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[Rezept] Flammkuchen mit Apfel, Zimt und Zucker (vegan)

Hä, wie? Heute ist doch nicht Freitag! Stimmt… Schande über mich, ich habe den Freitag einfach mal vorgezogen, ihr wisst schon, Weihnachten usw… Deshalb gibt es heute Flammkuchen für euch!

Heute eine süße Variante! Aber keine Sorge, für alle die schon genug von Süßkram haben, so süß nun auch wieder nicht.. Wiedermal mein knuspriger 3-Zutaten-Teig mit einer frischen Creme, säuerlichen (rotfleischigen) Äpfeln, gerösteten Walnüssen und natürlich etwas Zimt und Zucker. Also ihr seht schon, die Süße kann ganz einfach selbst bestimmt werden.

Klingt das nicht lecker? Ist es auch! Ich finde ihn perfekt für den Winter und die Weihnachtszeit. Apfel und Zimt geht da irgendwie immer.

Also warum nicht mal einen Flammkuchen ins Weihnachtsmenü integrieren? Man könnte es ja auch Bratapfel-Flammkuchen nennen, aber dieser Flammkuchen geht auf jeden fall an 365 Tagen des Jahres – so lecker.

Flammkuchen mit Apfel, Zimt und Zucker (vegan):

Flammkuchen20 (4)

Zutaten für 2 Flammkuchen (oder 4 kleine Flammkuchen):

Für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 150 ml Wasser
  • 1 TL Salz

Für den Belag:

  • 2 – 3 saure (rotfleischige) Äpfel
  • 200 g vegane Alternative zu Creme Fraiche, Schmand oder Quark
  • 80 g Walnüsse
  • Zimt und Zucker

Zubereitung:

Aus Mehl, Wasser und Salz so lange einen Teig kneten, bis dieser nicht mehr sonderlich an den Händen klebt, dann für ca. 25 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 250°C Umluft vorheizen und die weiteren Zutaten vorbereiten. Die Äpfel in feine Scheiben schneiden oder hobeln.

Wenn der Teig lange genug geruht hat, nochmals kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu zwei großen oder 4 kleinen Flammkuchen ausrollen und auf (mit Backpapier ausgelegte) Backbleche bzw. Grillroste legen. Die Creme auf dem Teig verteilen und einen schmalen Rand lassen.

Die Flammkuchen mit den Apfelscheiben belegen, Zimt und Zucker darüberstreuen

Nun die Flammkuchen ca. 5 Minuten backen, kurz die Walnüsse darüberkrümeln und nochmals ca. 5 Minuten bis zur gewünschten Bräune backen.

Nach Belieben nochmals mit einem Gemisch aus Zimt und Zucker verfeinern und servieren.

Flammkuchen20 (7)

Ganz einfach könnt ihr diese Flamkuchen in einer extra kleinen Minivariante backen. Warum nicht einfach mal 12 kleine Flammkuchen aus dem Teig rollen und mit kleinen Apfelspalten belegen? So habt ihr eine perfekte Nachspeise. Vielleicht noch eine Kugel Eis dazu, die langsam anschmilzt? Ihr wollt es doch etwas süßer – dann süße Birnen statt Äpfeln verwenden und gar noch etwas Ahornsirup über die fertigen Flammkuchen geben.

Oder einfach als keine Vorspeise? Dabei weniger Zimt und Zucker verwenden und ihr habt eine optimale Vorspeise. Entweder ein oder zwei Flammkuchen in die Mitte des Tisches und jeder bedient sich selbst oder man macht auch hier wieder die süße, kleine Mini-Variante.

Flammkuchen20 (9)

Und was sagt ihr.. Gehen Flammkuchen auch an Weihnachten? Für mich gehen Flammkuchen immer und überall!

Nun wünsche ich euch noch viel Kraft und Durchhaltevermögen für die nächsten Tage, lasst euch nicht vom Weihnachtsstress packen. Wie seht ihr das, ist Weihnachten für euch noch ein besinnliches Fest der Nächstenliebe? Oder graut euch das ganze Jahr von der Zeit im Dezember?

