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[Rezept] Pumpkin-Spice-Pancakes (vegan)

Heute ist wieder Sonntag! Also Zeit für Pancakes! Wobei, Pancakes gehen eigentlich immer, oder? Egal ob morgens, mittags, abends… Gerne am Wochenende, aber noch lieber an jedem Tag der Woche!

Also perfekt für den Herbst natürlich wieder etwas mit leckerem Kürbis! Heutiger Pancake-Sunday mit Pumpkin-Spice-Pancakes bzw. Kürbis-Gewürz-Pancakes.

Viel süßes Kürbispürre, fluffige Pancakes und ein wunderbar würziger Pumpkin-Spice-Sirup! So muss der Herbst sein!

Pumpkin-Spice-Pancakes (vegan):

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Zutaten für ca. 7 Pancakes (1 Turm):

  • 100 g Mehl
  • 1 geh. TL Backpulver (ca. 5 g)
  • 1 EL Kokosblütenzucker (alternativ: normaler Zucker)
  • 1 TL Essig
  • 50 g Kürbispüree
  • 75 ml Pflanzen-Drink
  • 75 ml Wasser (spritzig)
  • 1 TL Pumpkin-Spice
  • n.B. Öl

Für das Topping:


Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten miteinander vermengen. Die feuchten Zutaten in einem zweiten Gefäß vermengen.

Nun die Pfanne heiß werden lassen, etwa mittlere Temperatur.

Wenn die Pfanne heiß ist, alle Zutaten kurz mit einem Schneebesen miteinander vermengen. Dabei darauf achten, nicht zu lange zu rühren oder gar mit einem Quirl die Luftblasen aus dem Teig schlagen. Nur so lange rühren, bis alle Zutaten feucht sind.

Direkt den Teig in die Pfanne geben, ob ihr dazu Öl braucht, hängt etwas von der Beschichtung eurer Pfanne ab. Etwa 2 EL Teig pro Pancake und erst wenden, wenn im Pancake Blasen aufsteigen.

Für den Pancake-Turm immer Pancake und Kürbispüree im Wechsel schichten und mit etwas Pumpkin-Spice-Sirup (oder Ahornsirup) servieren.

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Na, ist das nicht lecker? Fluffig, süß, würzig, cremig! Für etwas mehr Textur einfach ein paar geröstete und gehackte Nüsse oder Kürbiskerne als Topping hinzufügen!

Wäre das nicht ein wunderbares Frühstück für nächsten Sonntag oder vielleicht auch für den nächsten Feiertag?

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In nur wenigen Minuten sind die Pancakes fertig! Besonders praktisch, wenn man das Püree in größeren Mengen zubereitet und in kleinen Portionen einfriert, so hat man immer eine Portion parat für viele andere leckere Kürbisrezepte, wie z.B. Kürbis-Gewürz-Gugelhupf mit FrischkäsefrostingPumpkin Pie, Kürbis-Gewürz-Cupcakes oder Kürbis-Gewürz-Cookies!

Na, was sagt ihr zu dieser Pancake-Variante? Habt ihr interesse an regelmäßigeren Beitragen zum Pancake-Sunday – von süß bis herzaft?

[Grundrezept] Basilikumpesto (vegan)

Bei mir ist nun Erntezeit angesagt… Der Sommer war so heiß und die Kräuter auf meinem Balkon haben das Sonnenbaden genossen und wucherten direkt…

Mein bestes Basilikumjahr bisher! Die unmengen konnte ich garnicht verkochen, also wurde er etwas haltbar gemacht, damit ich auch noch im Winter etwas davon habe! Die beste Methode ist natürlich Pesto. Es geht besonders einfach, schmeckt lecker und lässt sich vielseitig weiterverarbeiten.

Basilikumpesto (vegan):

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Zutaten für 5 kleine Gläser:

  • 150 g Cashewkerne
  • 375 g Basilikumblätter
  • 300 g Öl (+etwas zum Bedecken)
  • 2 TL Salz

Zubereitung:

Gläser steril abkochen.

Die Cashewkerne bei 170° Umluft etwa 10 Minuten rösten und dann in einem Mixer grob vormixen und beiseite stellen.

