[Rezept] Rote-Bete-Sushi mit asiatischem Rote-Bete-Salat (vegan)

Wenn man mich nach meinem Lieblingsgericht fragt, bin ich recht unsicher, es gibt einfach so viele leckere Gerichte. Aber mit Sicherheit kann ich sagen, dass Sushi ganz oben dabei ist.

Ich mag die Kombination aus dem klebrigen Reis und vielen knackigen Zutaten. Dazu noch etwas Wasabischärfe, die die Nase frei macht und natürlich etwas Sojasauce für den salzigen Touch.

Recht oft mache ich Sushi selbst, aber dennoch habe ich mich immer gedrückt, ein Rezept zu veröffentlichen. Denn bei Sushi ist es weniger ein Rezept, sondern eher eine Bauanleitung mit ein paar austauschbaren Zutaten. Gerade das Handwerk muss sitzen, damit das Sushi nicht nur ein Berg aus Algen, Reis und Gemüse wird. Selbst das wäre zwar lecker, wie man es ja in Form von Sushi-Bowls kennt, aber eben nicht das wahre Sushi-Erlebnis.

Aber es wurde Zeit. Die meisten Leute haben bereits beim Rollen beobachtet oder gar selbst gewickelt. Und notfalls gibt es noch diverse Video-Portale, die einem weiterhelfen. Einfach mal versuchen und keine Angst haben. Und sollten doch noch Unklarheiten sein, lasst mir gerne einfach einen Kommentar hier, dann helfe ich gerne weiter und auch andere können von den Tipps profitieren.

Jetzt geht es los mit dem pinken Farbrausch-Sushi, mit viel Grünzeug. Lecker, gesund, wunderbar kühl und hübsch anzusehen – das Auge isst ja bekanntlich mit.

Als kleine Beilage gibt es statt einem Wakame-Salat bzw. Algensalat, noch passend einen asiatischen Rote-Bete-Salat dazu. Erdig, süß, sauer, herb, leicht scharf – umami auf voller Ebene. Und ganz easy kann man hier die Gemüsereste von der Sushiherstellung noch aufbrauchen und unterrühren.

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[Rezept] Rote-Bete-Sushi mit asiatischem Rote-Bete-Salat (vegan)
Sushi kann jeder, aber schon pinkes Sushi versucht?
Portionen
Portionen
Zutaten
Für das Sushi:
Für die Deko und das Servieren:
Für den Rote-Bete-Salat:
Portionen
Portionen
Zutaten
Für das Sushi:
Für die Deko und das Servieren:
Für den Rote-Bete-Salat:
Anleitungen
Für das Sushi:
  1. Den Reis mehrmals waschen, bis das Wasser nahezu klar bleibt und anschließend mit Rote-Bete-Saft, Wasser und Salz ca. 20 Minuten im Reiskocher garen. (Alternativ funktioniert auch ein einfacher Topf, hierbei die Zubereitungshinweise auf der Verpackung beachten.) Den Sushi-Essig (oder ein Gemisch aus Reisessig, Salz und Zucker) vorsichtig unter den Reis heben. Den Reis abkühlen lassen, dabei gelegentlich umrühren. (Mein Geheimtipp: Ein Fön auf kalter Stufe beschleunigt die Abkühlung.)
  2. Alle Zutaten für die Sushi-Füllung vorbereiten. Avocado, Gurke und Tofu und Frühlingszwiebelgrün in lange Streifen schneiden. Ein paar extra dünne Avocadostreifen für die Nigiri beiseite legen. Das quadratische Nori ggf. längs halbieren, außer ihr habt bereits die halbierte (rechteckige) Variante gekauft. Ein paar schmale Streifen für die Nigiri schneiden.
  3. Für die Nigiri den Reis in kleine, längliche Reishäppchen formen, mit einem dünnen Avocadostreifen belegen. Nun vorsichtig mit einem schmalen Noristreifen einschlagen und auf der Unterseite überlappen lassen, hier mit einem nassen Finger befeuchten und so verkleben.
  4. Für die Maki eine Sushimatte auf die Arbeitsplatte legen, das Nori darauf ganz unten platzieren, nun auf der rauen Seite dünn mit Sushireis bedecken, dabei an der oberen Längskante ca. 1 - 1,5 cm Nori frei lassen. Die Füllung (hier: Avocado) ganz unten auf dem Reis platzieren. Nun mit Hilfe der Sushimatte vorsichtig, aber dennoch mit Druck zu einer Rolle aufrollen. Kurz vor Ende mit einem nassen Finger die freie Noristelle befeuchten und nun fertig aufrollen. Die Rolle mit einem befeuchteten Messer in 6 Röllchen schneiden.
  5. Für die Uramaki bzw. Inside-Out-Rollen eine Sushimatte auf die Arbeitsplatte legen, das Nori darauf ganz unten platzieren, nun auf der rauen Seite dünn mit Sushireis bedecken. Das beklebte Noriblatt einmal wenden, so dass die Noriseite nach oben zeigt. Die Füllung (hier: einmal Gurke und Frischkäse; Frühlingszwiebel und Räuchertofu) ganz unten auf dem Nori platzieren. Nun mit Hilfe der Sushimatte vorsichtig, aber dennoch mit Druck zu einer Rolle aufrollen. Die Rolle mit einem befeuchteten Messer in 6 Röllchen schneiden.
  6. Nun das Sushi auf einer Platte anrichten, mit der Dekoration verzieren und mit Wasabi und Sojasauce servieren.
Für den Salat:
  1. Die Rote Bete fein hobeln bzw. raspeln. Aus allen anderen Zutaten ein Dressing rühren, unter die Rote Bete heben und mit Sesam bestreuen. Nach Belieben könnt ihr noch weitere Gemüsereste vom Sushi (z.B. Avocado, Gurke, Frühlingszwiebel) in feine Streifen schneiden oder würfeln und unter den Salat heben. Den Salat etwas ziehen lassen, damit etwas Saft aus der Rote Bete austritt.
Rezept Hinweise

- Sushireis lässt sich am besten mit angefeuchteten Händen verarbeiten

- Die Reismatte verklebt nicht so schnell, wenn ihr sie einmal mit Frischhaltefolie einschlagt

 

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