[Grundrezept] Apfelkompott (vegan)

So, die letzten Äpfel diesen Jahres wurden nicht wieder dazu verdonnert, ein Apple Pie zu werden! Ich habe mir noch etwas grobes Apfelkompott gemacht! Perfekt, um auch im Herbst und Winter noch etwas von den leckeren Äpfel zu haben.

Schön winterlich abgeschmeckt mit Pumpkin Spice, meiner liebsten Gewürzmischung! Perfekt zu Porridge, Milchreis, Griesbrei oder auch gerne einfach mal pur!

Apfelkompott (vegan):

Grundrezept06 (10)

Zutaten für 5 Gläser a 0,37l:

  • 1300 g Äpfel (geschält und entkernt)
  • 150 g brauner Zucker
  • 400 ml Apfelsaft
  • 2 TL Pumpkin Spice (alternativ: Zimt)
  • 1 EL Zitronensäure

Zubereitung:

Gläser steril abkochen.

Die geschälten und vom Kernhaus befreiten Äpfel in Würfel schneiden

Apfelsaft, Zucker und Gewürze zum Kochen bringen, Apfelwürfel hinzugeben und aufkochen. Sobald die Masse köchelt, etwa 10 Minuten köcheln lassen. Zitronensäure kurz unterrühren und auflösen und dann heiß in die abgekochten Gläser füllen, sofort verschließen, auf den Deckel stellen und auskühlen lassen.

Grundrezept06 (9)

Dieses Apfelkompott ist also nur kochend heiß abgefüllt und so an einem kühlen und dunklen Ort für mehrere Wochen und Monate haltbar.

Für längere Haltbarkeit müsste das Kompott eingekocht werden, aber da ich es in den nächsten winterlichen Wochen aufbrauchen werde, war dies für mich wieder die einfachste und schnellste Möglichkeit.

Im Winter ist für mich Porridge-Zeit! Am liebsten den heißen, klebrigen Haferbrei mit warmen Apfelkompott, ein paar frischen Apfelspalten und etwas gepufftem Amaranth! Meine absolute Empfehlung für euch… Versucht das gerne mal!

Für was würdet ihr dieses Kompott verwenden? Mögt ihr lieber grobes Kompott oder feines Apfelmus?

[Rezept] Apfel-Nussstreusel-Küchlein mit Mandelsplittern (vegan)

Apfelzeit! Dieses Jahr habe ich mächtig Glück. Von mehreren Leuten bekam ich Zwetschgen und Pflaumen und konnte verschiedene Gerichte mit den leckeren Steinfrüchten genießen. Aber auch Äpfel kommen wie von selbst. Viele frisch aus den Gärten von Freunden und Nachbarn, aber diese hier habe ich vor dem Müll gerettet.

Meine ersten Erfahrungen mit Foodsharing. Leider sind die Möglichkeiten hierfür in Nürnberg noch sehr begrenzt, aber im Moment habe ich Glück, einmal wöchentlich in die Nähe einer Verteilstation zu kommen. Dabei konnte ich unter anderem Äpfel für diesen Kuchen retten. Diese wären sonst von einem Supermarkt entsorgt worden.

Habt ihr auch schon Lebensmittel „gerettet“? Kennt ihr Foodsharing?

Apfel-Nussstreusel-Küchlein mit Mandelsplittern (vegan):

Kuchen04 (12)

Zutaten für eine 18 cm Springform:

Für den Teig:

  • 150 g Mehl
  • 75 g Margarine
  • 35 g Zucker
  • 1/2 Pck. Vanillinzucker
  • 35 g Apfelmus
  • 1 Prise Zimt
  • 1/2 TL Backpulver

Für die Streusel:

  • 25 g Mandelsplitter
  • 35 g Mehl
  • 10 g gemahlene Nüsse (z.B. Mandeln oder Haselnüsse)
  • 25 g Margarine
  • 15 g Zucker
  • 1 Prise Zimt

Für die Füllung:

  • 5 – 6 Äpfel (je nach Größe)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 25 g Rohrohrzucker
  • 1 TL Pumpkin-Spice
  • 10 g Maisstärke

Zubereitung:

Margarine erst kurz vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank nehmen und in Flocken unter das Mehl,den Zucker und Vanillinzucker kneten. (Verwendet man eine feste, butterähliche Margarine, lässt sich der Teig später leichter weiterverarbeiten.) Zimt, Apfelmus und Backpulver unterkneten, bis eine homogene Masse entsteht. Nun den Teig in Folie packen und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank lagern, damit die Margarine wieder fest wird. Der Teig kann auch gerne schon am Vortag vorbereitet werden.

