Angezeigt: 41 - 47 von 47 ERGEBNISSEN

[Rezept] Tannenbaum-Cupcakes mit Weihnachtsmann (vegan)

Der Baum steht und ist geschmückt, alle Geschenke sind eingepackt und gleich geht es los zur Familie… Heute ist tatsächlich schon Heiligabend! Man siehts an meinen Cupcakes, denn der Weihnachtsmann ist mitten in meinen kleinen Tannenwald gepurzelt und kopfüber im Schnee stecken geblieben. Na hoffentlich kommen die Geschenke heute trotzdem noch pünktlich bei euch allen an!

Ich möchte euch ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest mit euren Lieben wünschen! Genießt die freien Tage, das leckere Essen und die Zeit mit euren Liebsten!

Von mir gibt es zu diesem Anlass diese süßen …

Tannenbaum-Cupcakes mit Weihnachtsmann (vegan):

Cupcakes20 (3)

 

Zutaten für 12 Cupcakes:

Zutaten für den Teig:

  • 150 g Zucker
  • 85 g neutrales Öl
  • 75 ml Mandelmilch
  • 75 g Pflanzenjoghurt (z.B. Sojajoghurt mit Mandelanteil)
  • 75 g Apfelmus
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Mehl
  • 150 g gemahlene Nüsse (z.B. Mandeln oder Haselnüsse)
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Pumpkin-Spice

Für das Vanille-Frosting:

  • 300 ml Mandelmilch
  • 4 EL Zucker
  • 4 EL Puddingpulver (Vanille)
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • n.B. Vanilleextrakt
  • 150 g Margarine (ich empfehle Alsan, wegen der festen Textur)
  • 1 EL Puderzucker
  • Lebensmittelfarbe

Für die Deko:

  • Kokosraspel
  • bunte Zuckerstreusel
  • Fondant (weiß, rot, schwarz)

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zucker, Öl, Mandelmilch, Pflanzenjoghurt, Apfelmus, Apfelessig, Vanilleextrakt und Salz miteinander aufschlagen, bis sich alle Zutaten verbunden haben.

Mehl, Nüsse, Gewürz und Natron kurz miteinander vermengen und unter die restliche Masse rühren.

Den Teig in die mit Förmchen ausgelegten Muffinbackbleche füllen und anschließend auf mittlerer Schiene ca. 20-25 min backen, die Stäbchenprobe zur Teigkontrolle machen und abkühlen lassen.

Für das Frosting die Margarine aus dem Kühlschrank nehmen. (Ich empfehle hier Alsan, da diese etwas fester ist, als viele andere Margarinesorten und somit dem Frosting mehr Stand verleiht.)

Aus Mandelmilch, Puddingpulver, Zucker und Vanille einen Pudding zubereiten. Hierfür das Puddingpulver mit einem kleinen Anteil der Mandelmilch auflösen. Die restliche Milch mit dem Zucker und dem Vanillinzucker aufkochen. (Wer es besonders vanillig möchte, kann etwas Zucker durch weiteren Vanillinzucker ersetzen oder nach Bedarf mit Vanillinextrakt abschmecken.) Wenn die Milch kocht, das aufgelöste Puddingpulver unterrühren. Den Vanillepudding eine Minute unter ständigem Rühren köcheln lassen, dann in eine Schale umfüllen, mit Klarsichtfolie bedecken und ebenfalls auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Wichtig ist hierbei, dass die Folie direkt auf den Pudding gelegt und angedrückt wird, damit sich keine Haut bilden kann.

Wenn alle Zutaten Zimmertemperatur erreicht haben, kann es weitergehen. (Wichtig ist hierbei wirklich, dass die zwei Komponenten die selbe Temperatur haben und nicht zu heiß oder zu kalt sind, sonst wird das Frosting nichts!) Die Margarine mit Puderzucker auffschlagen, bis sie rein weiß und schaumig ist und schließlich esslöffelweise den Pudding unterrühren. Dies sollte nicht zu schnell oder in zu großen Portionen erfolgen, damit sich die Zutaten miteinander verbinden können.

