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[Rezept] Matcha-Pancakes mit Vanillesauce und Pistazien (vegan)

Frohe Weihnachten, meine lieben Foodies! Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit wieder vergangen ist und schon wieder ist Weihnachten. Jedes Jahr, immer wieder überraschend, am 24. Dezember…

Ich hoffe euer Dezember war nicht zu stressig, zu düster oder anders negativ behaftet. Ich selbst liebe Weihnachten, versuche meinen Liebsten eine große Freude zu bereiten, einen schönen Heiligabend, leckeres Essen, etwas zur Ruhe kommen und sich gegenseitig Wünsche zu erfüllen. Menschen Freude zu bereiten, egal ob materiell oder auf andere Art und Weise. Leider gibt es immer wieder negative Faktoren, Menschen oder Gegebenheiten, die dies sehr schwierig gestalten.. Aber dennoch hoffe ich, dass wir nun alle in schöne, ruhige Feiertage gehen können und Zeit mit und für unsere Liebsten haben. Versucht die Negativität abzuschütteln…

Mein heutiges Rezept hat mit Weihnachten nur bedingt etwas zu tun! Aber für mich ist es ein perfektes Frühstück für die Weihnachtsfeiertage! Warum nicht mal Pancakes für die ganze Familie?

Matcha-Pancakes mit Vanillecreme und Pistazien (vegan):

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Zutaten für ca. 7 Pancakes (1 Turm):

  • 100 g Mehl
  • 1 geh. TL Backpulver (ca. 5 g)
  • 1/2 Pck. Vanillinzucker
  • 1 EL Kokosblütenzucker (alternativ: normaler Zucker)
  • 1 geh. TL Matchapulver
  • 1 TL Essig
  • 75 ml Pflanzendrink
  • 75 ml Wasser (spritzig)
  • n.B. grüne Lebensmittelfarbe
  • n.B. Öl

Für das Topping:

  • 200 ml Pflanzendrink
  • 10 g Vanillepuddingpulver
  • 1 TL Zucker
  • 25 g gehackte Pistazien

Zubereitung:

Vorab die Vanillecreme vorbereiten. Hierfür das Puddingpulver mit etwas kaltem Pflanzendrink verrühren. Den restlichen Pflanzendrink aufkochen und dann das aufgelöste Puddingpulver mit einem Schneebesen unterrühren, 1 Minute köcheln lassen und vom Herd nehmen.

Nun für den Teig alle trockenen Zutaten miteinander vermengen. Die feuchten Zutaten in einem zweiten Gefäß vermengen. Die Pfanne heiß werden lassen, etwa mittlere Temperatur.

Wenn die Pfanne heiß ist, alle Zutaten kurz mit einem Schneebesen miteinander vermengen. Dabei darauf achten, nicht zu lange zu rühren oder gar mit einem Quirl die Luftblasen aus dem Teig schlagen. Nur so lange rühren, bis alle Zutaten feucht sind.

Direkt den Teig in die Pfanne geben, ob ihr dazu Öl braucht, hängt etwas von der Beschichtung eurer Pfanne ab. Etwa 2 EL Teig pro Pancake und erst wenden, wenn im Pancake Blasen aufsteigen.

Einen Pancake-Turm aufrichten, Vanillesauce nochmal gut durchrühren und über die Pancakes gießen. Zuletzt mit den Pistazien bestreuen.

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Ich liebe Matcha und auch Pistazien und gerade zusammen funktionieren diese tollen, grünen Zutaten ganz wunderbar. Matcha ist nicht so eure liebste Geschmacksnote? Wie wäre es dann mit einem meiner anderen Pancake-Rezepte? Von süß bis herzhaft und auch von einfach bis aufwendig, ist für jeden etwas dabei!

Pancakes sind total einfach, schnell zubereitet und können dann von jedem selbst mit frischem Obst, verschiedenen Saucen oder Cremes, diversen Nüssen und Gewürzen verziert und belegt werden. Vielleicht sogar mit etwas von meinem Haselnussaufstrich?

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Nun wünsche ich euch nochmal eine ganz tolle Weihnachtszeit! Lasst euch nicht ärgern, geht in euch und besinnt euch auf die wichtigen Dinge des Lebens. Es geht nun mal nicht darum, wer das größte Geschenk hat, wer das tollste Essen gezaubert hat oder für einen Tag etwas vorgibt, was er nicht ist..

