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[Rezept] Flammkuchen mit Apfel, Zimt und Zucker (vegan)

Hä, wie? Heute ist doch nicht Freitag! Stimmt… Schande über mich, ich habe den Freitag einfach mal vorgezogen, ihr wisst schon, Weihnachten usw… Deshalb gibt es heute Flammkuchen für euch!

Heute eine süße Variante! Aber keine Sorge, für alle die schon genug von Süßkram haben, so süß nun auch wieder nicht.. Wiedermal mein knuspriger 3-Zutaten-Teig mit einer frischen Creme, säuerlichen (rotfleischigen) Äpfeln, gerösteten Walnüssen und natürlich etwas Zimt und Zucker. Also ihr seht schon, die Süße kann ganz einfach selbst bestimmt werden.

Klingt das nicht lecker? Ist es auch! Ich finde ihn perfekt für den Winter und die Weihnachtszeit. Apfel und Zimt geht da irgendwie immer.

Also warum nicht mal einen Flammkuchen ins Weihnachtsmenü integrieren? Man könnte es ja auch Bratapfel-Flammkuchen nennen, aber dieser Flammkuchen geht auf jeden fall an 365 Tagen des Jahres – so lecker.

Flammkuchen mit Apfel, Zimt und Zucker (vegan):

Flammkuchen20 (4)

Zutaten für 2 Flammkuchen (oder 4 kleine Flammkuchen):

Für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 150 ml Wasser
  • 1 TL Salz

Für den Belag:

  • 2 – 3 saure (rotfleischige) Äpfel
  • 200 g vegane Alternative zu Creme Fraiche, Schmand oder Quark
  • 80 g Walnüsse
  • Zimt und Zucker

Zubereitung:

Aus Mehl, Wasser und Salz so lange einen Teig kneten, bis dieser nicht mehr sonderlich an den Händen klebt, dann für ca. 25 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 250°C Umluft vorheizen und die weiteren Zutaten vorbereiten. Die Äpfel in feine Scheiben schneiden oder hobeln.

Wenn der Teig lange genug geruht hat, nochmals kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu zwei großen oder 4 kleinen Flammkuchen ausrollen und auf (mit Backpapier ausgelegte) Backbleche bzw. Grillroste legen. Die Creme auf dem Teig verteilen und einen schmalen Rand lassen.

Die Flammkuchen mit den Apfelscheiben belegen, Zimt und Zucker darüberstreuen

Nun die Flammkuchen ca. 5 Minuten backen, kurz die Walnüsse darüberkrümeln und nochmals ca. 5 Minuten bis zur gewünschten Bräune backen.

Nach Belieben nochmals mit einem Gemisch aus Zimt und Zucker verfeinern und servieren.

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Ganz einfach könnt ihr diese Flamkuchen in einer extra kleinen Minivariante backen. Warum nicht einfach mal 12 kleine Flammkuchen aus dem Teig rollen und mit kleinen Apfelspalten belegen? So habt ihr eine perfekte Nachspeise. Vielleicht noch eine Kugel Eis dazu, die langsam anschmilzt? Ihr wollt es doch etwas süßer – dann süße Birnen statt Äpfeln verwenden und gar noch etwas Ahornsirup über die fertigen Flammkuchen geben.

Oder einfach als keine Vorspeise? Dabei weniger Zimt und Zucker verwenden und ihr habt eine optimale Vorspeise. Entweder ein oder zwei Flammkuchen in die Mitte des Tisches und jeder bedient sich selbst oder man macht auch hier wieder die süße, kleine Mini-Variante.

Flammkuchen20 (9)

Und was sagt ihr.. Gehen Flammkuchen auch an Weihnachten? Für mich gehen Flammkuchen immer und überall!

Nun wünsche ich euch noch viel Kraft und Durchhaltevermögen für die nächsten Tage, lasst euch nicht vom Weihnachtsstress packen. Wie seht ihr das, ist Weihnachten für euch noch ein besinnliches Fest der Nächstenliebe? Oder graut euch das ganze Jahr von der Zeit im Dezember?

[Rezept] Zwiebel-Lauch-Quiche (vegan)

Ich mag jede Art von Gemüsekuchen bzw. Quiche! Ein herzhafter Mürbeteig, gefüllt mit verschiedensten Zutaten nach Wahl und natürlich einem Guss aus einer cremigen Masse.