Nun die Cupcakes grob mit Frosting einstreichen. Für die Weihnachtsmann-Cupcakes eine schöne Kuppel und für die Weihnachtsbaum-Cupcakes nur einmal dünn bestreichen und jeweils mit Kokosraspel bestreuen oder kurz in eine Schüssel mit Kokosraspel dippen.

Cupcakes20 (8)

Das restliche Frosting für die Bäume grünlich einfärben und mit Hilfe eines Spritzbeutels und einer Sterntülle verzieren. (Sollte das Frosting etwas weich sein, etwa für 1/2 Stunde im Kühlschrank lagern, dann wird es etwas fester.) Hierbei die Tülle mittig aufsetzen und einen flachen Tupfen aufspritzen, den Beutel ein wenig anheben und einen weiteren, etwas kleineren Tupfen aufspritzen, nochmals wiederholen. 3-4 Tupfen ergeben einen schönen Weihnachtsbaum.

Die Bäumchen direkt mit verschiedenen Zuckerstreuseln und -sternchen verzieren.

Für die Weihnachtsmannbeine eine lange Rolle aus rotem Fondant rollen und diese zur gewünschten Beinanzahl schneiden. Eine kurze, etwas dickere Rolle aus weißem Fondant rollen und in Scheiben schneiden. Aus dem schwarzen Fondant Kugeln rollen, diese halbieren und etwas die scharfen Kanten glätten. Nun nur noch alle Einzelteile zu Beinen zusammensetzen, hierfür alle Klebestellen leicht mit Wasser befeuchten. Das Fondant komplett trocknen lassen und die Beine erst kurz vor dem Servieren in die Cupcakes stecken. (Denn Fondant zieht Feuchtigkeit, wird weich und verliert die Form.)

Cupcakes20 (6)

So, jetzt aber weg vom Computer oder Smartphone und los zu euren Lieben! Wir lesen und hören uns bestimmt nochmal „in diesem Jahr“, aber manchmal darf man Social Media auch sein lassen und seine richtigen sozialen Kontakte pflegen.. 😉

[Rezept] Spekulatius-Bratapfel-Törtchen ohne Backen (vegan)

Mmmh, ich bekomme einfach nicht genug, ich liebe die Kombination von Apfel und Spekulatius. Vor einer Woche habe ich euch bereits mein Rezept zu Bratapfel-Spekulatius-Cupcakes vorgestellt. Aber dann hatte ich Lust auf einen leckeren Keksboden mit saftig-cremigen Belag. Daraus wurde dann eine weihnachtliche Torte.

Das beste daran? Ihr braucht nicht einmal einen Backofen. Meistens läuft der Backofen an den Tagen um Weihnachten nahezu rund um die Uhr und man hat keinen Platz darin für Kuchen, Torten und andere Nachspeisen. Also warum nicht einen Raw-Cake oder No-Bake-Cake servieren? Diese Kuchen lassen sich wunderbar vorbereiten und sollten sogar ein paar Stündchen oder sogar über Nacht im Kühlschrank darauf warten, verzehrt zu werden. Also kann man ohne Sorge das Törtchen am Vorabend zubereiten und dann bei Bedarf aus dem Kühlschrank zaubern.

Spekulatius-Bratapfel-Törtchen ohne Backen (vegan):

NoBakeCake10 (6)

Zutaten für 18cm Springform (ca. 6 Stücke):

Für den Boden:

  • 125 g Spekulatius
  • 40 g Margarine (z.B. Alsan)

Für die Apfelmasse:

  • 3 Äpfel
  • 250 ml Apfelsaft
  • 25 g Stärke
  • 1 TL Pumpkin-Spice
  • 30 g Zucker
  • 50 g Marzipan

Für den Joghurt-Pudding:

  • 200 g Pflanzenjoghurt (z.B. Sojajoghurt mit Mandelanteil)
  • 35 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 1 Pck. vegetarisches Geliermittel (z.B. von Dr. Oetker)
  • 1 TL Pumpkin-Spice oder Spekulatiusgewürz
  • 100 ml Apfelsaft

Für die Deko:

  • 80 g Nussmischung
  • 40 g Zucker
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Die Kekse in einem Multizerkleinerer hacken. (Falls kein Multizerkleinerer vorhanden ist, einfach Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerkleinern.)