Die gewaschenen und vom Stiel gezupften Basilikumblätter gegebenenfalls grob vorhacken und mit Öl und Salz vorpürrieren.

Nüsse hinzugeben und nochmals kurz mixen. Das Pesto direkt in die Gläser füllen, dabei nicht den Rand bekleckern, das Pesto mit Öl bedecken und gut verschließen.

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Dieses Pesto ist super einfach und intensiv gehalten, damit man es vielseitig weiterverarbeiten kann. Nach Lust und Laune abgeschmecken und als Würze für Suppen, Saucen, Salate verwenden.

Oder direkt neue Gerichte damit entwickeln? Vielleicht einen leckeren Auflauf mit Pesto, gebackene Brötchen oder Baguettes mit Pesto oder was fällt euch noch dazu ein?

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Auch der Klassiker – Nudeln mit Pesto – schmeckt einfach klasse! Bei Bedarf mit etwas gutem Olivenöl strecken, gerne gutes Salz und groben Pfeffer dazu und mein geliebter Pornosan bzw. Cashewsan darf nicht fehlen.

Gerade an Abenden, wenn man ratlos in der Küche steht und nicht weiß, was man zubereiten soll.. Nudeln mit Pesto gehen immer, oder? In wenigen Minuten sind die Nudeln gar und man hat ein wahnsinnig leckeres und kostengünstiges Abendessen.

[Rezept] Apfel-Nussstreusel-Küchlein mit Mandelsplittern (vegan)

Apfelzeit! Dieses Jahr habe ich mächtig Glück. Von mehreren Leuten bekam ich Zwetschgen und Pflaumen und konnte verschiedene Gerichte mit den leckeren Steinfrüchten genießen. Aber auch Äpfel kommen wie von selbst. Viele frisch aus den Gärten von Freunden und Nachbarn, aber diese hier habe ich vor dem Müll gerettet.

Meine ersten Erfahrungen mit Foodsharing. Leider sind die Möglichkeiten hierfür in Nürnberg noch sehr begrenzt, aber im Moment habe ich Glück, einmal wöchentlich in die Nähe einer Verteilstation zu kommen. Dabei konnte ich unter anderem Äpfel für diesen Kuchen retten. Diese wären sonst von einem Supermarkt entsorgt worden.

Habt ihr auch schon Lebensmittel „gerettet“? Kennt ihr Foodsharing?

Apfel-Nussstreusel-Küchlein mit Mandelsplittern (vegan):

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Zutaten für eine 18 cm Springform:

Für den Teig:

  • 150 g Mehl
  • 75 g Margarine
  • 35 g Zucker
  • 1/2 Pck. Vanillinzucker
  • 35 g Apfelmus
  • 1 Prise Zimt
  • 1/2 TL Backpulver

Für die Streusel:

  • 25 g Mandelsplitter
  • 35 g Mehl
  • 10 g gemahlene Nüsse (z.B. Mandeln oder Haselnüsse)
  • 25 g Margarine
  • 15 g Zucker
  • 1 Prise Zimt

Für die Füllung:

  • 5 – 6 Äpfel (je nach Größe)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 25 g Rohrohrzucker
  • 1 TL Pumpkin-Spice
  • 10 g Maisstärke

Zubereitung:

Margarine erst kurz vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank nehmen und in Flocken unter das Mehl,den Zucker und Vanillinzucker kneten. (Verwendet man eine feste, butterähliche Margarine, lässt sich der Teig später leichter weiterverarbeiten.) Zimt, Apfelmus und Backpulver unterkneten, bis eine homogene Masse entsteht. Nun den Teig in Folie packen und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank lagern, damit die Margarine wieder fest wird. Der Teig kann auch gerne schon am Vortag vorbereitet werden.

Für die Steusel alle Zutaten vermengen (außer die Mandelsplitter) und mit den Fingerspitzen kneten, bis schöne Streusel entstanden sind. Ebenfalls bis zum Gebrauch im Kühlschrank lagern.

Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Nun zusammen mit dem Zitronensaft, dem Zucker und der Gewürzmischung in einem Topf aufkochen und maximal 5 Minuten vorköcheln lassen. Die Masse sollte etwas Volumen verlieren, aber dennoch knackig bleiben. Kurz die Stärke unterrühren und vom Herd nehmen und beiseite stellen.