Der super Klassiker ist natürlich die Quiche Lorraine. Also Speck, Zwiebeln, eventuell Lauch und viele Milchprodukte. Aber das ist natürlich auch ganz einfach in einer veganen Variante möglich und mindestens genauso lecker!

Ich finde Quiche ist  auch ein perfektes Weihnachtsessen. Der Gemüsekuchen kann super vorbereitet werden und dann im richtigen Moment nochmal aufgebacken werden. Dazu nur noch etwas frischen Salat und jeder ist glücklich. Und ich kenne keinen, der keine Quiche mag und ihr?

Zwiebel-Lauch-Quiche (vegan):

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Zutaten für eine Springform (26 – 28 cm):

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Margarine
  • 50 g Sojajoghurt
  • 1 TL Salz

Für die Füllung:

  • 600 g Zwiebeln
  • 500 g Lauch
  • 200 g Räuchertofu
  • 3 EL Öl
  • 400 g vegane Quarkalternative
  • 50 g Maisstärke
  • 1 TL gemahlener Kümmel
  • Salz, Pfeffer
  • n.B. frische Kräuter

Zubereitung:

Margarine erst kurz vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank nehmen und in Flocken unter die restlichen Zutaten für den Teig kneten, bis eine homogene Masse entsteht. Nun den Teig in Folie packen und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank lagern, damit die Margarine wieder fest wird. Der Teig kann auch gerne schon am Vortag vorbereitet werden.

In der Zwischenzeit 500 g geschälte und in dünne Spalten geschnittene Zwiebeln in einem Löffel Öl anbraten, bis sie glasig und leicht golden sind. Den Lauch in feine Ringe schneiden und ebenfalls in einem Löffel Öl anbraten, bis er glasig und leicht golden wird. Nun den Tofu fein würfeln und mit Salz und Öl kross anbraten. Jetzt alle Zutaten für die Füllung vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Wunsch kann mit jeder Sorte an Kräutern verfeinert werden.

Wenn der Teig genug im Kühlschrank geruht hat, den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nun die mit Backpapier ausgelegte und am Rand gefettete Springform mit Teig auszukleiden. Dafür den Teig mit etwas Mehl grob ausrollen und dann mit den Fingerspitzen in die Form drücken, und einen schönen Rand für die Füllung hochziehen. Alternativ kann man hier auch nur mit den Händen arbeiten, ein Nudelholz ist nicht zwingend notwendig.

Die Füllmasse gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen.

Den Zwiebelkuchen, im unteren Drittel des Backofens, ca. 60 – 65 Minuten bis zur gewünschten Bräune backen.

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Keine Sorge, oft ist von Blindbacken die Rede, das könnt ihr euch hier auf jeden Fall sparen, wie in all meinen Rezepten von Mürbeteig! Wichtig ist hierbei nur, dass ihr den Kuchen wirklich im unteren Drittel in den Backofen schiebt und ihm Ober-/Unterhitze gebt. So bekommt er von unten gute Hitze und wird oben nicht zu dunkel. Versucht das gerne in all euren Rezepten mit Mürbeteig. Gerade auch bei Rezepten, die gerne mal zum „durchmatschen“ neigen…

Der Teig so wunderbar mürbe und die Füllung super saftig, würzig, lecker! Je nach Größe der Stücke könnt ihr ganz einfach selbst bestimmten, ob die Quiche lediglich eine kleine Vorspeise oder aber die Hauptspeise darstellen soll.

Kuchen17 (13)

Ich finde, Quiche gibt es viel zu selten! Denn der Gemüsekuchen ist so einfach in der Zubereitung und dabei so lecker! Also warum nicht mal aufs nächste Brunch-Buffet eine Quiche stellen? Oder auch gerne mal einfach bei einem Kuchen-Buffet mit auftischen, es gibt mehr als genug, die eine herzhafte Quiche den Massen an süßen Kuchen vorziehen werden.

Oder eben als weihnachtliche Vor- oder auch Hauptspeise, egal ob kalt oder warm!

[Rezept] Meerrettich-Cremesuppe mit Rote-Bete-Nocken (vegan)

Wow, noch genau eine Woche bis Heiligabend! Steht euer Menü bzw. euer Abendessen schon? Bei mir nimmt die Idee langsam Form an.