Die Margarine schmelzen und direkt unter die Kekskrümel rühren. Die Keksmasse in eine Springform drücken, bis ein gleichmäßiger Boden entsteht und zwischenzeitlich in den Kühlschrank stellen.

Die Stärke mit einen kleinen Teil des Apfelsaftes auflösen. Die Äpfel fein würfeln und mit dem restlichen Apfelsaft übergießen, Zucker und Gewürz hinzugeben und solange köcheln lassen, bis die Äpfel weich sind. Die aufgelöste Stärke hinzugeben, rasch einrühren und ca. 1 Minute unter ständigem Rühren weiterköcheln lassen. Anschließend auf den Keksboden geben.

Das Marzipan fein würfeln und auf der Apfelmasse verteilen.

Joghurt, Zucker, Vanillinzucker und Gewürz vermengen. Den Apfelsaft nun mit dem Geliermittel verquirlen und unter rühren aufkochen, dann sofort unter die Joghurtmasse rühren und die gesamte Masse auf dem Keksboden verteilen.

Jetzt das kleine Törtchen für mindestens 4 Stunden (oder gerne über Nacht) in den Kühlschrank stellen.

Inzwischen kann wunderbar die Deko vorbereitet werden. Hierfür die Nüsse in einem Topf oder in einer Pfanne rösten, die Temperatur etwas drosseln und mit Zucker und Salz bestreuen. Mit einem Holzlöffel rühren, bis der Zucker karamellisiert. Nicht zu lange karamellisieren lassen, sonst wird das Karamell bitter. Die heißen Nüsse auf ein Backpapier legen und vorsichtig verteilen und vollständig auskühlen lassen.

Das Törtchen kurz vor dem servieren mit den karamellisierten Nüssen belegen.

NoBakeCake10 (13)

Die verschiedenen Komponenten der kleinen Torte spielen wunderbar zusammen. Würziger Spekulatius mit leicht säuerlichen Äpfeln in süßem Gelee und einer sanften Puddingcreme und salzig-süßen Nüssen…

NoBakeCake10 (9)

Aber für mich spielt nicht nur der Geschmack eine wichtige Rolle, sondern auch die verschienenen Texturen, die noch weitere Sinne ativieren.

Die verschiedenen Schichten spielen durch ihre unterschiedlichen Texturen wunderbar zusammen. Der crunchy Spekulatiusboden, darauf eine Schicht aus bissfesten Äpfeln in Gelee und eine Art Joghurt-Pudding-Creme und zuletzt noch leckere Nüsse mit schöner Zuckerkruste. Hört sich das nicht spannend an?

NoBakeCake10 (8)

Wäre dieses Törtchen auch etwas für euch und eure Lieben? Man kann aus diesem Törtchen auch wunderbar eine ausgewachsene Torte machen, indem man das Rezept verdoppelt und eine große Springform verwendet. So ist auch eine Großfamilie glücklich und zufrieden.

[Rezept] Lebkuchen-Cupcakes (vegan)

Einen schönen 3. Advent wünsche ich euch allen! Nur noch eine Woche bis Heiligabend! Das muss man direkt noch mit vielen weihnachtlichen Rezepten auskosten. Könnt ihr nach den Weihnachtsfeiertagen noch Lebkuchen, Spekulatius, Vanillekipferl oder ähnlichen Süßkram sehen? Bi mir ist so langsam das Limit erreicht. Ich gehe immer einfacher am Plätzchenteller vorbei. Natürlich kann man diverse Plätzchen auch wunderbar weiterverwerten oder sogar pimpen.. Also trockene Plätzchen zu einer Art Dessert weiterentwickeln oder in ein neues Gebäck integieren, z.B. für die weihnachtliche Kaffeetafel!