Wenn der Teig genug im Kühlschrank geruht hat, den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nun die mit Backpapier ausgelegte und am Rand gefettete Springform mit Teig auskleiden. Dafür den Teig mit etwas Mehl grob ausrollen und dann mit den Fingerspitzen in die Form drücken, und einen schönen Rand für die Apfelfüllung hochziehen. Alternativ kann man hier auch nur mit den Händen arbeiten, ein Nudelholz ist nicht zwingend notwendig. Die Apfelmasse gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen.

Die Krümel gleichmäßig auf der Füllung verteilen, Mandelsplitter darübergeben und den Kuchen, im unteren Drittel des Backofens, ca. 35 – 40 Minuten bis zur gewünschten Bräune backen.

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So mag ich meinen Apfelkuchen am liebsten. Eine saftige Masse, mit etwas Biss, aber nicht zu roh. Hier scheiden sich wohl die Geister. Die einen mögen die Äpfel möglichst knackig, dazu die Apfelmasse einfach nicht vorkochen, sondern roh auf den Teig füllen. (Hierbei reichen 4-5 Äpfel).

Andere wollen Apfelmuskuchen, hierzu einfach die Apfelmasse etwas mehr einkochen lassen.

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Oder vielleicht eine Kombination aus allem?  4 – 5 Äpfel vorkochen und noch einen rohen Apfel unterrühren und in die Backform füllen? Es bleibt saftig, hat aber auch den gewissen Knack.

Lasst mich wissen, welche Variante ihr am liebsten mögt.

[Rezept] Kürbis-Gewürz-Gugelhupf mit Frischkäsefrosting (vegan)

Ich liebe den Herbst! Er gehört zu meinen liebsten Jahreszeiten! Ja klar, jede Jahreszeit hat etwas schönes, aber Herbst und Frühling haben es mir besondes angetan.

Nach den heißen Tagen des Sommers, freue ich mich schon darauf, einfach mal wieder mit einer Kanne Tee auf dem Sofa zu sitzen, ein Buch zu lesen oder eben – wie jetzt – an meinem Blog zu arbeiten.

Wenn man nach so vielen Salaten und kühlen Gerichten endlich wieder Suppen, Eintöpfe oder würzige Kuchen genießen kann.

Die vielen tollen Zutaten,  die wieder neu in der Obst- und Gemüsetheke auf einen warten. Zum Beispiel der leckere Kürbis mit seiner leuchtenden Farbe und dem süßlichen Geschmack.

Kürbis schmeckt einfach in allen Varianten! Ob als Butternut-Pommes, Pumpkin-Pie, Kürbis-Gewürz-Cookies, Flammkuchen mit Kürbis, Kürbis-Gewürz-Cupcakes oder was einem sonst noch so einfällt. Ich kann garnicht genug davon bekommen…

Oder wie wäre es mit einem super saftigen und einfachen Kürbiskuchen?

Kürbis-Gewürz-Gugelhupf mit Frischkäsefrosting (vegan):

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Zutaten für eine Gugelhupfform:

Für den Teig:

  • 350 g Mehl
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 200 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 4 TL Natron
  • 2 TL Pumpkin-Spice
  • 1 Msp. Salz
  • 200 g Margarine
  • 200 ml Mandelmilch
  • 200 g Kürbispüree
  • 4 TL Apfelessig

Für das Frosting:

Für die Deko:

  • 50 g Pekannüsse
  • 50 g Walnüsse

Zubereitung:

Den Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen und eine Gugelform ordentlich fetten und mehlen.

Alle trockenen Zutaten für den Teig vermengen. Die Margarine schmelzen und mit den restlichen feuchten Zutaten verquirlen. Nun kurz trockene Zutaten unter die feuchten Zutaten rühren und direkt in die Gugelhupfform füllen. Die Form im unteren Drittel in den Backofen schieben und ca. 60 Minuten bis zur gewünschten Bräune backen und Stäbchenprobe machen. (Sollte der Gugelhupf nach 50 Minuten schon recht dunkel sein, gerne in den letzten Minuten mit Alufolie abdecken.)

