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[Rezept] Haselnuss-Creme (vegan)

Hmmm, ihr kennt sie alle, diese kleinen italienischen Nuss-Knusper-Bällchen, die man zum Kaffee reicht… Nüsse, eine Keksschicht und eine leckere Creme. Und jetzt sag ich euch was! Ein Freund hat mich von einem türkischen Haselnussaufstrich testen lassen, der mich genau an diese kleinen Kugeln erinnert hat! Zum Reinlegen…

Also überall habe ich mich umgesehen, Onlineshops durchforstet, aber ich konnte ihn nicht finden und online war er einfach ultra teuer..

AAAABER.. Ja, ganz dickes ABER.. Aber dieser Aufstrich besteht nur aus 3 einfachen Zutaten. Da hat man doch nichts zu verlieren, also habe ich versucht ihn selbst zu machen. Und was soll ich sagen – es hat funktioniert! Ich muss dieses Rezept mit euch teilen, denn es ist ein perfektes Geschenk aus der Küche…

Haselnuss-Creme (vegan):

Brotzeit17 (5)

Zutaten für 1 Glas:

  • 250 g ganze Haselnüsse
  • 50 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker

Zubereitung:

Die Nüsse im Ofen bei 175°C Umluft etwa 10 Minuten rösten.

200 g der Nüsse zusammen mit Zucker und Vanillinzucker in einen guten (Hochleistungs-)Mixer geben und fein mixen.

Die restlichen 50 g Haselnüsse mit einem Messer hacken und unter die Creme rühren.

Brotzeit17 (8)

Kaum zu glauben oder? Klingt sehr banal, aber es ist so so so lecker! Peinlich, ich habe ihn direkt gelöffelt! Man kann ihn smooth herstellen, ganz ohne Stücke. Oder eben mit gehackten Nüssen für den extra Crunch. Der Aufstrich hält sich mehrere Wochen – wenn man ihn nicht davor schon komplett ausgelöffelt hat.

Brotzeit17 (9)

Also, in ganz wenigen Minuten habt ihr euren eigenen Haselnussaufstrich, den ihr gerne verschenken könnt. Hübsch verpackt in einem schönen Glas, mit einer netten Paketschnur als Schleife und einem selbstgeschriebenen Label…

Oder eben an den Weihnachtsfeiertagen zum Frühstück servieren… Vielleicht einfach mit ein paar leckeren Brötchen oder Croissants? Auf jeden Fall etwas für alle Süßmäulchen unter uns.

[Rezept] Bärlauch-Hummus (vegan)

Na, was ist das für ne grüne Creme?

Als absoluter Hummus-Fan und gerade in der Bärlauchzeit – da ist es nicht so schwer, auf diese gloreiche Idee zu kommen, lecker Bärlauch-Hummus zu machen. Aber das bedeutet auch, dass es einfach eine verdammt gute Idee ist, oder?

Hummus muss nicht nur einfache Kichererbsenpaste sein! Verschiedene Kräuter, Gemüse, Öle und Gewürze geben dem Hummus immer wieder eine neue Note und lassen ihn/es niemals langweilig werden.

Bärlauch-Hummus (vegan):

Brotzeit10 (10)

Zutaten für 1 kleine Schüssel:

  • 40 g Bärlauch
  • 1 – 2 EL Zitronensaft
  • 1 Msp Kümmel (gemahlen)
  • 60 ml Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Tahin (Sesammus)
  • 240 g Kichererbsen (aus der Dose)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Den Bärlauch, waschen, grob hacken und zusammen mit Zitronensaft, Kümmel, Wasser, Öl, und Tahin in ein Mixbehältnis geben und ordentlich pürrieren.

Erst dann die abgetropften Kichererbsen hinzugeben und mit pürrieren, damit sich die feine Bärlauchmasse gut mit den Kichererbsten verbindet und keine großen Fasern übrig bleiben.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und genießen.

Brotzeit10 (3)

Sieht das nicht lecker aus? Ich möchte direkt etwas Brot oder Gemüse damit essen!