Packt den besinnlichen Moment und ändert, was euch unglücklich macht und lebt, was euch glücklich macht. Nicht 2019, nicht in ferner Zukunft, sondern hier und jetzt.

Aber genug von meinem Geschwafel.. FROHE WEIHNACHTEN!

[Rezept] Haselnuss-Creme (vegan)

Hmmm, ihr kennt sie alle, diese kleinen italienischen Nuss-Knusper-Bällchen, die man zum Kaffee reicht… Nüsse, eine Keksschicht und eine leckere Creme. Und jetzt sag ich euch was! Ein Freund hat mich von einem türkischen Haselnussaufstrich testen lassen, der mich genau an diese kleinen Kugeln erinnert hat! Zum Reinlegen…

Also überall habe ich mich umgesehen, Onlineshops durchforstet, aber ich konnte ihn nicht finden und online war er einfach ultra teuer..

AAAABER.. Ja, ganz dickes ABER.. Aber dieser Aufstrich besteht nur aus 3 einfachen Zutaten. Da hat man doch nichts zu verlieren, also habe ich versucht ihn selbst zu machen. Und was soll ich sagen – es hat funktioniert! Ich muss dieses Rezept mit euch teilen, denn es ist ein perfektes Geschenk aus der Küche…

Haselnuss-Creme (vegan):

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Zutaten für 1 Glas:

  • 250 g ganze Haselnüsse
  • 50 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker

Zubereitung:

Die Nüsse im Ofen bei 175°C Umluft etwa 10 Minuten rösten.

200 g der Nüsse zusammen mit Zucker und Vanillinzucker in einen guten (Hochleistungs-)Mixer geben und fein mixen.

Die restlichen 50 g Haselnüsse mit einem Messer hacken und unter die Creme rühren.

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Kaum zu glauben oder? Klingt sehr banal, aber es ist so so so lecker! Peinlich, ich habe ihn direkt gelöffelt! Man kann ihn smooth herstellen, ganz ohne Stücke. Oder eben mit gehackten Nüssen für den extra Crunch. Der Aufstrich hält sich mehrere Wochen – wenn man ihn nicht davor schon komplett ausgelöffelt hat.

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Also, in ganz wenigen Minuten habt ihr euren eigenen Haselnussaufstrich, den ihr gerne verschenken könnt. Hübsch verpackt in einem schönen Glas, mit einer netten Paketschnur als Schleife und einem selbstgeschriebenen Label…

Oder eben an den Weihnachtsfeiertagen zum Frühstück servieren… Vielleicht einfach mit ein paar leckeren Brötchen oder Croissants? Auf jeden Fall etwas für alle Süßmäulchen unter uns.

[Grundrezept] Basilikumsalz (vegan)

Mit den Rezepten für Weihnachten bin ich jetzt auch erstmal durch…

Aber wisst ihr, was bei mir nicht fehlen darf? Schnelle Geschenke aus der Küche, deshalb habe ich für euch noch den ein oder anderen schnellen Tipp bzw. Express-Rezepten…

Dazu gehören selbstgemachte Gewürzmischungen oder Gewürze. Ganz wunderbar z.B. mein Pumpkin Spice, das perfekt in die Weihnachtszeit und in den Winter passt.

Aber für manche müssen es dann wohl etwas herzhaftere Gewürze sein..

Ich konnte im Foodsharing einige Töpfe Basilikum retten, Pesto habe ich bereits zur Genüge, so kam die Idee zum leckeren Basilikumsalz…

Basilikumsalz (vegan):

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Zutaten für etwa 400 g:

  • 125 g geernteten Basilikum
  • 400 g gutes Steinsalz

Zubereitung:

Den Basilikum ernten, nur Blättchen und feinste Zweige verwenden und anschließend zusammen mit dem Salz in einen Mixer oder andere Art von Zerkleinerer geben und fein mixen.

Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und verteilen. Dort für ca. 5 Stunden durchziehen lassen.

Nach der Ziehzeit für etwa 4 Studen im Backofen bei 50°C Ober-/Unterhitze trocknen lassen. Am besten einen Kochlöffel in die Ofentüre klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann und eventuell zwischenzeitlich umrühren.

Das Salz abkühlen lassen und abfüllen. Sollten jedoch noch trockene Kräuterreste im Salz sein, einfach noch eine Runde durch den Mixer jagen.