Als Vorspeise stand diese Suppe ganz hoch im Kurs. Eine schaumige Meerrettichsuppe mit knalligen Rote-Bete-Nocken. Dazu noch etwas frische Sprossen, Radieschen und Frühlingszwiebelringe.  So schön bunt und so lecker! Ich mag ja die Kombination von Roter Bete und Meerrettich wahnsinnig gerne, wie ihr bereits an meinem Rezept für Rote-Bete-Pancakes oder Flammkuchen mit Roter Bete sehen konntet.

Meerrettich-Cremesuppe mit Rote-Bete-Nocken (vegan):

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Zutaten für ca. 3 – 4 kleine Portionen:

Für die Suppe:

  • 150 g Cashews
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 65 g Meerrettich (aus dem Glas)
  • 1 EL Essig
  • Salz, Pfeffer

Für die Nocken:

  • 50 g Margarine
  • 140 g Hartweizengrieß
  • 200 ml Rote Bete Saft
  • 2 TL Sojamehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Prise Muskat

Für die Deko:

  • Meerrettich
  • Frühlingszwiebel
  • Sprossen
  • Radieschen

Zubereitung:

Für die Suppe, die Cashewkerne gerne über Nacht in Wasser einweichen. (Ist die Zeit zu knapp, mit kochendem Wasser übergießen und ca. 1 Stunde ziehen lassen!)

Zwiebel und Knoblauch grob würfeln und mit allen anderen Zutaten der Suppe zum kochen bringen und solange köcheln lassen, bis die Zwiebeln weich sind. Nun in einem Hochleistungmixer (alternativ: Pürierstab) fein mixen und schaumig schlagen.

Parallel die Nocken zubereiten. Hierfür einen kleinen Topf Salzwasser oder Brühe zum kochen bringen.

In einem separaten Topf die Margarine zum schmelzen bringen, alle anderen Zutaten unterrühren und so lange rühren, bis sich die Masse vom Topfboden löst und die bekannte Grießnockenkonsistenz entsteht.

Nun Nocken ausstechen und in der Brühe bzw. dem Salzwasser ca. 15 Minuten garziehen lassen und anschließend zusammen mit der Meerrettichsuppe servieren. Nun nur noch etwas frische, leckere Deko oben drauf.

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Die Suppe könnt ihr natürlich schon am Vortag zubereiten oder auch einfach einfrieren und bei Bedarf auftauen. Lediglich die Nocken sollten frisch zubereitet werden. Die Suppe selbst ist in wenigen Minuten fertig und kann natürlich auch ohne Nockerl und dafür mit ein paar Würfeln Roter Bete serviert werden – einfach aus dem Glas.

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Leider hat es die Suppe nicht auf Platz 1 für mein Weihnachtsmenü geschafft, da wir uns für einen Salat entschieden haben, genauer gesagt, meinen Caesar-Salad.

Aber dennoch wird es dieses Süppchen in Zukunft öfter bei mir geben.

[Rezept] Flammkuchen mit Pesto, Kirschtomaten und Pinienkernen (vegan)

Flammkuchen geht immer! Egal ob Weihnachten oder das restliche Jahr über.. Deshalb muss unbedingt mal wieder ein Flammkuchen zum Flammkuchen-Freitag her!

Ihr könnt alle meiner Flammkuchen natürlich ganz wunderbar als Weihnachtsvorspeise servieren, einfach nur große Flammkuchen in die Mitte des Tisches oder eine etwas edlere Variante, indem ihr viele kleine Miniflammkuchen macht.

Der Teig kann natürlich nach Belieben Portioniert werden und dem restlichen Menü entsprechend angepasst werden, die Flammkuchengröße bestimmt ihr einfach komplett selbst…

Heute gibt es einen Flammkuchen, für den ich eigentlich immer alle Zutaten zu Hause habe. Einen grünlichen Pestoflammkuchen, mit einer Creme, Kirschtomaten, Pinienkernen und Pestoflocken.