Für die Steusel alle Zutaten vermengen (außer die Mandelsplitter) und mit den Fingerspitzen kneten, bis schöne Streusel entstanden sind. Ebenfalls bis zum Gebrauch im Kühlschrank lagern.

Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Nun zusammen mit dem Zitronensaft, dem Zucker und der Gewürzmischung in einem Topf aufkochen und maximal 5 Minuten vorköcheln lassen. Die Masse sollte etwas Volumen verlieren, aber dennoch knackig bleiben. Kurz die Stärke unterrühren und vom Herd nehmen und beiseite stellen.

Wenn der Teig genug im Kühlschrank geruht hat, den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nun die mit Backpapier ausgelegte und am Rand gefettete Springform mit Teig auskleiden. Dafür den Teig mit etwas Mehl grob ausrollen und dann mit den Fingerspitzen in die Form drücken, und einen schönen Rand für die Apfelfüllung hochziehen. Alternativ kann man hier auch nur mit den Händen arbeiten, ein Nudelholz ist nicht zwingend notwendig. Die Apfelmasse gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen.

Die Krümel gleichmäßig auf der Füllung verteilen, Mandelsplitter darübergeben und den Kuchen, im unteren Drittel des Backofens, ca. 35 – 40 Minuten bis zur gewünschten Bräune backen.

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So mag ich meinen Apfelkuchen am liebsten. Eine saftige Masse, mit etwas Biss, aber nicht zu roh. Hier scheiden sich wohl die Geister. Die einen mögen die Äpfel möglichst knackig, dazu die Apfelmasse einfach nicht vorkochen, sondern roh auf den Teig füllen. (Hierbei reichen 4-5 Äpfel).

Andere wollen Apfelmuskuchen, hierzu einfach die Apfelmasse etwas mehr einkochen lassen.

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Oder vielleicht eine Kombination aus allem?  4 – 5 Äpfel vorkochen und noch einen rohen Apfel unterrühren und in die Backform füllen? Es bleibt saftig, hat aber auch den gewissen Knack.

Lasst mich wissen, welche Variante ihr am liebsten mögt.

[Rezept] Spekulatius-Bratapfel-Törtchen ohne Backen (vegan)

Mmmh, ich bekomme einfach nicht genug, ich liebe die Kombination von Apfel und Spekulatius. Vor einer Woche habe ich euch bereits mein Rezept zu Bratapfel-Spekulatius-Cupcakes vorgestellt. Aber dann hatte ich Lust auf einen leckeren Keksboden mit saftig-cremigen Belag. Daraus wurde dann eine weihnachtliche Torte.

Das beste daran? Ihr braucht nicht einmal einen Backofen. Meistens läuft der Backofen an den Tagen um Weihnachten nahezu rund um die Uhr und man hat keinen Platz darin für Kuchen, Torten und andere Nachspeisen. Also warum nicht einen Raw-Cake oder No-Bake-Cake servieren? Diese Kuchen lassen sich wunderbar vorbereiten und sollten sogar ein paar Stündchen oder sogar über Nacht im Kühlschrank darauf warten, verzehrt zu werden. Also kann man ohne Sorge das Törtchen am Vorabend zubereiten und dann bei Bedarf aus dem Kühlschrank zaubern.