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Ganz einfach, oder? Die Zubereitung ist super schnell und einfach, man muss lediglich etwas Zeit mitbringen, was das Trocknen angeht, aber das passiert ja fast von selbst.

Ich verwende hier sehr gerne hochwertiges Steinsalz oder Ursalz, aber natürlich funktioniert es genauso gut mit günstigem Salz.

Kein Basilikum da? Wie wäre es dann mal mit Rosmarinsalz für Kartoffelgerichte?

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Toll diese Farbe, oder? Aber es ist nicht nur super hübsch anzusehen, sondern schmeckt auch noch klasse! Einfach über ein paar Tomatenscheiben krümeln oder auf ein Brot mit veganem Frischkäse rieseln lassen. Es passt auch super zu frischen Gurkenscheiben usw..

Wozu würdet ihr es sofort verwenden und wie steht ihr zu selbstgemachten Geschenken aus der Küche?

[Rezept] Zwiebel-Lauch-Quiche (vegan)

Ich mag jede Art von Gemüsekuchen bzw. Quiche! Ein herzhafter Mürbeteig, gefüllt mit verschiedensten Zutaten nach Wahl und natürlich einem Guss aus einer cremigen Masse.

Der super Klassiker ist natürlich die Quiche Lorraine. Also Speck, Zwiebeln, eventuell Lauch und viele Milchprodukte. Aber das ist natürlich auch ganz einfach in einer veganen Variante möglich und mindestens genauso lecker!

Ich finde Quiche ist  auch ein perfektes Weihnachtsessen. Der Gemüsekuchen kann super vorbereitet werden und dann im richtigen Moment nochmal aufgebacken werden. Dazu nur noch etwas frischen Salat und jeder ist glücklich. Und ich kenne keinen, der keine Quiche mag und ihr?

Zwiebel-Lauch-Quiche (vegan):

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Zutaten für eine Springform (26 – 28 cm):

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Margarine
  • 50 g Sojajoghurt
  • 1 TL Salz

Für die Füllung:

  • 600 g Zwiebeln
  • 500 g Lauch
  • 200 g Räuchertofu
  • 3 EL Öl
  • 400 g vegane Quarkalternative
  • 50 g Maisstärke
  • 1 TL gemahlener Kümmel
  • Salz, Pfeffer
  • n.B. frische Kräuter

Zubereitung:

Margarine erst kurz vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank nehmen und in Flocken unter die restlichen Zutaten für den Teig kneten, bis eine homogene Masse entsteht. Nun den Teig in Folie packen und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank lagern, damit die Margarine wieder fest wird. Der Teig kann auch gerne schon am Vortag vorbereitet werden.

In der Zwischenzeit 500 g geschälte und in dünne Spalten geschnittene Zwiebeln in einem Löffel Öl anbraten, bis sie glasig und leicht golden sind. Den Lauch in feine Ringe schneiden und ebenfalls in einem Löffel Öl anbraten, bis er glasig und leicht golden wird. Nun den Tofu fein würfeln und mit Salz und Öl kross anbraten. Jetzt alle Zutaten für die Füllung vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Wunsch kann mit jeder Sorte an Kräutern verfeinert werden.

Wenn der Teig genug im Kühlschrank geruht hat, den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nun die mit Backpapier ausgelegte und am Rand gefettete Springform mit Teig auszukleiden. Dafür den Teig mit etwas Mehl grob ausrollen und dann mit den Fingerspitzen in die Form drücken, und einen schönen Rand für die Füllung hochziehen. Alternativ kann man hier auch nur mit den Händen arbeiten, ein Nudelholz ist nicht zwingend notwendig.

Die Füllmasse gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen.

Den Zwiebelkuchen, im unteren Drittel des Backofens, ca. 60 – 65 Minuten bis zur gewünschten Bräune backen.

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Keine Sorge, oft ist von Blindbacken die Rede, das könnt ihr euch hier auf jeden Fall sparen, wie in all meinen Rezepten von Mürbeteig! Wichtig ist hierbei nur, dass ihr den Kuchen wirklich im unteren Drittel in den Backofen schiebt und ihm Ober-/Unterhitze gebt. So bekommt er von unten gute Hitze und wird oben nicht zu dunkel. Versucht das gerne in all euren Rezepten mit Mürbeteig. Gerade auch bei Rezepten, die gerne mal zum „durchmatschen“ neigen…

Der Teig so wunderbar mürbe und die Füllung super saftig, würzig, lecker! Je nach Größe der Stücke könnt ihr ganz einfach selbst bestimmten, ob die Quiche lediglich eine kleine Vorspeise oder aber die Hauptspeise darstellen soll.