Flammkuchen mit Pesto, Kirschtomaten und Pinienkernen (vegan):

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Zutaten für 2 Flammkuchen (oder 4 kleine Flammkuchen):

Für den Teig:

Für den Belag:

  • 200 g vegane Alternative zu Creme Fraiche, Schmand oder Quark
  • 300 g Kirschtomaten
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 40 g Pinienkerne
  • 60 g Basilikumpesto
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Aus Mehl, Wasser, Pesto und Salz so lange einen Teig kneten, bis dieser nicht mehr sonderlich an den Händen klebt, dann für ca. 25 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 250°C Umluft vorheizen und die weiteren Zutaten vorbereiten. Die Kirschtomaten halbieren, Knoblauch schälen und in feine Scheibchen schneiden.

Wenn der Teig lange genug geruht hat, nochmals kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu zwei großen oder 4 kleinen Flammkuchen ausrollen und auf (mit Backpapier ausgelegte) Backbleche bzw. Grillroste legen. Die Creme auf dem Teig verteilen und einen schmalen Rand lassen.

Die Flammkuchen mit Kirschtomaten, Knoblauchscheiben und Pinienkernen belegen, anschließend mit etwas Pesto beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

Nun die Flammkuchen ca. 10 Minuten backen und nach Belieben mit frischen Basilikum servieren.

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So einfach, so schnell! Der Teig besteht meist nur aus den 3 Grundzutaten: Mehl, Wasser, Salz und in diesem Fall – Pesto. Keine langen Wartezeiten. Einfach während der Teig sich noch etwas verkleben kann, die anderen Zutaten vorbereiten.

Auch für Silvester eine schöne Idee, die man schon mal im Hinterkopf haben könnte. Ein Teig für alle und nacheinander werden eigene Flammkuchen belegt und Stück für Stück in den Ofen geschoben.

Für mich gibt es nichts tolleres, als Flammkuchen.

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Die mediterrane Pesto-Variante ist nicht so euer Ding? Wie wäre es z.B. mit Rosenkohl-Flammkuchen? Auch nicht so eure erste Wahl? Dann findet ihr bestimmt hier einen Flammkuchen nach eurem Geschmack!

[Rezept] Violetter Chinakohlsalat (vegan)

So, heute widme ich mich mal einer kleinen Beilagen oder Vorspeisenidee für Weihnachten.

Wie wäre es mit einem sehr leichten und super einfachen Salat mit einem winterlichen Chinakohl?

Bei meiner Oma gab es diesen Salat früher immer im Winter. Nur ein paar Zutaten, schnell zusammengerührt, aber sehr lecker.

Am besten schmeckt er, wenn er etwas durchgezogen hat, also kann man ihn perfekt ein oder zwei Stunden früher zubereiten und er wird dadurch noch leckerer!

Violetter Chinakohlsalat (vegan):

Salat19 (7)

Zutaten für 1 Schüssel:

  • 1 Kopf Chinakohl (ca. 300 – 350 g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL vegane Alternative zu Sahne
  • 2 EL weißer Balsamico
  • 1 TL Salz
  • grober Pfeffer
  • n.B. Kräuter

Zubereitung:

Den Chinakohl in feine Streifen Schneiden, die Zwiebel schälen und Würfeln.

Nun Chinakohl und Zwiebeln mit allen anderen Zutaten vermengen und am besten mindestens 30 Minuten ziehen lassen, damit das Salz etwas Flüssigkeit aus dem Kohl zieht. Nach Bedarf noch mit Kräutern abschmecken.

Salat19 (5)

So einfach, oder? Aber wenn man violetten Chinakohl verwendet, sieht der Salat gleich noch etwas aufregender aus und lässt ihn etwas festlicher wirken! Aber das ist nur eine optische Sache, natürlich funktioniert der Salat auch mit jedem normalen Chinakohl und normalen Zwiebeln.

Ein paar Sprossen auf dem Salat wirken Wunder und lassen eure Gäste staunen. Dazu sind sie natürlich wahnsinnig lecker und gesund.

Salat19 (4)

Also vielleicht ist der Chinakohlsalat etwas für euch, falls ihr noch nach einer kleinen Vorspeise oder Beilage gesucht habt.

Ich esse diesen Salat gerne den ganzen Winter über. Chinakohl ist nicht nur wahnsinnig lecker, sondern dabei auch unglaublich gesund. Ihr spart Kalorien, nehmt aber viel Vitamin C, B-Vitamine und Folsäure auf.

Seid ihr eigentlich eher Freunde von Salaten oder Suppen als Vorspeise?