Und wisst ihr was, ihr könnt Bärlauch-Hummus nicht nur zwischen März und Mai genießen! Wie ich bereits bei meinem Bärlauchpesto erklärt habe, hacke ich ihn gerne vor und friere ihn gut verschlossen in Plastikdosen ein. Wichtig ist, dass die Dosen wirklich gut abschließen, denn sonst habt ihr immer eine schöne Bärlauchwolke in der Wohnung, wenn ihr das Gefrierfach nur einen Spalt öffnet! So habt ihr auch noch in den nächsten Monaten die Möglichkeit, Hummus zu schlemmen. Einfach den Bärlauch aus dem Gefrierfach hierfür verwenden!

Brotzeit10 (12)

Jetzt bin ich aber mal gespannt, welche Hummus-Variante ist euer Liebling? Und mindestens genauso wichtig: Sagt ihr „der“ oder „das“ Hummus? Eigentlich ja beidest richtig, aber interessant zu sehen, was verbreiteter ist.

[Rezept] Gefüllte Eier bzw. Senf-Ei-Aufstrich (vegan)

Heute habe ich ein Rezept, dass aus einer irrwitzigen Idee heraus entstanden ist. Eine liebe Freundin hat meine gefüllten Eier immer geliebt, möche sich aber gerne vorwiegend vegan ernähren. Als eine kleine Überraschung wollte ich ihre Leibspeise nachbasteln.

Klar, russische Eier aus Hühnereiern sind nochmal ne andere Geschichte, aber man kann sich ja mal den Spaß erlauben und etwas in die Hausfrauen-Molekularküche abtauchen! 😉

Gefüllte Eier bzw. Senf-Ei-Aufstrich (vegan):

Brotzeit09 (8)

 

Zutaten für 8 Hälften:

Für das Eiweiß:

  • 200 ml Reismilch
  • 1 Pck. veganes Geliermittel
  • 1 Msp. Kala Namak (Schwefelsalz)
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung (oder ein Schälchen Aufstrich):

  • 50g Tofu
  • 3 EL mittelscharfer Senf
  • 2 EL Mayo (vegan)
  • 1/2 TL Agavendicksaft
  • 1 TL gehackten Dill
  • 1/2 TL Petersilie
  • 1 Msp. Kurkuma
  • 1 Msp. Kala Namak
  • Salz, Pfeffer

Für die Dekoration:

  • Algenkaviar
  • Dillspitzen
  • Kresse

Zubereitung:

Für das Eiweiß alle Zutaten miteinander verquirlen und unter Rühren aufkochen und anschließend in eine Silikonform abfüllen. Am besten über Nacht im Kühlschrank gelieren lassen. Um die Eiweißhälften am nächsten Tag aus der Form zu bekommen, einfach mit einer Messerspitze vorsichtig um den Rand fahren, die Form auf ein Brett stürzen und ein feuchtes, heißes Handtuch auf die Rückseite legen, so lösen sie sich nach kurzer Zeit von selbst.

Die Füllung gerne vorbereiten oder aber am Folgetag frisch zubereiten. Hierfür alle Zutaten in einen Mixer oder Multizerkleinerer geben und ordentlich durchmixen, bis eine feine Creme entsteht.

Mit Hilfe eines Spritzbeutels (mit Sterntülle) die Creme auf den Gelee-Eiern verteilen. Nun noch etwas Algenkaviar, Dill oder Kresse auf die Eier geben.

Brotzeit09 (12)

Wer das Eiweiß gerne noch etwas milchiger möche, kann 50 g Tofu und 150 ml Reismilch verwenden und dafür beide Zutaten miteinander vermixen. Hierfür ist jedoch etwas Zeit einzuplanen, da man die Masse vor dem Kochen etwas stehen lassen sollte, bis keine Luftblasen mehr in der Masse sind. Dann geht es weiter wie oben angegeben.

Brotzeit09 (13)

Na, wie findet ihr die Idee von veganen gefüllten Eiern? Irrsinn oder eigentich ganz Interessant? Bei mir gab es russische Eier sonst immer an Silvester oder eben kurz nach Ostern, da viele gekochte Eier übrig waren. Eine Tradition die sich schon über 3 Generationen eingeschlichen hat. Deshalb war es auf jeden Fall einen Versuch wert und eine interessante Erfahrung und natürlich eine nette Überraschung für meine liebe Freundin.