Deshalb gibt es bei mir heute ein Rezept für…

Lebkuchen-Cupcakes (vegan):

Cupcakes19 (10)

Zutaten für 12 Cupcakes:

Zutaten für den Teig:

  • 70 g Lebkuchen (z.B. Herz-Stern-Brezel mit Zartbitterschokolade)
  • 150 g Zucker
  • 85 g neutrales Öl
  • 75 ml Mandelmilch
  • 150 g Apfelmus
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Mehl
  • 150 g gemahlene Nüsse (z.B. Mandeln oder Haselnüsse)
  • 25 g Kakao
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Natron

Für das Schoko-Lebkuchen-Frosting:

  • 300 ml Mandelmilch
  • 4 EL Zucker
  • 4 EL Schokopuddingpulver
  • 150 g Margarine (ich empfehle Alsan, wegen der festen Textur)
  • 1 EL Puderzucker
  • 2 TL Lebkuchengewürz

Für die Deko:

  • 70 g Lebkuchen
  • 40 g Zartbitterschokolade
  • 15 g Kokosöl

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Lebkuchen würfeln und zur Seite legen.

Zucker, Öl, Mandelmilch, Apfelmus, Apfelessig und Salz miteinander aufschlagen, bis sich alle Zutaten verbunden haben.

Mehl, Nüsse, Kakao, Gewürz und Natron kurz miteinander vermengen und unter die restliche Masse rühren.

Den Teig in die mit Förmchen ausgelegten Muffinbackbleche füllen, die Lebkuchenwürfel gleichmäßig darauf verteilen und leicht andrücken. Anschließend auf mittlerer Schiene ca. 20-25 min backen, die Stäbchenprobe zur Teigkontrolle machen und abkühlen lassen.

Für das Frosting die Margarine aus dem Kühlschrank nehmen. (Ich empfehle hier Alsan, da diese etwas fester ist, als viele andere Margarinesorten und somit dem Frosting mehr Stand verleiht.)

Aus Mandelmilch, Puddingpulver und Zucker einen Pudding zubereiten. Hierfür das Puddingpulver mit einem kleinen Anteil der Mandelmilch auflösen. Die restliche Milch mit dem Zucker und 1 TL Lebkuchengewürz aufkochen. Wenn die Milch kocht, das aufgelöste Puddingpulver unterrühren. Den Schokopudding eine Minute unter ständigem Rühren köcheln lassen, dann in eine Schale umfüllen, mit Klarsichtfolie bedecken und ebenfalls auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Wichtig ist hierbei, dass die Folie direkt auf den Pudding gelegt und angedrückt wird, damit sich keine Haut bilden kann.

Wenn alle Zutaten Zimmertemperatur erreicht haben, kann es weitergehen. (Wichtig ist hierbei wirklich, dass die zwei Komponenten die selbe Temperatur haben und nicht zu heiß oder zu kalt sind, sonst wird das Frosting nichts!) Die Margarine mit Puderzucker auffschlagen, bis sie rein weiß und schaumig ist, dann das restliche Lebkuchengewürz und schließlich esslöffelweise den Pudding unterrühren. Dies sollte nicht zu schnell oder in zu großen Portionen erfolgen, damit sich die Zutaten miteinander verbinden können.

Cupcakes19 (8)

Jetzt das Frosting mit Hilfe eines Spritzbeutels und einer Tülle nach Wahl verzieren. Ich habe hier eine große Sterntülle verwendet, hierbei in kreisenden bewegungen das Frosting auftragen. (Sollte das Frosting etwas weich sein, etwa für 1/2 Stunde im Kühlschrank lagern, dann wird es etwas fester.)

Die Lebkuchen grob würfeln und auf den Cupcakes verteilen. Für die Schokoladenganache die Zartbitterschokolade mit Kokosöl verflüssigen und in einen Spritzbeutel füllen. Gegebenenfalls noch etwas abkühlen lassen, dass die Schokolade nicht mehr komplett flüssig ist und dann in seitlichen Schwenkbewegungen über die Cupcakes geben.

Nach Belieben kann man natürlich noch zusätzlich verschiedene Zuckerstreusel, Lebuchenkrümel oder Schokoraspel auf den Cupcakes verteilen.

Cupcakes19 (3)

Bei wir wird es diese Cupcakes bestimmt nochmal an Heiligabend zum Kaffee geben. Genau das richtige für einen Schokoholic wie mich, dazu noch der leckere Lebkuchengeschmack. Für mich sind es die optimalen Weihnachtscupcakes. Ein fluffiger Schokoladenteig mit groben Lebkuchenstücken, ein würziges Frosting und dann noch Lebkuchenwürfel und Schokoladensauce oben drauf, was gibt es da besseres?