Spekulatius-Bratapfel-Törtchen ohne Backen (vegan):

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Zutaten für 18cm Springform (ca. 6 Stücke):

Für den Boden:

  • 125 g Spekulatius
  • 40 g Margarine (z.B. Alsan)

Für die Apfelmasse:

  • 3 Äpfel
  • 250 ml Apfelsaft
  • 25 g Stärke
  • 1 TL Pumpkin-Spice
  • 30 g Zucker
  • 50 g Marzipan

Für den Joghurt-Pudding:

  • 200 g Pflanzenjoghurt (z.B. Sojajoghurt mit Mandelanteil)
  • 35 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 1 Pck. vegetarisches Geliermittel (z.B. von Dr. Oetker)
  • 1 TL Pumpkin-Spice oder Spekulatiusgewürz
  • 100 ml Apfelsaft

Für die Deko:

  • 80 g Nussmischung
  • 40 g Zucker
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Die Kekse in einem Multizerkleinerer hacken. (Falls kein Multizerkleinerer vorhanden ist, einfach Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerkleinern.)

Die Margarine schmelzen und direkt unter die Kekskrümel rühren. Die Keksmasse in eine Springform drücken, bis ein gleichmäßiger Boden entsteht und zwischenzeitlich in den Kühlschrank stellen.

Die Stärke mit einen kleinen Teil des Apfelsaftes auflösen. Die Äpfel fein würfeln und mit dem restlichen Apfelsaft übergießen, Zucker und Gewürz hinzugeben und solange köcheln lassen, bis die Äpfel weich sind. Die aufgelöste Stärke hinzugeben, rasch einrühren und ca. 1 Minute unter ständigem Rühren weiterköcheln lassen. Anschließend auf den Keksboden geben.

Das Marzipan fein würfeln und auf der Apfelmasse verteilen.

Joghurt, Zucker, Vanillinzucker und Gewürz vermengen. Den Apfelsaft nun mit dem Geliermittel verquirlen und unter rühren aufkochen, dann sofort unter die Joghurtmasse rühren und die gesamte Masse auf dem Keksboden verteilen.

Jetzt das kleine Törtchen für mindestens 4 Stunden (oder gerne über Nacht) in den Kühlschrank stellen.

Inzwischen kann wunderbar die Deko vorbereitet werden. Hierfür die Nüsse in einem Topf oder in einer Pfanne rösten, die Temperatur etwas drosseln und mit Zucker und Salz bestreuen. Mit einem Holzlöffel rühren, bis der Zucker karamellisiert. Nicht zu lange karamellisieren lassen, sonst wird das Karamell bitter. Die heißen Nüsse auf ein Backpapier legen und vorsichtig verteilen und vollständig auskühlen lassen.

Das Törtchen kurz vor dem servieren mit den karamellisierten Nüssen belegen.

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Die verschiedenen Komponenten der kleinen Torte spielen wunderbar zusammen. Würziger Spekulatius mit leicht säuerlichen Äpfeln in süßem Gelee und einer sanften Puddingcreme und salzig-süßen Nüssen…

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Aber für mich spielt nicht nur der Geschmack eine wichtige Rolle, sondern auch die verschienenen Texturen, die noch weitere Sinne ativieren.

Die verschiedenen Schichten spielen durch ihre unterschiedlichen Texturen wunderbar zusammen. Der crunchy Spekulatiusboden, darauf eine Schicht aus bissfesten Äpfeln in Gelee und eine Art Joghurt-Pudding-Creme und zuletzt noch leckere Nüsse mit schöner Zuckerkruste. Hört sich das nicht spannend an?

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Wäre dieses Törtchen auch etwas für euch und eure Lieben? Man kann aus diesem Törtchen auch wunderbar eine ausgewachsene Torte machen, indem man das Rezept verdoppelt und eine große Springform verwendet. So ist auch eine Großfamilie glücklich und zufrieden.

[Rezept] Bratapfel-Spekulatius-Cupcakes mit Marzipankern (vegan)

Bratäpfel passen einfach wunderbar in die Vorweihnachtszeit. Lecker weihnachtliches Gewürz, säuerliche Äpfel, süßes Marzipan und gerne noch Mandelsplitter dazu…

Ich lasse mich gerne von solchen Speisen oder Gerichten inspiriren und lasse sie in Form von Cupcakes aufleben. Also warum nicht mal Bratapfel-Cupcakes versuchen? Bereits im letzten Jahr habe ich euch ein Rezept dazu vorgestellt, aber heute habe ich eine vegane Version für euch vorbereitet und ich kann versichern, dass einem bei dieser Variante nichts fehlt.