Nach der angegebenen Backzeit aus dem Backofen nehmen und ca. 10 Minuten auf einen Gitter abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Backform stürzen. Falls Frosting auf den Kuchen soll, den Gugel gut abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit kann die Deko vorbereitet werden. Hierfür die Nüsse rösten, grob hacken und für später beiseitestellen.

Nun das Frosting vorbereiten. Für ein streichfestes Frosting die zimmerwarme Margarine mit allen restlichen Zutaten verquirlen, bis sich die Zutaten gut miteinander vermengen und den ausgekühlten Kuchen damit bestreichen. Soll ein gießfähiges Frosting über den Kuchen, die Butter komplett schmelzen und mit allen anderen Zutaten verquirlen und über den Küchen laufen lassen.

Nüsse über das Frosting krümeln und Frosting im Kühlschrank fest werden lassen.

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Na, sieht er nicht klasse aus? Und mindestens genauso lecker ist er auch! Einfach nur als Gugelhuft mit etwas Puderzucker oder doch etwas Schokoguss oder vielleicht auch Zuckerguss mit etwas Kürbispüree oder wie hier ganz dekadent mit einem Frischkäsefrosting. Da ist doch sicher für jeden Geschmack und jede Gelegenheit das Richtige dabei!

Gerade mal Oktober und ich denke bei diesem Kuchen schon an Halloween, für mich ist das Rezept einfach Herbst pur und für euch? Wäre der Kuchen etwas für’s Halloween-Buffet oder vielleicht einfach für die herbstliche Kaffeerunde?

 

[Rezept] Champignonkuchen (vegan)

Ich habe sehr viel gebacken in letzter Zeit! Verschiedene Käsekuchen, Apfelkuchen, Pflaumenkuchen und was die Saison eben so hergibt. Irgendwann hängt einem der Süßkram zum Hals raus, aber man möchte dennoch etwas backen… Also warum nicht herzhaft backen?

Es gibt einen super fluffigen und einfachen Hefeteig mit einem cremigen Pilzbelag und vielen frischen Kräutern. Unter anderem die letzten Kräuter die unser Balkon so hergibt!

Champignonkuchen (vegan):

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Zutaten für 1 Springform (ca. 26 – 28 cm):

Für den Hefeteig:

  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 1 TL Zucker
  • 100 ml warmes Wasser
  • 50 g geschmolzene Margarine
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Salz

Für die Füllung:

  • 2 EL Albaöl (Rapsöl)
  • 500 g Champignons
  • 5 Zehen Knoblauch
  • 100 g Frühlingszwiebeln
  • 3 EL gehackte Petersilie
  • 1 EL gehackten Basilikum

Für die Cashew-Creme:

  • 100 g Cashews
  • 100 ml Mandelmilch
  • 3 EL Hefeflocken
  • 2 EL Maisstärke
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Vorab die Cashews mit kochendem Wasser bedecken und ziehen lassen.

Nun den Hefeteig vorbereiten. Hierfür alle Zutaten ordentlich miteinander verkneten und dann ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. (Ich stelle gerne die Teigschüssel bei 50°C Ober-/Unterhitze in den Backofen und klemme ein kleines Geschirrtuch in die Türe, damit die Luft etwas zirkulieren kann.)

In der Zwischenzeit eine Springform mit Backpapier auskleiden und die Seiten etwas einfetten. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden, die Knoblauchzehen schälen und fein hacken, die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.

Wenn der Teig sein Volumen – nach ca. 30 Minuten – verdoppelt hat, grob auf die größe der Backform ausziehen oder ausrollen und sanft in die Springform drücken. Den Teig nochmals 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Champignons in etwas Öl braten, wenn diese etwas Farbe bekommen haben, Knoblauch und Frühlingszwiebeln hinzugeben und so lange dünsten, bis die Frühlingszwiebeln leicht glasig werden. Dann vom Herd nehmen und die Kräuter unterrühren.

Die Cashews abgießen und zusammen mit allen anderen Zutaten für die Creme in einem Mixer zerkleinern, bis eine schöne Creme-Sauce entstanden ist. Nun mit allen Zutaten für die Füllung vermengen und gegebenenfalls mit Gewürzen abschmecken.