[Rezept] Rote-Bete-Suppe mit Kräuterklößchen (vegan)

Die Plätzchen sind nun alle fertig gebacken und mein Augenmerk fällt jetzt so langsam auf ein schönes Weihnachtsessen. Am besten lecker, aber auch gut vorzubereiten, sollte es sein… Mehrere Gänge wären schön und es sollte natürlich zur Jahreszeit passen…

Deshalb war die erste Idee: Rote Bete! Aus frischer Roter Bete – direkt aus dem Garten meiner Mutter – sollte ein kleines Vorspeisen-Süppchen werden. Und wie könnte es besser sein? Natürlich muss noch etwas Raffinesse hinein, wie wäre es mit Meerrettich, die perfekte Kombination, oder?

Also eine ganz einfache, schnelle Suppe mit kleinen Klößen als Suppeneinlage.

Rote-Bete-Suppe mit Kräuterklößchen (vegan):

Suppe03 (2)

Zutaten für 4 kleine Portionen:

Für die Suppe:

  • 500 g Rote Bete (roh)
  • 1 Zwiebel
  • 1 l Wasser
  • 20 g gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 Msp. Kümmel
  • 1 Prise Muskat
  • 1 EL Essig
  • Salz, Pfeffer
  • n.B. Meerrettich
  • n.B. Sprossen oder Kräuter

Für ca. 40 kleine Klößchen:

  • 150 g Paniermehl
  • 175 ml Pflanzendrink
  • 2 EL Sojamehl
  • 1 Pck. TK Kräutermischung
  • Salz, Pfeffer Muskat

Zubereitung:

Für die Suppe die Rote Bete und Zwiebeln grob würfeln und mit allen anderen Zutaten aufkochen. Sobald die Rote Bete gar ist, mit Hilfe eines Hochleistungsmixers oder eines Pürierstabs fein pürrieren. Nach Wunsch nochmal mit Gewürzen und Kräutern abschmecken.

Für die Kräuterklößchen etwas Salzwasser zum kochen bringen und aus allen Zutaten eine homogene Masse rühren. Die Klößchen im heißen Wasser ca. 3 Minuten gar ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen und anschließend mit der Suppe und etwas Meerrettich servieren.

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Natürlich kann die Suppe gerne noch mit etwas zusätzlicher Roter Bete, als Suppeneinlage, serviert werden. Hierfür einfach etwas mehr Bete garen und vor dem Pürieren abschöpfen. Oder einfach vorgegarte oder eingelegte Bete verwenden.

Ein paar bunte Sprossen geben der Suppe noch einen optischen Reiz und passen ganz wunderbar dazu. Kräuter wie Petersilie oder Liebstöckel runden das Gericht noch ab.

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So einfach und schnell lässt sich sie Suppe zubereiten und natürlich auch vorbereiten, perfekt als Vorspeise für ein weihnachtliches 3-Gänge-Menü.

Aber auch als Hauptgang ist diese Suppe super. Einfach doppelte Portionen und extra viel Suppeneinlage oder leckeres Brot dazu.

[Rezept] Caesar-Salad mit Räuchertempeh (vegan)

Die Temperaturen steigen und fallen im Moment ja gefühlt im Minutentakt. Aber wisst ihr, welches Gericht bei fast jedem Wetter passt? Dieser Caesar-Salad!

Ein frischer Salat, ein cremiges Dressing und am besten noch krossen Tempeh dazu.

Entweder als große Hauptmahlzeit im Sommer oder sonst einfach als kleinen Beilagen- oder Vorspeisensalat.

Man steht nicht lange in der Küche, aber hat ein absolutes Knallergericht.

Das reichhaltige Dressing und die krossen Tempehscheiben werten den knackigen Salat zusätzlich auf und ich finde ihn unwiderstehlich!

Caesar-Salad mit Räuchertempeh (vegan):

Salat17 (7)

Zutaten 2 Portionen:

Zutaten für das Dressing:

  • 40 g vegane Mayo
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 20 g Kapern
  • 2 TL Kapernflüssigkeit
  • 1 TL Senf
  • 4 EL vegane Parmesanalternative
  • 2 EL Balsamico Bianco
  • 2 EL Wasser
  • 2 TL Ahornsirup
  • Pfeffer

Zubereitung:

Alle Zutaten für das Dressing in einem Multizerkleinerer oder Mixer geben und zu einer homogenen Masse pürrieren.