Also warum nicht mal diese veganen Bratapfel-Spekulatius-Cupcakes mit Marzipankern auf der weichnachtelichen Kaffeetafel servieren oder einfach mal am nächsten Adventswochenende naschen?

Ich habe damit meine Arbeitskollegen überrascht und sie wurden in kürzester Zeit alle verdrückt, vielleicht wäre das ja auch etwas für eure Arbeitskollegen?

Bratapfel-Spekulatius-Cupcakes mit Marzipankern (vegan):

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Zutaten für 12 Cupcakes:

Zutaten für den Teig:

  • 1 Apfel
  • 100 g Marzipan
  • 150 g Zucker
  • 85 g neutrales Öl
  • 25 ml Mandelmilch
  • 175 g Apfelmus
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Pumpkin-Spice (Spekulatiusgewürzmischung oder Zimt passen auch)
  • 275 g Mehl
  • 1 TL Natron

Für das Apfel-Zimt-Frosting:

  • 300 ml Apfelsaft
  • 4 EL Zucker
  • 4 EL Stärke
  • 150 g Margarine (ich empfehle Alsan, wegen der festen Textur)
  • 1 EL Puderzucker
  • 1,5 TL Zimt

Für die Deko:

  • 6 Spekulatiuskekse
  • Weihnachtliche Zuckerstreusel
  • n.B. Mandelstifte oder gehackte Mandeln

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Apfel schälen, vom Kernhaus befreien und in kleine Würfelchen (ca. 0,5 cm) schneiden. Marzipan zu 12 gleich großen Stücken schneiden und zu Kugeln formen.

Zucker, Öl, Mandelmilch, Apfelmus, Apfelessig, Salz und Gewürz miteinander aufschlagen, bis sich alle Zutaten verbunden haben.

Mehl und Natron kurz unterrühren.

Den Teig in die mit Förmchen ausgelegten Muffinbackbleche füllen die Apfelwürfel gleichmäßig darauf verteilen und leicht andrücken. Nun mittig in jedes Förmchen eine Marzipankugel drücken. Anschließend auf mittlerer Schiene ca. 20-25 min backen, die Stäbchenprobe zur Teigkontrolle machen und abkühlen lassen.

Für das Frosting die Margarine aus dem Kühlschrank nehmen. (Ich empfehle hier Alsan, da diese etwas fester ist, als viele andere Margarinesorten und somit dem Frosting mehr Stand verleiht.)

Aus Apfelsaft, Stärke und Zucker einen Pudding zubereiten. Hierfür das Puddingpulver mit einem kleinen Anteil des Apfelsaftes auflösen. Den restlichen Saft mit dem Zucker und etwas Zimt aufkochen. Wenn der Saft kocht, die aufgelöste Stärke unterrühren. Den Apfelpudding eine Minute unter ständigem Rühren köcheln lassen, dann in eine Schale umfüllen, mit Klarsichtfolie bedecken und ebenfalls auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Wichtig ist hierbei, dass die Folie direkt auf den Pudding gelegt und angedrückt wird, damit sich keine Haut bilden kann.

Wenn alle Zutaten Zimmertemperatur erreicht haben, kann es weitergehen. (Wichtig ist hierbei wirklich, dass die zwei Komponenten die selbe Temperatur haben und nicht zu heiß oder zu kalt sind, sonst wird das Frosting nichts!) Die Margarine mit Puderzucker auffschlagen, bis sie rein weiß und schaumig ist, dann den restlichen Zimt und schließlich esslöffelweise den Pudding unterrühren. Dies sollte nicht zu schnell oder in zu großen Portionen erfolgen, damit sich die Zutaten miteinander verbinden können.

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Jetzt das Frosting mit Hilfe eines Spritzbeutels und einer Tülle nach Wahl verzieren. Ich habe hier eine französische Tülle bzw. feingezackte Sterntülle verwendet, hierbei in kreisenden bewegungen das Frosting auftragen. (Sollte das Frosting etwas weich sein, etwa für 1/2 Stunde im Kühlschrank lagern, dann wird es etwas fester.)