Wenn der Teig sein volles Volumen erreicht hat, den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen. Die Füllmasse auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.

Den Champignonkuchen ca. 35 – 40 Minuten auf mittlerer Ebene backen, bis er die gewünschte Bräune erreicht hat. Den Kuchen etwas abkühlen lassen und dann vorsichtig die Springform lösen. Nach Belieben noch frische Kräuter darauf verteilen.

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Der Kuchen ist wahnsinnig vielseitig! Mit ein bisschen Salat ist er perfekt als Hauptmahlzeit, man kann ihn jedoch auch wunderbar vorbereiten und am Folgetag in der Arbeit essen. Er schmeckt frisch aus dem Ofen, aber auch abgekühlt.

Die Füllung erinnert sehr stark an diese Champignon-Pizzabaguettes, aber dabei ist der Teig super fluffig. Bei Baguettes habe ich oft das Problem, dasss mir das krosse Baguette den Gaumen verletzt, aber hier kein Problem.

Darf es noch ein bisschen crunchy sein? Wie wäre es dann mit sehr grob gehackten Nüssen dazu?

Oder was bei mir nie fehlen darf: Scharfe Sauce! Die kommt bei mir eh über fast alles…

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Man kann diesen Kuchen natürlich auch wunderbar als Fingerfood bei einer Party servieren oder beim Brunch auftischen. Vielleicht aber auch an die Arbeitskollegen verteilen oder ganz alleine auffuttern.

Der Champignonkuchen passt einfach perfekt in den Herbst! Wäre er auch etwas für euch?

[Rezept] Pancakes mit Bacon, Feigen, Frischkäse und Ahornsirup (vegan)

Feigenzeit! Ich freue mich so sehr. Diese fleischigen Früchte passen einfach zu so vielem. Man kann sie als kleine Süße zu einem frischen Salat servieren, aber auch wunderbar als Frucht ins Müsli packen oder auch recht gut deftig servieren.

Zum heutigen Pancake-Sunday gibt es deshalb eine süß-herzafte Variante mit leckeren, frischen Feigen!

Alle Sinne werden angesprochen und die Geschmacksnerven tanzen Tango!

Aber seht einfach selbst!

Pancakes mit Bacon, Feigen, Frischkäse und Ahornsirup (vegan):

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Zutaten für 1 Turm:

  • 1 Portion Pancakes
  • 50 g Bacon-Alternative
  • 50 g Frischkäse-Alternative
  • 1 Feige
  • 1 Prise Salz
  • Ahornsirup

Zubereitung:

Die Pancakes nach dem Grundrezept zubereiten und zu einem Turm aufstapeln. Den Bacon in feine Streifen bzw. Stücke schneiden und in einer Pfanne kross braten.

In der Zwischenzeit den Frischkäse auf den Pancakes verteilen, die Feige in Spalten schneiden und hinzugeben, eine kleine Prise Salz auf die Feigen streuen und den Bacon darauf verteilen.

Gerne mit etwas Ahornsirup servieren.

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Und, was sagt ihr? Geht garnicht oder grandios?

Ich muss sagen, Selbstlob stinkt, aber die sind so genial! Ich liebe sie, ich heirate sie! Knusprig, fluffig, weich,  flüssig, fest, alle Konsistenzen die ich mir wünsche.. Salzig, süß, herb, sauer, einfach umami pur…

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Mögt ihr süß und salzig kombiniert oder geht das garnicht für euch? Ich mag die Kombination wahnsinnig gerne.

 

[Rezept] Flammkuchen mit Spargel und Kirschtomaten (vegan)

Ohje, so langsam geht die Spargelzeit zu Ende! Also nochmal schnell los und etwas grünen Gemüsespargel einkaufen.

Er ist unglaublich gesund, enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, soll bei Beschwerden von Blase und Verdauungstrakt helfen und ist auch noch wahnsinnig lecker.

Leider ist das grüne Gemüse zeitlich begrenzt zu bekommen, aber dadurch freut man sich wohl noch mehr auf die Spargelsaison, oder?

Bei mir kommt Spargel im Frühling bzw. Frühsommer ziemlich häufig auf den Tisch, in immer wieder neuen Varianten.