Den Salat auf 2 Tellern anrichten, die Zwiebel zu Ringen schneiden und darauf platzieren.

Den Tempeh in Scheiben schneiden, in etwas Öl bis zur gewünschten Bräune braten und auf dem Salatbett anrichten.

Das Salatbett mit Dressing beträufeln und gegebenenfalls mit etwas zusätzlichem Cashewsan anrichten.

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Natürlich kann man den Salat auch ganz einfach variieren. Verschiedene Blattsalate, anderes Gemüse oder ein paar Hülsenfrüchte dazu. Statt Tempeh vielleicht ein veganer Schinkenersatz, gebratenen Räuchertofu oder vielleicht knusprige Croutons? Selbstgemachten Nusskäse oder ein bisschen frittiertes Tempura-Gemüse oder Grillgemüse-Antipasti dazu? Die Ideen sprudeln da gerade so aus einem heraus.

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Also, wenn es mal kein klassisches Essig-Öl-Dressing sein soll, sondern etwas dekadenter sein darf, passt dieses Caesar-Dressing einfach perfekt. Schön würzig, sättigend, cremig, käsig, einfach lecker!

Vielleicht sucht ihr aber auch mal eine besondere Vorspeise für ein Mehrgänge-Menü oder eine leckere Beilage zum Grillen?

Oder ihr wollt einfach mal was Neues versuchen…

[Rezept] Türkischer Flammkuchen (vegan)

Ihr kennt ja meine liebe zu Flammkuchen! Immer wieder neue Kreationen, neue Ideen und vorallem Aromenvielfalt. Es muss eben nicht immer nur der allseits bekannte Elsässer Flammkuchen sein.

Heute wird es wieder besoders aromatisch! Einmal durch den türkischen Supermarkt laufen und die vielen neuen Eindrücke prasseln auf einen nieder. Man hat viele Inspirationen, die umgesetzt werden wollen, wie z.B. eine neue Flammkuchenkreation

Eine leckere Hummuscreme mit würzigen Zwiebeln, säuerlichen Granatapfelkernen, einem süßen Granatapfelsirup und viel frische Petersilie machen diesen Flammkuchen einzigartig.

Türkischer Flammkuchen (vegan):

Flammkuchen13 (1)

Zutaten für 2 Flammkuchen (oder 4 kleine Flammkuchen):

  • 300 g Mehl
  • 150 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 1/2 Granatapfel
  • 200 g Hummus
  • Salz, Pfeffer
  • frische Petersilie
  • 60 g Granatapfelsirup
  • n.B. Zitronenscheiben

Zubereitung:

Aus Mehl, Wasser und Salz so lange einen Teig kneten, bis dieser nicht mehr sonderlich an den Händen klebt, dann für ca. 25 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 250°C Umluft vorheizen.

Die Zwiebeln schälen und in Stifte schneiden. Den Granatapfel vorsichtig öffnen und die Kerne auffangen.

Wenn der Teig lange genug geruht hat, nochmals kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu zwei großen oder 4 kleinen Flammkuchen ausrollen und auf (mit Backpapier ausgelegte) Backbleche bzw. Grillroste legen. Hummus auf dem Teig verteilen und einen schmalen Rand lassen.

Die Flammkuchen mit den Zwiebelspalten belegen und mit etwas groben Salz und Pfeffer würzen.

Nun die Flammkuchen ca. 10 Minuten backen und in der Zwischenzeit die Petersilienblätter von den Stengeln zupfen.

Die Granatapfelkerne über die fertigen Flammkuchen streuen, mit der frischen Petersilie belegen und mit etwas Granatapfelsirup beträufeln.

Den Flammkuchen nach Wunsch (und Säuregehalt des Hummus) mit einem Zitronenscheibchen servieren, das frisch ausgepresst werden kann.

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Ihr seht, so ein Flammkuchen kann auf jeden Fall sehr vielseitig sein. Also, warum nicht einfach mal was neues versuchen?

So einfach ist der Teig vorbereitet und in der Zwischenzeit der Belag geschnippelt. Es gibt keine Ausreden in maximal 30 Minuten ist der Flammkuchen vorbereitet und nach weiteren 10 Minuten Backzeit steht dem Knusperfladen nichts mehr im Wege.