Die Spekulatiuskekse grob brechen oder hacken und auf den Cupcakes verteilen. Nach Belieben kann man natürlich noch zusätzlich verschiedene Zuckerstreusel oder gehackte Nüsse auf die Cupcakes geben.

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Konnte ich euch mit dem Rezept für super saftige und fluffige Cupcakes überzeugen? Mir läuft direkt wieder das Wasser im Mund zusammen, wenn ich an das würzige Apfelfrosting denke. Lasst mich gerne wissen, wie euch die Cupcakes gelungen sind und ob ihr euch selbst oder auch anderen damit eine Freude bereiten konntet!

Habt noch einen schönen Adventssonntag!

[Rezept] Gedeckter Apfelkuchen (vegan)

Heute gibt es hier einen richtigen Herbstklassiker! Einen gedeckten Apfelkuchen oder auch Apple Pie!

Ich mag trockene Apfelkuchen so überhaupt nicht. Wenn zu wenig Apfel auf zu viel trockenen Teig trifft. Je saftiger, desto besser. Deshalb esse ich mit Vorliebe die amerikanische Variante, den Apple Pie.

Also ein knupsriger Mürbteigboden, gefüllt mit einer saftigen Apfelmasse und noch etwas dünnen Mürbteig als Gitterdecke oben drauf.

Am besten finde ich ich den Kuchen mit Äpfeln, die eine gewisse Süße, aber ebenso Säure mitbringen und einen schön knackigen Biss besitzen.

Allein schon der Duft, den so ein Apfelkuchen verströmt… Die feine Zimtnote, die sich in der gesamten Wohnung ausbreitet oder gar bis in den Hausflur zieht.. Wenn das nicht Lust auf Herbst macht, weiß ich auch nicht.

Gedeckter Apfelkuchen (vegan):

Kuchen03 (2)

Zutaten für eine Springform (26 – 28 cm):

  • 350 g Mehl
  • 200 g feste (butterähnliche) Margarine
  • 100 g Zucker
  • 50 g Apfelmus
  • ca. 10 Äpfel (etwa 1 kg geschält und entkernt)
  • 50 g brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 geh. EL Stärke
  • n.B. Puderzucker oder Karamellsauce

Zubereitung:

Die Margarine sollte hier eine feste butterähnliche Konsistenz haben, damit sich das Teiggitter leichter fertigen lässt und der Teig nicht zu weich wird. Margarine erst kurz vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank nehmen und in Flocken unter das Mehl und den Zucker kneten. Das Apfelmus unterkneten, bis eine homogene Masse entsteht. Nun den Teig in Folie packen und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank lagern, damit die Margarine wieder fest wird. Der Teig kann auch gerne schon am Vortag vorbereitet werden.

In der Zwischenzeit kann die Apfelmasse vorbereitet werden. Hierfür die Äpfel schälen, achteln, entkernen und in Würfel oder maximal 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Apfelstücke mit dem braunen Zucker, Zimt und Zitronensaft vermengen und in einem Topf aufkochen. Nun etwa 3 Minuten köcheln lassen, damit die Masse etwas Volumen verliert und später nicht zu sehr einsinkt. Die Stärke mit etwas Wasser auflösen und unter die Apfelmasse rühren, den Topf vom Herd nehmen.

Wenn der Teig genug im Kühlschrank geruht hat, den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nun 2/3 vom Teig verwenden, um die mit Backpapier ausgelegte Springform auszukleiden. Dafür den Teig mit etwas Mehl grob ausrollen und dann mit den Fingerspitzen in die Form drücken, und einen schönen Rand für die Apfelmasse hochziehen. Die Apfelmasse auf den Teig geben. Den restlichen Teig ausrollen, in 1,5 bis 2 cm breite Streifen schneiden und den Kuchen damit belegen, so dass ein Gittermuster entsteht und am Rand leicht andrücken. Achtung: Dafür muss die Apfelmasse gut abkühlen, sonst erwärmt sich der Teig und lässt sich nicht zum Gitter „weben“. Alternativ könnt ihr aus dem restlichen Teig auch Formen ausstechen und den Kuchen damit verzieren.