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Ich finde, Quiche gibt es viel zu selten! Denn der Gemüsekuchen ist so einfach in der Zubereitung und dabei so lecker! Also warum nicht mal aufs nächste Brunch-Buffet eine Quiche stellen? Oder auch gerne mal einfach bei einem Kuchen-Buffet mit auftischen, es gibt mehr als genug, die eine herzhafte Quiche den Massen an süßen Kuchen vorziehen werden.

Oder eben als weihnachtliche Vor- oder auch Hauptspeise, egal ob kalt oder warm!

[Rezept] Rouladen aus Soja-Steaks mit dunkler Sauce (vegan)

Egal ob als Weihnachtsmenü oder einfach nur als üppiges Sonntagsessen, diese Rouladen hauen jeden vom Hocker. Man kennt sie auch schon von diversen anderen Bloggern oder Seiten und jeder entwickelt seine eigene Version der perfekten Roulade!

Heute möchte ich euch meine Rouladen vorstellen! Diese Rouladen werden allein in der Pfanne zubereitet und brauchen keinen Backofen, werden besonders knusprig und nicht schwammig, wie bei vielen anderen.

Dazu gibt es natürlich noch eine hausgemachte dunkle Sauce und zwar eine Blitz-Sauce! In einer extra einfachen Variante ohne viel Schnickschnack, so dass sie sich auch einfach für ein Sonntagsessen eignet und nicht groß dafür eingekauft werden muss.

Rouladen aus Soja-Steaks mit dunkler Sauce (vegan):

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Zutaten für 10 Rouladen:

  • 5 Soja-Steaks (Trockenware)
  • 70 g vegane Landjägeralternative oder Räuchertofu
  • 4 Essiggürkchen
  • 1 Zwiebel
  • 100 g mittelscharfer Senf
  • Salz, Pfeffer
  • n.B. Pflanzenöl

Für die Sauce:

  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 2 geh. EL Tomatenmark
  • 2 EL Rohrohrzucker (alternativ: weißer Zucker)
  • 4 EL Sojasauce
  • 15 g Gemüsebrühe
  • 1 geh. EL Senf
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • 1,5 l Wasser
  • (ca. 2 EL Stärke)

Zubereitung:

Die Soja-Steaks ca. 15 Minuten in gekochtem Wasser ziehen lassen, danach abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und zwischen 2 Frühstücksbrettchen bestmöglich ausdrücken. Dann mit einem sehr scharfen Messer die Steaks halbieren, so dass sie nur noch halb so dick sind. Am besten hierfür wieder zwischen 2 Brettchen legen und mit einem Messer vorsichtig über die Arbeitsplatte gleiten lassen und in 2 gleich dicke Scheiben schneiden.

Die veganen Landjägeralternativen (oder Räuchertofu) und Essiggürkchen in Streifen schneiden. Die Zwiebel Schälen und in dünne Spalten schneiden.

Nun die dünnen Steaks je mit ca. 1 EL Senf  bestreichen, mit Salz und Pfeffer würzen, auf ein Ende vegane Landjägeralternative, Gürkchen und Zwiebeln legen und von dieser Seite eng aufrollen und mit Küchengarn, Zahnstochern oder anderem Rouladenwerkzeug verschließen.

Die Rouladen in einer großen Pfanne, in etwas Öl, von allen Seiten ordentlich anbraten. Wenn die Rouladen rundherum angebraten sind, aus der Pfanne nehmen und die Sauce zubereiten.

Hierfür die Zwiebeln in feine Würfeln schneiden und in 2 EL Öl leicht glasig anbraten, dann das Tomatenmark hinzugeben und so lange unter gelegentlichem Rühren rösten, bis das Tomatenmark gleichmäßig rostrot wird, keine hellroten Stellen mehr besitzt, jedoch auch nicht verbrennt. Dann den Zucker hinzugeben, kurz karamellisieren und direkt mit Sojasauce ablöschen. Dann Senf, Brühe, Kräuterzweige, Salz, Pfeffer und etwas Wasser hinzugeben (so dass die Rouladen noch in die Pfanne passen). Kurz verrühren und die Rouladen in die Sauce geben. Die Rouladen mindestens ca. 25 – 30 Minuten köcheln lassen und immer wieder mit etwas Wasser auffüllen.