Ein großer Flammkuchen als Hauptmahlzeit oder vielleicht doch lieber nur einen kleinen Flammkuchen mit etwas Salat? Auch als Vorspreise lassen sich die Knusperscheiben servieren.

Ich liebe Flammkuchen im Herbst oder der Übergangszeit. Etwas warmes, knuspriges, aber nicht zu schweres…

[Rezept-Swap] Zwiebel-Lauch-Muffins nach Toastenstein (vegan)

Hä, ne ganz neue Kategorie? Rezept-Swap? Ja genau!

Aber wie kommt es dazu? Vor einer Weile kam eine nette Nachricht von der lieben Eden von Toastenstein auf Instagram an. Von einem Rezept-Swap war die Rede! Ok, ich war gerade in der Küche beschäftigt und hab erstmal darüber nachgegrübelt und natürlich – wie ich so bin – vertrödelt zu antworten. Zum Glück ließ sich Eden davon nicht abschrecken und hat nochmal eine Nachricht hinterhergeschoben.

Auf jeden Fall lasse ich mich gerne auf so ein interessantes Tauschprojekt ein! Also habe ich gesucht und gesucht! So viele tolle Rezepte auf dem Blog. Klar war für mich, dass es was deftiges sein sollte, denn süß gab es recht häufig in letzter Zeit. Immer noch zu viele Rezepte übrig, aber da bin ich über ein Rezept gestolpert, das mich schon vor einigen Monaten zum sabbern gebracht hat. Meine Wahl fiel auf den Zwiebel-Lauch-Kuchen mit Cashew-Creme. Denn ich wollte schon seit Ewigkeiten einen Zwiebelkuchen backen, mein Freund lag mir auch schon eine ganze Weile damit in den Ohren und das Wetter ist ja wohl perfekt dafür. Gesagt – getan! Und er war soooo lecker, dass ich direkt Freunden davon vorschwärmen musste… Die wollten sich davon überzeugen und so wurde das Rezept minimal abgewandelt und massentauglich gemacht.

Zu meinem Geburtstag gab es wieder Mengen an Kuchen, aber natürlich muss immer was herzhaftes zum Neutralisieren dazwischen. So kam ich auf die Idee, kleine Zwiebel-Lauch-Muffins als Fingerfood zu backen.

Also, lange Rede, kurzer Sinn..

Zwiebel-Lauch-Muffins nach Toastenstein (vegan):

Muffins05 (7)-2

Zutaten für 12 Muffins:

Für den Hefeteig:

  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 1 TL Zucker
  • 100 ml warmes Wasser
  • 60 g geschmolzene Margarine
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Salz

Für die Füllung:

  • 2 EL Albaöl
  • 500 g rote Zwiebeln
  • 1 Lauch (ca. 250g)
  • 200 g Räuchertofu

Für die Cashew-Creme:

  • 100 g Cashews
  • 100 ml Mandelmilch
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1 ELMaisstärke
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 TL gemahlenen Kümmel
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Vorab die Cashews mit kochendem Wasser bedecken und ziehen lassen.

Nun den Hefeteig vorbereiten. Hefe, Zucker und Wasser miteinander vermengen und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend ordentlich mit geschmolzener Margarine, Mehl und Salz verkneten. Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen. (Ich stelle gerne die Teigschüssel bei 50°C Ober-/Unterhitze in den Backofen und klemme ein kleines Geschirrtuch in die Türe, damit die Luft etwas zirkulieren kann.)

In der Zwischenzeit Muffinbackbleche oder Silikonformen mit Öl fetten und die Füllung vorbereiten. Den Lauch halbieren, waschen und in halbe Ringe schneiden. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Spalten schneiden. Den Tofu in feine Würfel schneiden.

Wenn der Teig sein Volumen – nach ca. 30 Minuten – verdoppelt hat, 12 kleine Kugeln daraus formen und in die Muffinformen drücken. Den Teig nochmals 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Tofu für die Füllung in etwas (Alba-)Öl kross anbraten. Danach Zwiebeln und Lauch in etwas Öl braten, bis die Zwiebeln glasig sind.

Die Cashews abgießen und zusammen mit allen anderen Zutaten für die Creme in einem Mixer zerkleinern, bis eine schöne Creme-Sauce entstanden ist. Nun mit allen Zutaten für die Füllung vermengen und gegebenenfalls mit Gewürzen und Kräutern abschmecken.