Was serviert ihr an den Feiertagen zum Kaffee? Plätzchen, Kuchen, Torte oder ist die Völlerei am Abend genug?

[Rezept] Flammkuchen mit Roter Bete (vegan)

In letzter Zeit bekommt ihr auf meinem Blog viel Süßkram zu sehen, eben typisch Vorweihnachtszeit. Aber gerade da wächst in mir die große Lust auf etwas würziges. Geht es euch da auch so? Zuviel Zucker, Plätzchen, Lebkuchen, Schokolade und was es eben immer so gibt. Da muss zwischendurch einfach was würziges, knuspriges her. Bei mir fällt die Wahl dann auf Flammkuchen.

Ich habe euch bereits ein paar Varianten meiner Lieblingsspeise vorgestellt, aber heute habe ich eine Variante mit der blutroten Rübe! Die Rote Bete ist nicht nur wahnsinnig lecker und gesund, sondern passt für mich mit ihrem erdigen Geschmack perfekt in die Winterzeit! Also gibt es einen winterlichen Flammkuchen mit dem Wintergemüse.

Flammkuchen mit Roter Bete (vegan):

Flammkuchen09 (5)

Zutaten für 2 Flammkuchen (oder 4 kleine Flammkuchen):

  • 300 g Mehl
  • 150 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 200 g vegane Alternative zu Creme Fraiche, Schmand oder Quark (z.B. Creme Vega)
  • 50 g Meerrettich (aus dem Glas)
  • 300 g Rote Bete (vorgekocht)
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:

Aus Mehl, Wasser und Salz so lange einen Teig kneten, bis dieser nicht mehr sonderlich an den Händen klebt, dann für ca. 25 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 250°C Umluft vorheizen. Den Meerrettich unter die „Quark“-Creme rühren und mit einer Prise Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Rote Bete in feine Scheiben schneiden. (Hierfür eignet sich die vorgekochte Rote Bete aus dem Folienbeutel, aber nach Belieben auch die säuerlich eingelegte Bete aus dem Glas.) Die Frühlingszwiebel in feine Scheiben schneiden, dabei den grünen Teil vom weißen Teil trennen.

Wenn der Teig lange genug geruht hat, nochmals kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu zwei Flammkuchen ausrollen und auf (mit Backpapier ausgelegte) Backbleche bzw. Grillroste legen. Die Creme auf dem Teig verteilen und einen schmalen Rand lassen.

Die Flammkuchen mit der Roten Bete belegen, die weißen Enden der Frühlingszwiebel darauf verteilen und nach Belieben noch mit etwas groben Salz und Pfeffer würzen.

Nun die Flammkuchen ca. 10 Minuten backen.

Die grünen Enden der Frühlingszwiebel über die fertigen Flammkuchen streuen.

Flammkuchen09 (3)

Diese Flammkuchen sättigen wunderbar als Hauptmahlzeit, aber eignen sich natürlich auch in der kleineren Variante als Vorspeise! Vielleicht fehlt euch noch eine winterliche Vorspeise für euer Weihnachtsessen und ihr wollt einen kleinen knusprigen Starter servieren, dann ist dieses Flammkuchenrezept genau das Richtige!

Die erdige Rote Bete schmeckt wunderbar zum scharfen Meerrettich in der Creme und den knackigen und zugleich würzigen Frühlingszwiebeln.

Flammkuchen09 (6)

[Rezept] Bratapfel-Spekulatius-Cupcakes mit Marzipankern (vegan)

Bratäpfel passen einfach wunderbar in die Vorweihnachtszeit. Lecker weihnachtliches Gewürz, säuerliche Äpfel, süßes Marzipan und gerne noch Mandelsplitter dazu…

Ich lasse mich gerne von solchen Speisen oder Gerichten inspiriren und lasse sie in Form von Cupcakes aufleben. Also warum nicht mal Bratapfel-Cupcakes versuchen? Bereits im letzten Jahr habe ich euch ein Rezept dazu vorgestellt, aber heute habe ich eine vegane Version für euch vorbereitet und ich kann versichern, dass einem bei dieser Variante nichts fehlt.

