammkuchen mit einer veganen Alternative zu Schmand ebenso gut! Dies gilt natürlich auch für meine anderen Flammkuchenrezepte, wie z.B. die Flammkuchen mit Avocado und Kirschtomaten.

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Seid ihr auch so große Flammkuchen-Fans? Oder gehört ihr eher der Fraktion der Pizzafreunde an?

[Rezept] Kürbis-Gewürz-Cookies (vegan)

Kürbis… Woran denkt ihr als erstes, wenn ihr „Kürbis“ hört? Halloween oder Kürbissuppe? Hmmm, langweilig… Man kann noch so viele verschiedene Sachen ausprobieren. Ich liebe Kürbis im Gebäck! Also Kekse, Kuchen, Pie, Cupcakes usw.. Am besten natürlich zusammen mit Pumpkin-Spice. Das ist wunderbar herbstlich und das Schmuddelwetter lässt sich mit einer aufgeheizten Wohnung, die nach Pumpkin-Spice duftet, viel besser ertragen oder gar genießen! Die Zimtnote wärmt einen direkt von innen heraus…

Habt ihr schon mit Kürbis gebacken?

Wie wäre es zum Beispiel mit diesen super saftigen und schnellen

Kürbis-Gewürz-Cookies (vegan):

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Rezept für ca. 15 Stück:

  • 100 g Walnüsse oder Pecannüsse
  • 180 g Mehl
  • 140 g weiche Margarine
  • 60 g brauner Zucker
  • 60 g weißer Zucker
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 80 g Kürbispüree
  • 1 TL Pumpkin-Spice

Zubereitung:

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Die Walnüsse sehr grob hacken oder zerdrücken. Die restlichen Zutaten mit einem Knethaken verkneten und die Nüsse nur kurz unterrühren, damit sie nicht zu klein werden.

Mit einem Esslöffel kleine Teighäufchen auf Backpapier verteilen und leicht andrücken, damit sie etwas flacher werden. Dabei unbedingt genug Platz zwischen den Cookies lassen, ein Blech mit etwa 8 Cookies bestücken und ca. 10 Minuten backen. Die restlichen Cookies in einem zweiten Durchgang backen.

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Wichtig ist hier die Backzeit! Viele lassen sich nach der kurzen Backzeit vom weichen Teig abschrecken und verlängern die Backzeit. Dadurch werden die Cookies hart und trocken. Die Backzeit sollte 12 Minuten keinenfalls überschreiten! Der Teig muss noch sehr weich sein, da die Cookies beim Auskühlen noch aushärten. Also am besten die Cookies nach 10 Minuten aus dem Ofen nehmen und direkt mit dem Backpapier vorsichtig vom Blech ziehen, um lecker „chewy“ Cookies zu erhalten.

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Seht ihr das super saftige Ergebnis? Da läuft einem doch direkt das Wasser im Mund zusammen, oder? Die Walnüsse verleihen dann noch den besonderen Crunch-Effekt und passen perfekt zum saftig weichen Teig… Für mich die perfekten Herbst-Cookies! Wie seht ihr das?

[Grundrezept] Pumpkin-Spice

Pumpkin-Spice, schon oft gehört… Aber was ist das eigentlich und was stellt man damit an?

Wie der Name schon sagt, ein Kürbis-Gewürz. Jedoch kein Gewürz aus Kürbis, sondern für Kürbis, z.B. Kürbiskuchen.

Ganz klassisch findet es seinen Einsatz in der Füllung von Pumpkin-Pie, aber der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und man kann es bei jeder Art von würzigen Gebäck einsetzen oder Getränke damit verfeinern.

Pumpkin-Spice:

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Zutaten:

  • 6 TL Zimt
  • 2 TL Ingwer
  • 1 TL Muskat
  • 1 TL Piment
  • 1 TL Nelken

Zubereitung:

Habt ihr gemahlene Zutaten, könnt ihr diese einfach miteinander vermischen.

Wollt ihr ungemahlene Zutaten verwenden, müsst ihr diese selbst mahlen oder im Mörser zerreiben und anschließend fein sieben.

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Natürlich gibt es verschiedenste Zusammensetzungen für Pumpkin-Spice, aber die Grundzutaten sind meist die selben. Man kann die Mengenangaben, also sehr einfach auf jeden persönlichen Geschmack abwandeln.

Das herbstliche Gewürz erinnert stark an Lebkuchengewürz und passt hervorragend zu süßen Speisen wie Kürbiskuchen, Pumpkin-Pie, Pumpkin-Latte, Cookies oder Zimtschnecken. Es lässt sich aber auch wunderbar ein Sirup daraus kochen.

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Wozu verwendet ihr die Gewürzmischung am liebsten?

[Grundrezept] Schnelles Kürbis-Püree (vegan)

Im Herbst bzw. Winter findet man überall Kürbis! Angefangen im September, Hochsaison natürlich zu Halloween, aber bei mir ist an Halloween nicht Schluss mit den verschiedenen Kürbisgewächsen! Ist der Strunk intakt, lässt sich ein Kürbis einige Wochen, wenn nicht sogar Monate einlagern.

In vielen Herbstrezepten liest man von Kürbis-Püree… Damit ist natürlich kein würzig angemachtes Püree gemeint, sondern eine Grundzutat, die man in Amerika bereits fertig abgefüllt in Dosen kaufen kann. Hier in Deutschland kennt man Kürbis in Konservendosen nicht, aber natürlich lässt sich ganz einfach selbst Pürree herstellen. Das beste daran? Ihr wisst genau, was drin ist! Keine Konservierungsstoffe oder sonstige Zusatzstoffe.

Ich habe euch hier mein Grundrezept für einfaches Püree, auf welches ich in meinen Rezepten immer zurückgreife.

Schnelles Kürbis-Püree (vegan):

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Zutaten für ca. 1kg:

  • 1,2 kg Hokkaido oder Butternut
  • 1 l Wasser

Zubereitung:

Den Kürbis von Strunk und Kernen befreien (die Schale darf bleiben), in grobe Würfel schneiden und in einen Topf mit Wasser geben.

Nun aufkochen und ca. 10-15 Minuten weich kochen. Das Wasser abgießen und den Kürbis mit einem Pürrierstrab fein pürrieren.

Fertig!

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Geht doch ganz einfach, oder? Viele backen den Kürbis auch im Ofen vor, ich bevorzuge jedoch die Kochmethode. Man kann den Kürbis auch eine ganze Weile im Backofen vorbacken, muss dann jedoch genau aufpassen, dass der Kürbis nicht bräunt, die Schale wird meistens wegen Verfärbungen entsorgt und der Zeitaufwand ist viel größer.

Ihr denkt dennoch, es ist zu nervig oder langwiertig, das bei jedem Koch- oder Backrezept extra vorzubereiten? Dann macht es wie ich und kocht direkt größere Mengen an Kürbis vor und friert den Rest in kleineren Portionen ein. So habt ihr immer selbstgemachtes Püree für alle Rezepte parat. Kurz auftauen und es kann losgehen! Natürlich kann das Kürbispüree auch eingeweckt werden, wenn man keinen Platz im Gefrierfach hat.

Sowohl süße Backrezepte (z.B. Pumpkin-Pie, Kürbis-Cookies, Kürbis-Cupcakes), als auch herzafte Rezepte (z.B. Kürbissuppe, Kartoffel-Kürbis-Püree, Brotaufstrich, Gnocchis) lassen sich sehr einfach und schnell damit zubereiten.

Wozu verwendet ihr das Püree am liebsten?