Meine Liebe zu Flammkuchen dürften die meisten hier schon kennen, deshalb habe ich wieder ein neues, leckeres Rezept für euch…

Flammkuchen mit Spargel und Kirschtomaten (vegan):

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Zutaten für 2 Flammkuchen (oder 4 kleine Flammkuchen):

  • 300 g Mehl
  • 150 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1/2 Bund grüner Spargel (ca. 200 – 250 g)
  • 2 kleine rote Zwiebeln
  • 125 g Dattel- bzw. Cherrytomaten
  • 200 g vegane Alternative zu Creme Fraiche, Schmand oder Quark
  • Salz, Pfeffer
  • n.B. Bärlauch oder Schnittlauch

Zubereitung:

Aus Mehl, Wasser und Salz so lange einen Teig kneten, bis dieser nicht mehr sonderlich an den Händen klebt, dann für ca. 25 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 250°C Umluft vorheizen.

Die Spargelenden abschneiden und ggf. schälen. Anschließend den Spargel in schräge ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Zwiebeln schälen und in feine Scheiben schneiden. Die kleinen Tomaten halbieren.

Wenn der Teig lange genug geruht hat, nochmals kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu zwei Flammkuchen ausrollen und auf (mit Backpapier ausgelegte) Backbleche bzw. Grillroste legen. Die Creme auf dem Teig verteilen und einen schmalen Rand lassen.

Die Flammkuchen mit den Spargelscheiben, Zwiebelringen und Tomatenhälften belegen. Die gehackten Kräuter darauf verteilen und noch mit etwas groben Salz und Pfeffer würzen.

Nun die Flammkuchen ca. 10 Minuten backen.

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Flammkuchen passen einfach zu jeder Jahreszeit, oder? Gerade beim Belag sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Das frische Gemüse macht diesen Flammkuchen besonders frisch und leicht.

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Flammkuchen erfreuen alle Sinne! Das Gefühl vom Zerknacken des knusprigen Teigs.. Der Duft, der beim Backen durch die Wohnung ströhmt… Der Anblick von vielen bunten Zutaten.. Und natürlich am wichtigsten: DER GESCHMACK! Und zuletzt das hörbare „mmmmmh“ von allen Essern!

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Welche Zutaten mögt ihr besonders gerne auf Flammkuchen? Seid ihr eher Fans von den typischen Klassikern oder gehört ihr eher zur Fraktion der Experimentierfreudigen?

[Rezept] Spargel-Blätterteigstangen (vegan)

Endlich Spargelzeit! Ich mag den grünen Gemüsespargel besonders gerne, wie ist das bei euch?

Spargel ist einfach so wandelbar und immer lecker. Man kann ihn kochen, dämpfen, backen, braten oder auch roh genießen. Diese vielen verschiedenen Möglichkeiten wecken immer wieder die Lust auf Spargel, man kann einfach nie genug bekommen.

Heute habe ich eine schnelle Snackvariante für euch. In nur wenigen Minuten habt ihr perfektes Fingerfood gezaubert. Knuspriger Blätterteig, mit saftigen Spargel und krossen Spargelspitzen. Leicht cremig, würzig und einfach unglaublich lecker.

Spargel-Blätterteigstangen (vegan):

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Zutaten für 24 Stangen:

  • 1 Rolle Blätterteig
  • 24 Stangen grüner Spargel
  • 75 g vegane Creme (z.B. Creme Vega)
  • 1 EL Dill (frisch oder TK)
  • 1 EL Petersilie (frisch oder TK)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Als erstes die Spargelstangen waschen, Enden abschneiden und gegebenenfalls schälen.

Den Blätterteig aufrollen, mit der Creme bestreichen, gehackte Kräuter, Salz und Pfeffer darauf verteilen.

Nun den Blätterteig längs in 12 lange Streifen schneiden. Diese einmal halbieren, dass ihr 24 Streifen bekommt.

Die Spargelstangen vom Stielende angefangen mit den Blätterteigstreifen einwickeln, dabei mit der Cremeseite richtung Spargel.

Die Stangen mit genug Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 20 Minuten goldbraun backen.