Also warum nicht mal diese veganen Bratapfel-Spekulatius-Cupcakes mit Marzipankern auf der weichnachtelichen Kaffeetafel servieren oder einfach mal am nächsten Adventswochenende naschen?

Ich habe damit meine Arbeitskollegen überrascht und sie wurden in kürzester Zeit alle verdrückt, vielleicht wäre das ja auch etwas für eure Arbeitskollegen?

Bratapfel-Spekulatius-Cupcakes mit Marzipankern (vegan):

Cupcakes18 (11)

Zutaten für 12 Cupcakes:

Zutaten für den Teig:

  • 1 Apfel
  • 100 g Marzipan
  • 150 g Zucker
  • 85 g neutrales Öl
  • 25 ml Mandelmilch
  • 175 g Apfelmus
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Pumpkin-Spice (Spekulatiusgewürzmischung oder Zimt passen auch)
  • 275 g Mehl
  • 1 TL Natron

Für das Apfel-Zimt-Frosting:

  • 300 ml Apfelsaft
  • 4 EL Zucker
  • 4 EL Stärke
  • 150 g Margarine (ich empfehle Alsan, wegen der festen Textur)
  • 1 EL Puderzucker
  • 1,5 TL Zimt

Für die Deko:

  • 6 Spekulatiuskekse
  • Weihnachtliche Zuckerstreusel
  • n.B. Mandelstifte oder gehackte Mandeln

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Apfel schälen, vom Kernhaus befreien und in kleine Würfelchen (ca. 0,5 cm) schneiden. Marzipan zu 12 gleich großen Stücken schneiden und zu Kugeln formen.

Zucker, Öl, Mandelmilch, Apfelmus, Apfelessig, Salz und Gewürz miteinander aufschlagen, bis sich alle Zutaten verbunden haben.

Mehl und Natron kurz unterrühren.

Den Teig in die mit Förmchen ausgelegten Muffinbackbleche füllen die Apfelwürfel gleichmäßig darauf verteilen und leicht andrücken. Nun mittig in jedes Förmchen eine Marzipankugel drücken. Anschließend auf mittlerer Schiene ca. 20-25 min backen, die Stäbchenprobe zur Teigkontrolle machen und abkühlen lassen.

Für das Frosting die Margarine aus dem Kühlschrank nehmen. (Ich empfehle hier Alsan, da diese etwas fester ist, als viele andere Margarinesorten und somit dem Frosting mehr Stand verleiht.)

Aus Apfelsaft, Stärke und Zucker einen Pudding zubereiten. Hierfür das Puddingpulver mit einem kleinen Anteil des Apfelsaftes auflösen. Den restlichen Saft mit dem Zucker und etwas Zimt aufkochen. Wenn der Saft kocht, die aufgelöste Stärke unterrühren. Den Apfelpudding eine Minute unter ständigem Rühren köcheln lassen, dann in eine Schale umfüllen, mit Klarsichtfolie bedecken und ebenfalls auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Wichtig ist hierbei, dass die Folie direkt auf den Pudding gelegt und angedrückt wird, damit sich keine Haut bilden kann.

Wenn alle Zutaten Zimmertemperatur erreicht haben, kann es weitergehen. (Wichtig ist hierbei wirklich, dass die zwei Komponenten die selbe Temperatur haben und nicht zu heiß oder zu kalt sind, sonst wird das Frosting nichts!) Die Margarine mit Puderzucker auffschlagen, bis sie rein weiß und schaumig ist, dann den restlichen Zimt und schließlich esslöffelweise den Pudding unterrühren. Dies sollte nicht zu schnell oder in zu großen Portionen erfolgen, damit sich die Zutaten miteinander verbinden können.

Cupcakes18 (8)

Jetzt das Frosting mit Hilfe eines Spritzbeutels und einer Tülle nach Wahl verzieren. Ich habe hier eine französische Tülle bzw. feingezackte Sterntülle verwendet, hierbei in kreisenden bewegungen das Frosting auftragen. (Sollte das Frosting etwas weich sein, etwa für 1/2 Stunde im Kühlschrank lagern, dann wird es etwas fester.)