Nach der Kochzeit die Rouladen nochmals aus der Pfanne nehmen und die Kräuterzweige entfernen. Jetzt könnt ihr nach Belieben die Sauce pürieren oder auch durch ein Sieb passieren. Ich lasse die Sauce wie sie ist und dicke sie lediglich mit etwas Maisstärke an. Hierfür ca. 2 EL Stärke in kaltem Wasser auflösen und unter die Sauce rühren, kurz köcheln lassen und fertig ist die Sauce.

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Die Rouladen gerne nochmal in die Pfanne geben oder direkt servieren und mit Sauce beträufeln. Am besten schmecken Knödel bzw. Klöße oder Spätzle zu den Rouladen, etwas Kohlgemüse wie Rosenkohl, Rotkohl, Brokkoli usw. harmonieren ganz wunderbar.

Die Sauce könnt ihr natürlich ganz einfach noch etwas pimpen, indem ihr etwas Wein zum Ablöschen verwendet oder noch etwas Wacholder oder Lorberblätter hinzugebt. Wenn ihr noch ein paar verschiedene Aromen in der Sauce haben wollt, könnt ihr noch Pastinaken, Karotten oder anderes Gemüse mit der Zwiebel anrösten, jedoch würde ich euch das Passieren der Sauce in dem Fall anraten.

Sonntagsessen01 (9)

Genau dieses Gericht wird es bei uns in diesem Jahr auch an Heiligabend geben, wahrscheinlich mit leckeren Semmelknödeln und dann selbstgekochtem Rotkohl. Ich freue mich schon und da läuft mir direkt das Wasser im Mund zusammen!

Du weißt auch schon, was es bei dir an Heiligabend zu essen gibt oder eben nicht? Dann schau doch mal bei meinem Gewinnspiel vorbei!

[Rezept] Linguine mit Orangen-Salbei-Sauce und karamellisiertem Tofu (vegan)

Ihr seid noch auf der Suche nach einem Hauptgang für Weihnachten? Es soll aber kein Braten, Fleischersatz oder sonstiges Imitat werden, sondern ein komplett eigenständiges Gericht?

Vielleicht ist das hier das richtige für euch – etwas für alle Pastafreunde unter uns.. Und wie kann man kein Pastafreund sein, oder?

Viele winterliche Zutaten vereint in einem einfachen Nudelgericht. Geröstete Nüsse, Orangen und Salbei – Winter pur!

Linguine mit Orangen-Salbei-Sauce und karamellisiertem Tofu (vegan):

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 50 g Cashewmus
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 unbehandelte Orange
  • 6 Salbeiblätter
  • 40 g Mandeln oder Haselnüsse
  • 250 g (Orangen-)Linguine

Für den Tofu:

  • 200 g Mandel-Nuss-Tofu
  • Öl
  • 3 EL Orangensaft
  • 1/2 TL Flüssigrauch (Liquid Smoke)
  • 1-2 EL Ahornsirup
  • 1 EL Sojasauce

Zubereitung:

Das Cashewmus in eine Pfanne oder Topf geben. Knoblauch schälen und fein hacken oder pressen und hinzugeben. Orange abreiben und auspressen – beides zum Cashewmus geben. 4 Salbeiblätter fein hacken und zur Sauce geben. Nun erhitzen, bis die Sauce köchelt.

In der Zwischenzeit die Linguine al dente kochen. Die restlichen 2 Blättchen in feine Streifen schneiden und für die Deko aufheben. Die Nüsse rösten und grob hacken.

Den Tofu in Scheiben schneiden und in etwas Öl vorbraten. Die restlichen Zutaten zu einer Marinade verrühren und wenn der Tofu die gewünschte Bräune hat, mit der Marinade ablöschen und so lange braten, bis die Masse den Tofu schön ummantelt hat.

Nudeln nach Belieben kurz durch die Sauce schwenken oder Sauce auf den Nudeln verteilen und zusammen mit den gehackten Nüssen, Salbeistreifen und Tofustücken servieren.