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Die Spargel-Blätterteigstangen schmecken sowohl warm, als auch kalt! Sie sind kinderleicht in wenigen Minuten zubereitet und perfekt als Fingerfood für Partys oder als Snack. Dazu einen knackigen Salat und ihr habt eine wunderbare Mahlzeit für den Frühsommer.

Man kann das Rezept noch beliebig erweitern. Einfach weitere Zutaten zwischen Blätterteig und Spargel wickeln, zusätzlich mit Körnern oder pflanzlichem Käse bestreuen oder andere Aufstriche benutzen.

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Wie esst ihr euren Spargel am liebsten? Klassisch mit einer Sauce Hollandais, lieber mit Semmelbröseln und „Butter“ oder als Erdbeer-Spargelsalat? Raus mit euren Favoriten!

Ich esse Spargel in jeder Variante und kann nie genug davon bekommen!

[Rezept] Cremige Spargel-Bärlauch-Pasta (vegan)

Bevor die schöne Bärlauchzeit wieder vorbei ist, möchte ich noch ein Rezept mit euch teilen. Ich liebe diesen perfekten Moment im Jahr, wenn regionaler Bärlauch auf regionalen Spargel trifft… Diese Frische und diese Aromen!

Ich bin im Frühjahr schon immer aufgeregt, wann es denn den ersten deutschen Spargel in den Supermarktregalen und auf den Gemüsemärkten gibt und dass ich ein großer Fan von Bärlauch bin, dürftet ihr in den letzten Tagen mitbekommen haben. Also kommt hier eine Aromenkombination, die ein großes Highlight für mich darstellt.

Cremige Spargel-Bärlauch-Pasta:

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 250 g (Bärlauch-)Nudeln
  • 400 g grüner Spargel
  • 60 g Cashewmus
  • 20 g Bärlauch
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Salzwasser für Nudeln und Spargel aufsetzen. Die Nudeln bissfest kochen.

In der Zwischenzeit den Spargel, schälen, Enden abschneiden, in mundgerechte Stücke schneiden und in Salzwasser ca. 5 min bissfest garen.

300 ml vom salzigen Spargelwasser unbedingt auffangen (hier steckt der Geschmack drin), sollte es zu wenig sein, auf 300 ml Flüssigkeit auffüllen und mit 60 g Cashewmus vermengen.

Die Cashew-Sauce in einem Topf erhitzen, Bärlauch hacken und hinzugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. (Achtung, ihr braucht nicht viel Salz, da das Spargelwasser bereits gesalzen ist.) Spargel hinzugeben und kurz köcheln lassen, bis die Konsistenz der Sauce schön cremig ist. (Zum ausgarnieren könnt ihr – wie ich – noch ein paar Spargelspitzen beiseite legen.)

Nun zusammen mit den Nudeln servieren und nach Belieben mit etwas gehacktem Bärlauch ausgarnieren.

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Ihr braucht natürlich keine Bärlauchnudeln verwenden, aber ich habe diese zufällig im Supermarkt entdeckt und das passt natürlich wie die Faust aufs Auge.

Wenn ihr das Gericht noch zusätzlich verfeinern wollt, könnt ihr grob gehackte Cashewkerne und nach Belieben noch Hefeflocken hinzugeben. Das gibt zusätzlich zur sahnigen Konsistenz noch eine „käsige“ Note und einen schönen Crunch im Mund.

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Wusstet ihr eigentlich, wie gesund grüner Spargel ist? So viele Mineralstoffe und Vitamine und dabei sooo lecker! Ich habe im Frühling ziemlich viel Spargel auf den Speiseplan und esse ihn mehrmals die Woche.

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Mir fällt da gerade so auf, bei mir gibt es immer nur Rezepte mit grünem Spargel… Ich persönlich mag den einfach viel lieber. Wie ist das bei euch? Eher der klassische weiße bzw. violette Spargel oder seid ihr auch Fans von der grünen Variante?

Wie esst ihr euren Spargel am liebsten? Ich bin doch immer so neugierig!