Die Spekulatiuskekse grob brechen oder hacken und auf den Cupcakes verteilen. Nach Belieben kann man natürlich noch zusätzlich verschiedene Zuckerstreusel oder gehackte Nüsse auf die Cupcakes geben.

Cupcakes18 (4)

Konnte ich euch mit dem Rezept für super saftige und fluffige Cupcakes überzeugen? Mir läuft direkt wieder das Wasser im Mund zusammen, wenn ich an das würzige Apfelfrosting denke. Lasst mich gerne wissen, wie euch die Cupcakes gelungen sind und ob ihr euch selbst oder auch anderen damit eine Freude bereiten konntet!

Habt noch einen schönen Adventssonntag!

[Rezept] Rumkugel-Cupcakes (vegan)

Ich habe vor ein paar Tagen bereits mein Rezept für Rumkugeln mit euch geteilt. Falls ihr euch in der Menge verschätzt habt oder sie noch besser zur Geltung bringen wollt, könnt ihr das wunderbar in Form von Cupcakes machen! Natürlich passen die Cupcakes auch wunderbar, wenn euch der Nikolaus vergessen hat und ihr euch selbst verwöhnen wollt.

In der Vorweihnachtszeit müssen es eben nicht nur die selben Kekse oder Plätzchen sein. Manchmal kann man die Weihnachtsbäckerei auch etwas neu interpretieren.

Also warum die Arbeitskollegen nicht mal mit Rumkugel-Cupcakes statt Butterplätzchen verwöhnen?

Rumkugel-Cupcakes (vegan):

Cupcakes17 (1)

Zutaten für 12 Cupcakes:

Zutaten für den Teig:

  • 150 g Zucker
  • 85 g neutrales Öl
  • 50 ml Mandelmilch (oder andere pflanzliche Milch)
  • 25 ml brauner Rum
  • 150 g Apfelmus
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Mehl
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 25 g Kakao
  • 1 TL Natron

Für das Rum-Frosting:

  • 225 ml Mandelmilch
  • 75 ml Rum
  • 4 EL Zucker
  • 4 EL Schokoladenpuddingpulver
  • 150 g Margarine (ich empfehle Alsan, wegen der festen Textur)
  • 1 EL Puderzucker

Für die Deko:


Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zucker, Öl, Mandelmilch, Rum, Apfelmus, Apfelessig und Salz miteinander aufschlagen, bis sich alle Zutaten verbunden haben.

Mehl, gemahlene Nüsse, Kakao und Natron kurz unterrühren.

Den Teig in die mit Förmchen ausgelegten Muffinbackbleche füllen und auf mittlerer Schiene ca. 20-25 min backen, die Stäbchenprobe zur Teigkontrolle machen und abkühlen lassen.

Für das Frosting die Margarine aus dem Kühlschrank nehmen. (Ich empfehle hier Alsan, da diese etwas fester ist, als viele andere Margarinesorten und somit dem Frosting mehr Stand verleiht.)

Aus Mandelmilch, Rum, Puddingpulver und Zucker einen Pudding zubereiten. Hierfür das Puddingpulver mit einem kleinen Anteil der Mandelmilch auflösen. Die restliche Milch mit Rum und Zucker aufochen. Wenn die Milch kocht, das aufgelöste Schokoladenpuddingpulver unterrühren. Den Pudding eine Minute unter ständigem Rühren köcheln lassen, dann in eine Schale umfüllen, mit Klarsichtfolie bedecken und ebenfalls auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Wichtig ist hierbei, dass die Folie direkt auf den Pudding gelegt und angedrückt wird, damit sich keine Haut bilden kann.

Wenn alle Zutaten Zimmertemperatur erreicht haben, kann es weitergehen. (Wichtig ist hierbei wirklich, dass die zwei Komponenten die selbe Temperatur haben und nicht zu heiß oder zu kalt sind, sonst wird das Frosting nichts!) Die Margarine mit Puderzucker auffschlagen, bis sie rein weiß und schaumig ist, dann esslöffelweise den Pudding unterrühren. Dies sollte nicht zu schnell oder in zu großen Portionen erfolgen, damit sich die Zutaten miteinander verbinden können.