Den Kuchen, im unteren Drittel des Backofens, ca. 45 – 50 Minuten bis zur gewünschten Bräune backen.

Nach Belieben warm oder kalt mit etwas Puderzucker und/oder Karamellsauce servieren.

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Wie mögt ihr euren Apple Pie oder Apfelkuchen am liebsten? Direkt heiß aus dem Ofen oder lieber abgekühlt? Streuseldecke, Gitterdecke, komplett eingedeckt oder mit einer Haferflocken-oder Nusskruste? Mandelsplitter oder Rosinen in der Füllung? Ein bisschen Puderzucker oder Karamellsauce? Eine Kugel Eis dazu oder doch lieber ganz pur?

Ich mag meinen Apfelkuchen am liebsten am Folgetag und liebe es, wenn der Teig etwas Apfelsaft zieht und dadurch etwas teigig schmeckt und nicht zu mürbe ist. Ich möchte möglichst viel Apfelmasse auf dünnem Teig und gerne noch mit etwas selbtgemachter Karamellsauce oben drauf. Apfelkuchen kann für mich nicht saftig genug sein.

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[Rezept] Flammkuchen mit Äpfeln und Ziegenkäse

So langsam wird das Wetter etwas herbstlicher da draußen und man sieht es auf allen Foodblogs, die Rezepte wandeln sich langsam. Überall Rezepte mit Zwetschgen, Pflaumen, Kürbis, Äpfeln usw.

Ich liebe es, mit Zutaten zu kochen, die unsere Natur gerade so hergibt. Gemüse und Obst der Saison und am besten noch aus der Region.. Es schmeckt eben noch so, wie es schmecken soll..

So sehr es mir leid tut, dass uns der Sommer uns langsam verlässt, freue ich mich aber auch auf den Herbst. Ich mag das herbstliche Wetter, Regen, die vielen bunten Blätter, mit Tee in eine Decke eingekuschelt zu sein und natürlich herbstliche Rezepte.

Zu diesem Wetter passen Äpfel einfach perfekt. Vielleicht habt ihr sogar selbst einen Apfelbaum im Garten und wollt auch mal etwas herzhaftes daraus machen?

Da habe ich heute ein klassisches Flammkuchenrezept für euch!

Flammkuchen mit Äpfeln und Ziegenkäse:

Flammkuchen06d

Zutaten für 2 Flammkuchen:

  • 300 g Mehl
  • 150 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 Becher Creme Fraiche mit Kräutern (alternativ: Saure Sahne oder Schmand)
  • 2 kleine Äpfel
  • 1 Zwiebel
  • 125 g Ziegen-Feta
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Aus Mehl, Wasser und Salz so lange einen Teig kneten, bis dieser nicht mehr sonderlich an den Händen klebt, dann für ca. 25 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 250°C Umluft vorheizen. Die Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden, die Äpfel vom Kernhaus befreien und in Scheiben schneiden, die Rosmarinnadeln vom Zweig reiben und hacken.

Wenn der Teig lange genug geruht hat, nochmals kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu zwei Flammkuchen ausrollen und auf (mit Backpapier ausgelegte) Backbleche bzw. Grillroste legen. Creme Fraiche auf dem Teig verteilen und einen schmalen Rand lassen.

Die Flammkuchen mit den Zwiebeln und Apfelscheiben belegen, den Feta darüberkrümeln und mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen.

Nun die Flammkuchen ca. 10 Minuten backen.

Flammkuchen06e

Und schon könnt ihr den super knusprigen Flammkuchen genießen.

Ich mag am liebsten Äpfel die sowohl süß, als auch sauer sind zum Flammkuchen. Die Süße passt so wunderbar zum Ziegenkäse und die saure Note ergänzt sich wahnsinnig gut mit dem herben Rosmarin.

Alle Geschmacksnuancen werden abgedeckt und es ist ein richtiges Erlebnis, diesen knusprigen Flammkuchen zu genießen.