Aber rein geschmacklich wird es wohl öfter die Creme als Brotaufstrich werden, denn die ist super schnell zubereitet und dabei richtig lecker. Am besten eine knupsrige Scheibe Vollkornbrot, mit der Senf-Ei-Creme, frischer Kresse und kleinen Kirschtomaten, einfach lecker.

[Rezept] Bayrischer Kartoffelkäs (vegan)

So schnell vergeht ein Jahr. Für mich ein tolles Bloggerjahr. Meinen ersten Beitrag habe ich zwar schon im Mai 2016 verfasst, allerdings war das Bloggen noch eher sporadisch oder hing für eine Weile komplett in der Luft. Aber seit März 2017 zeige ich euch in regelmäßigen Abständen neue Rezepte.

Ich freue mich über jeden einzelnen Leser, Follower oder Abonnenten! Vielen Dank an euch alle, danke für jeden einzelnen Kommentar oder jeden einzelnen Like… Ich freue mich über jede Zusendung von euren nachgekochten und nachgebackenen Werken und hoffe auf ein genauso schönes Jahr 2018 mit euch!

Heute habe ich ein ur-bayerisches Rezept in einer Neuinterpretation und etwas abgestaubteren Version für euch. Einen violetten Kartoffelaufstrich oder auch..

Bayerischer Kartoffelkäs (vegan):

Brotzeit06 (5)

Zutaten für eine Schüssel:

  • 500 g Kartoffeln (violett)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Öl
  • 150 g veganer „Frischkäse“ oder „Creme Fraiche“ (alternativ: Pflanzenjoghurt)
  • 1 TL Kümmel (gemahlen)
  • 1 TL Koriandersamen (gemahlen)
  • 2 TL Salz
  • grober Pfeffer
  • Muskat
  • n.B. Schnittlauch oder Petersilie zum servieren

Zubereitung:

Es gibt 2 Zubereitungsmöglichkeiten. Eine schnelle, etwas hellere und gleichmäßigere Variante und eine grobe, etwas aufwändige Variante, die mir jedoch etwas besser schmeckt. Für den schnellen, hell-violetten Kartoffelkäs die Kartoffeln schälen, grob würfeln, ca. 10 Minuten in heißem Wasser garen. Für die etwas groberen, dunkel-violetten Kartoffelkäse die Kartoffeln im Ganzen kochen und erst nachträglich schälen.

In der Zwischenzeit, die Zwiebeln und Knoblauchzehen möglichst fein würfeln und im Öl, auf mittlerer Hitze, glasig dünsten.

Sind die Kartoffeln gar, kann man nun für einen feinen Kartoffelkäse eine Kartoffelpresse verwenden und direkt noch heiß pressen und nachträglich mit allen anderen Zutaten vermengen.

Für eine grobe und stückige Variante die Kartoffeln direkt mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer so lange bearbeiten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Nach Belieben kann der Kartoffelkäs mit frischem Schnittlauch oder Petersilie serviert werden.

Brotzeit06 (8)

Wer keine violetten Kartoffeln zur Hand hat oder für wen diese Farbe eher befremdlich wirkt, kann diesen leckeren Kartoffelaufstrich natürlich auch wunderbar mit normalen Kartoffeln zubereiten.

Wer den Aufstrich etwas kalorienärmer oder leichter möchte, verwendet am besten einen pflanzlichen Joghurt, wer ihn möglichst vollmundig möchte, sollte eine vegane Frischkäse oder Creme Fraiche Alternative verwenden.

Die Kräuter können direkt unter die Masse gehoben werden oder aber wie hier frisch darauf serviert werden.

Brotzeit06 (10)

Na, was sagt ihr zum violetten Kartoffelkäs? Seltsam und eher abstoßend oder eine gelungene Abwechslung, diese natürliche aber doch fast unnatürlich wirkende Färbung?

Wir werden ihn heute Abend zum großen Silvesterbuffet verdrücken und die Reste sind perfekt für ein großes Katerfrühstück oder auch neumodisch ausgedrückt: Brunch!

Brotzeit06 (11)

Falls ihr noch Kritik zum Blog habt, etwas mehr oder weniger oft sehen wollt, generell noch etwas zu sagen habt, nur raus damit? Ich freue mich über jede Art von Interaktion und versuche eure Kritik bestmöglich umzusetzten.

Jetzt aber „Guten Rutsch“ und einen schönen Abend, wir sehen uns 2018 wieder!