Cupcakes17 (2)

Jetzt das Frosting mit Hilfe eines Spritzbeutels und einer Tülle nach Wahl verzieren. Ich habe hier eine russische Kugel- bzw. Balltülle verwendet. Mit dieser wird das Frosting nicht wie gewohnt in kreisenden Bewegungen aufgetragen. Hier setzt man die Tülle mittig auf den Cupcake und dreht den Spritzbeutel in gleichmäßigen Bewegungen wechselnd nach links und rechts, während man den Spritzbeutel langsam anhebt.

Je eine Rumkugel ins Frosting jedes Cupcakes stecken. Nach Belieben, können die Cupcakes noch zusätzlich mit ein paar zusätzlichen Schokoraspeln oder -streuseln verziert werden.

Cupcakes17 (4)

[Rezept] Rumkugeln (vegan)

Nach den vielen Kürbisrezepten in den letzten Wochen, bin ich nun auch endlich in der Weihnachtsbäckerei angekommen.

Klassische Plätzchen gibt es bei mir nur selten, da wird man meistens schon genug rund herum versorgt und ich bin eh kein Fan von trockenen Keksen. Aber anderes weihnachtliches Gebäck oder Pralinen haben es mir schon lange angetan.

Ein Rezept darf in keinem Jahr fehlen, meine heiß geliebten Rumkugeln. Viele Jahre mache ich meine Rumkugeln schon nach diesem Rezept für mich und mein Umfeld.

Rumkugeln (vegan):

Praline01 (3)

Zutaten für ca. 60 Stück:

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 6 EL Rum
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 200 g geriebene Haselnüsse (oder Mandeln)
  • 100 g Schokoladenraspel (Zartbitterschokolade)

Zubereitung:

Die Zartbitterschokolade zerkleinern und im Wasserbad schmelzen, dabei eine ausreichend große Schüssel verwenden. Wenn die Schokolade komplett geschmolzen ist, Rum, Puderzucker und Vanillinzucker unterrühren. Nach und nach die geriebenen Nüsse unterrühren und den Herd abschalten. Die Schüssel weiterhin auf dem Topf stehen lassen und die Restwärme nutzen, so wird die Masse nicht zu schnell bröselig und lässt sich leichter formen.

Nun mit angefeuchteten Händen Kugeln rollen und diese direkt in den Schokoraspeln wenden. Die Raspel sollten nicht zu groß sein, da sie sonst schlecht an den Kugeln kleben, die Schokostücke hierfür notfalls zerdrücken.

Jetzt die Rumkugeln einmal im Kühlschrank komplett durchkühlen lassen, damit die Schokolade vollständig aushärtet.

Praline01 (5)

Nun könnt ihr die runden Köstlichkeiten wunderbar mehrere Wochen bei Zimmertemperatur (oder nach Belieben auch im Kühlschrank) aufbewahren, wenn sie bei euch so lange halten. Bei uns sind die kleinen Pralinen immer ganz fix weggefuttert, weshalb ich oft die Menge verdopple!

Man kann sie auch wunderbar in verschiedenen Streuseln, Krokant, gehackten Mandelstücken, Kakao oder Puderzucker wälzen. So ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ich esse sie am liebsten mit Zartbitterraspeln! Wenn man den Rumgeschmack nicht so stark mag, kann man gerne etwas Rum durch Wasser ersetzen, aber ich denke, diese Rumkugeln dürfen definitv nach Rum schmecken…

Praline01 (6)

Die leckeren Kugeln sind schnell gerollt und kommen jedes Jahr aufs neue gut bei Freunden und Verwandten an. Selbst wenn man keine Lebkuchen, Spekulatius oder anderes Weihnachtsgebäck mehr sehen kann, passen immer noch ein paar der leckeren Küglein in den „Dessertmagen“.

Somit eignen sich diese kleinen Pralinen auch als wunderbares Geschenk für Arbeitskollegen, Freunde und Familie oder einfach als kleines Wichtelgeschenk.

Praline01 (14)

Welches Weihnachtsgeback mögt ihr denn am liebsten oder seid ihr auch eher Pralinen-Fans?