Wenn der Teig sein volles Volumen erreicht hat, den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen. Mit einem Esslöffel eine kleine Mulde in die Mitte der Muffins drücken und die Füllmasse auf alle Muffins verteilen und leicht andrücken.

Die Zwiebelküchlein etwa 25 – 30 Minuten auf mittlerer Ebene backen, bis sie die gewünschte Bräune erreicht haben. Die kleinen Kuchen etwas abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form nehmen.

Muffins05 (9)-2

Die Zwiebel-Lauch-Muffins schmecken warm, aber auch kalt super lecker. Wenn es mal kein ausgewachener Zwiebelkuchen als Hauptmahlzeit sein soll, lassen sich die Muffins wunderbar als Beilage oder Fingerfood (für’s Buffet) servieren. Super als Mitbringsel für die nächste Party, da lassen sich die kleinen Küchlein direkt aus der Hand futtern, ohne Krümel und ohne kleckern.

Man kann sie wunderbar einfrieren und bei Bedarf auftauen und auch frisch aufbacken. Aber ACHTUNG, lieber ein paar mehr backen, denn Reste bleiben bestimmt nicht.

Muffins05 (8)-2

Meine Geburtstagsgäste haben sich bei den ganzen Kuchen- und Zuckerbergen auf jeden Fall fast um die deftigen Muffins gekloppt und sich nach dem Rezept erkundigt. Sie werden bestimmt, sowohl den ausgewachsenen Kuchen, als auch die Mini-Küchlein nachbacken.

Muffins05 (3)-2

Sollte euch das Rezept gefallen haben, schaut unbedingt bei den lieben Kollegen Eden und Maddin von Toastenstein vorbei! Kann ich euch von Herzen empfehlen.  Vielen Dank nochmal an die beiden, für diese Chance… Jetzt bin ich aber mal gespannt, welches meiner Rezepte Toastenstein wohl ausgesucht haben, ich gehe gleich mal nachsehen!

Und was sagt ihr? Wollt ihr gerne weitere Rezepte von anderen Bloggern kennenlernen?

[Rezept] Grillgemüse Antipasti (vegan)

Gerade jetzt ist reihenweise Gemüse bereit zur Ernte. Zucchini oder Kirschtomaten aus dem eigenen Garten, die letzten Kräuter wollen ebenso verbraucht werden, bevor sie dem Herbst zum Opfer fallen.

Also ran an die Auflaufform! Etwas Ofengemüse mit Ciabatta ist die perfekte Vorspeise und passt natürlich auch super zu einem herzhaften Brunch… Man kann das Gemüse auch wunderbar als Beilage servieren oder als Grundzutat zu weiteren Rezepten verwenden.

Dieser Allrounder ist ganz easy vorbereitet und bereitet sich fast von selbst zu…

Grillgemüse Antipasti (vegan):

Ofengericht02 (6)

Zutaten für 1 kleine Auflaufform:

  • 1 Zucchini
  • 1 Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1 Hand Kirschtomaten
  • 1 Zitrone
  • 5 Zehen Knoblauch
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian
  • Olivenöl

Zubereitung:

Den Ofen auf ca. 200°C Umluft vorheizen.

Zucchini, Paprika und Zwiebel in mundgerechte Stücke schneiden. Zusammen mit den Kirschtomaten in eine kleine Auflaufform schichten. Eine halbe Zitrone in Scheiben schneiden und auf dem Gemüse verteilen. Die Knoblauchzehen nur von den äußersten Schalenresten befreien und zum restlichen Gemüse geben.

Grobes Salz und Pfeffer darauf verteilen und ein paar Rosmarin- und Thymianzweige hinzugeben. Mit reichlich Olivenöl übergießen und die zweite Zitronenhälfte darüber ausdrücken.

Die Auflaufform in den Ofen geben und etwa 30 Minuten backen.

Ofengericht02 (9)

Das Gemüse schmeckt kalt auf einem mediterranen Salat, lässt sich leicht in einen Wrap wickeln, vielleicht aber auch auf einen Burger oder eine Pizza garnieren. Oder wie wäre es direkt aus dem Ofen, mit ein paar gebackenen oder gedämpften Kartoffeln dazu?

Wozu würdet ihr das Gemüse essen oder servieren?