[Rezept] Bratapfel-Spekulatius-Cupcakes mit Marzipankern

Wir sind nun schon lange in der Adventszeit angkommen! Natürlich bin ich da sofort ganz vorne mit dabei, wenn die „Weihnachtsbäckerei“ ruft.

Neben dem ganz normalen Plätzchenwahnsinn müssen natürlich auch zwischendurch ein paar Cupcakes sein!

Zur Weihnachts- bzw. Winterzeit gehören einfach Bratäpfel, Spekulatius und Marzipan… Was bleibt mir da anderes übrig?

Bratapfel-Spekulatius-Cupcakes mit Marzipankern:

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Zutaten für 12 Cupcakes:

  • 2 Äpfel
  • 6 Spekulatiuskekse
  • 100 g Marzipan
  • 120 g Zucker
  • 120 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 120 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt

Zutaten für Frosting und Deko:

  • 60 g weiche Butter
  • 100 g Frischkäse
  • 1 TL Zimt
  • 250 g Puderzucker
  • Zuckerdekor
  • Spekulatiuskekse

Zubereitung:

Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen und Muffinbackbleche mit 12 Papierförmchen auslegen.

Die Äpfel vom Kernhaus befreien, (nach Wunsch auch schälen,) in etwa 5 mm große Würfel schneiden. Die Spekulatiuskekse grob zerkleinern. Das Marzipan in 12 gleiche Stücke teilen und zu Kugeln rollen.

Zucker und Butter schaumig rühren, die Eier unterrühren. Mehl, Zimt und Backpulver unterrühren. Die Kekse und Apfelwürfel unter die Masse heben und den Teig gleichmäßig auf die Papierförmchen verteilen. In jedes Förmchen eine Marzipankugel geben und andrücken.

Die Cupcakes 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen und anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit aus Butter, Frischkäse, Zimt und Puderzucker ein Frosting rühren. Das Frosting mit Hilfe eines Spritzbeutels und einer großen Sterntülle auf die vollständig gekühlten Cupcakes spritzen.

Die Cupcakes nun nur noch mit Spekulatiusstücken, -krümeln und Zuckerdekor verzieren.

Fertig!

cupcakes06Mit diesen Cupcakes seid ihr der Renner auf jeder Weihnachtsfeier oder habt ein schönes Mitbringsel an Heiligabend oder anderen Anlässen im Winter. Manchmal möchte man auch einfach nur seine Arbeitskollegen verwöhnen, das gelingt mit diesem Rezept bestimmt!

[Rezept] Apple Pie Muffins

Wenn es im Herbst langsam kalt wird, bekommt man einfach Lust auf warmen Apfelkuchen. Doch muss es immer ein ganzer Kuchen sein?

Bei mir gibt es heute das Rezept für Apple Pie im Mini-Format!

Sie sind nicht zu süß und passen wunderbar in die kalte Jahreszeit.

Apple Pie Muffins:

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Zutaten für 12 Muffins:

  • 1 Ei
  • 250 g Mehl
  • 150 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 500 g Äpfel (geschält und gewürfelt)
  • 50 g Rohrzucker
  • 2 TL Zimt

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Aus Ei, Mehl, Butter und Zucker einen Mürbteig kneten.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und 12 Kreise mit ca. 10cm Durchmesser ausstechen bzw. auschneiden. Eine Muffinbackform einfetten und mit den Teigkreisen auslegen. Die Kreise noch ordentlich andrücken, bis sie die Form komplett auskleiden.

Die gewürfelten und geschälten Äpfel mit dem Rohrzucker und dem Zimt ordentlich verrühren und auf die 12 Teigschälchen verteilen.

Nach Lust und Laune aus den Teigresten Blumen, Blätter oder andere Verzierungen ausstechen und auf die Muffins legen.

Im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen.

Die kleinen Apple Pies auf einem Gitter auskühlen lassen – fertig!

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Am besten sind die kleinen Apple Pies, wenn sie noch etwas warm sind, die ganze Wohnung nach Apfel und Zimt duftet und man dazu noch eine heiße Tasse Tee genießen kann.

Liebt ihr den Herbst auch so sehr wie ich?