[Rezept] Bärlauch-Spätzle mit gebratenen Champignons und Bärlauchpesto (vegan)

So strahlendes grün! Wahnsinn, was die Natur uns so zu bieten hat, oder? Gerade der Frühling bringt die schönsten Farben! Wenn aus trister Landschaft plötzlich die ersten grünen Blätter, Knopsen und Pflanzen erneut sprießen. So ganz ohne Hilfe!

Zum Beispiel der wahnsinnig leckere Bärlauch. Mitten im Wald, auf dem fast noch herbstlich aussehenden und mit altem Laub bedeckten Boden, breitet sich ein Meer aus Bärlauch aus.

Eines der ersten Wildgemüse, das sich im Frühling blicken lässt und direkt durch die lauchige Duftnote überzeugt. Ich kann garnicht genug davon bekommen.

Wenn man schon so etwas frisches, saisonales und regionales bekommt, warum nicht direkt in die regionale Küche integrieren?

Wie zum Beispiel leckere Spätzle, hier im Süden Deutschlands…

Bärlauch-Spätzle mit gebratenen Champignons und Bärlauchpesto (vegan):

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 50 g Bärlauch
  • 2 EL Sojamehl
  • 4 EL Wasser
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 150 ml spritziges Wasser
  • 250 g Champignons
  • 1 EL Öl
  • n.B. Bärlauchpesto

Zubereitung:

Einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen.

Für die Spätze den Bärlauch grob hacken und dann in einem Multizerkleinerer, Mixer oder ähnlichen Gerät mixen. Notfalls könnt ihr den Bärlauch auch möglichst fein hacken.

Sojamehl mit dem stillen Wasser vermengen, bis sich das Mehl komplett klümpchenfrei aufgelöst hat.

Nun den Bärlauch zusammen mit dem aufgelösten Sojamehl, Mehl, Salz und spritzigen Wasser verkneten. Am besten eignet sich hierfür ein Quirl oder eine Küchenmaschine mit Knethaken.

Nun mit Hilfe einer Spätzlepresse portionsweise die Spätzle ins Wasser pressen und nur so lange kochen lassen, bis die Spätzle an der Oberfläche schlimmen, dann mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben.

Die Champignons putzen, in Scheiben schneiden und in etwas Öl goldbraun braten, leicht salzen und pfeffern.

Falls die Spätzle schon zu kühl sind, nochmal kurz zu den Champignons in die Pfanne geben und durchschwenken oder nochmal ganz kurz ins noch heiße Wasser geben, bis die Spätzle wieder heiß sind.

Nach Belieben Bärlauchpesto daraufgeben.

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Ich mag die süddeutsche Pastaalternative sehr gerne, da sie genauso wandelbar wie italienische Pasta sein kann.

Hier leuchtend grüne Bärlauchspätzle, die perfekt zu gebratenem Gemüse passen. Statt Champignons kann man auch ein paar knackige Kirschtomaten angrillen. Nicht nur ein schönes Farbspiel, sondern auch eine sehr leckere Kombination.

Wem es zuviel Bärlauch ist, kann das Pesto durch eine milde Cashew-Sauce ersetzen oder alles kurz in etwas Öl schwenken. Lasst eurer Phantasie freien Lauf!

Natürlich kann man die Spätzle auch für (vegane) Käsespätzle weiterverwenden.

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Lange dachte ich, dass Spätzle aufwendig in der Herstellung wären. Ja, Spätzle vom Brett hobeln braucht einiges an Übung, aber mit Hilfe einer Kartoffel- oder Spätzlepresse bekommt das jeder Neuling hin. Es gibt auch spezielle Spätzle- oder Knöpflehobel dafür, die man benutzen kann, aber nicht muss.

Der Teig ist schnell angerührt, die Knöpfle oder Spätzle schnell ins heiße Wasser gerieben oder getropft und nach wenigen Sekunden schwimmen sie an der Oberfläche und wollen verspeist werden.

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Wie steht ihr zu Spätzle? Habt ihr die süddeutsche Pasta noch nie gegessen oder ist sie fest in eurem Speiseplan verankert? Kennt ihr sie als kleine Knöpfle, als geschabte Spätzle oder ist alles irgendwie in Ordnung? Gerade bei regionalen Gerichten scheiden sich da ja gerne die Geister.

Genießt noch schön die sonnige Zeit!