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Ganz ohne großen Kochaufwand! Ein Töpfchen für die Sauce, einen großen Topf Nudeln und nur noch kurz den Tofu karamellisieren. Durch die Orange ein sehr frisches Gericht, mit einer schönen Cremigkeit, dazu noch etwas würziger Tofu und knackige Nüsse.. Für alle Sinne etwas dabei.

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Steht euer komplettes Menü schon? Wie sieht eure Planung aus? Sollen es lieber einfache Gerichte sein, wie „Würstchen mit Kartoffelsalat“ oder lange Vorbereitungszeiten und ein großes 3-Gänge-Menü?

Früher gab es bei uns zu Hause immer die Variante mit Würstchen und Kartoffelsalat, was sich als immer schwieriger gestaltete… Ein großer Teil der Familie begann sich vegetarisch zu ernähren und nun auch noch vegan. Man möchte sich nicht ausgestoßen fühlen oder große Diskussionen führen, die mich bedrücken und keine Rechtfertigungen für meinen Lebensstil erbringen müssen.. Ich möchte keinem zur Last fallen und nehme das Ganze zum Anlass, um ein Weihnachten komplett ohne Tierleid zu feiern. Mit einem schönen 3-Gänge-Menü. Essen das schmeckt, begeistert, den schönen Abend abrundet und nach einer stressigen Zeit im November und Dezember ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

[Rezept] Violetter Chinakohlsalat (vegan)

So, heute widme ich mich mal einer kleinen Beilagen oder Vorspeisenidee für Weihnachten.

Wie wäre es mit einem sehr leichten und super einfachen Salat mit einem winterlichen Chinakohl?

Bei meiner Oma gab es diesen Salat früher immer im Winter. Nur ein paar Zutaten, schnell zusammengerührt, aber sehr lecker.

Am besten schmeckt er, wenn er etwas durchgezogen hat, also kann man ihn perfekt ein oder zwei Stunden früher zubereiten und er wird dadurch noch leckerer!

Violetter Chinakohlsalat (vegan):

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Zutaten für 1 Schüssel:

  • 1 Kopf Chinakohl (ca. 300 – 350 g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL vegane Alternative zu Sahne
  • 2 EL weißer Balsamico
  • 1 TL Salz
  • grober Pfeffer
  • n.B. Kräuter

Zubereitung:

Den Chinakohl in feine Streifen Schneiden, die Zwiebel schälen und Würfeln.

Nun Chinakohl und Zwiebeln mit allen anderen Zutaten vermengen und am besten mindestens 30 Minuten ziehen lassen, damit das Salz etwas Flüssigkeit aus dem Kohl zieht. Nach Bedarf noch mit Kräutern abschmecken.

Salat19 (5)

So einfach, oder? Aber wenn man violetten Chinakohl verwendet, sieht der Salat gleich noch etwas aufregender aus und lässt ihn etwas festlicher wirken! Aber das ist nur eine optische Sache, natürlich funktioniert der Salat auch mit jedem normalen Chinakohl und normalen Zwiebeln.

Ein paar Sprossen auf dem Salat wirken Wunder und lassen eure Gäste staunen. Dazu sind sie natürlich wahnsinnig lecker und gesund.

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Also vielleicht ist der Chinakohlsalat etwas für euch, falls ihr noch nach einer kleinen Vorspeise oder Beilage gesucht habt.

Ich esse diesen Salat gerne den ganzen Winter über. Chinakohl ist nicht nur wahnsinnig lecker, sondern dabei auch unglaublich gesund. Ihr spart Kalorien, nehmt aber viel Vitamin C, B-Vitamine und Folsäure auf.

Seid ihr eigentlich eher Freunde von Salaten oder Suppen als Vorspeise?

[Rezept] Rote-Bete-Suppe mit Kräuterklößchen (vegan)

Die Plätzchen sind nun alle fertig gebacken und mein Augenmerk fällt jetzt so langsam auf ein schönes Weihnachtsessen. Am besten lecker, aber auch gut vorzubereiten, sollte es sein… Mehrere Gänge wären schön und es sollte natürlich zur Jahreszeit passen…

Deshalb war die erste Idee: Rote Bete! Aus frischer Roter Bete – direkt aus dem Garten meiner Mutter – sollte ein kleines Vorspeisen-Süppchen werden. Und wie könnte es besser sein? Natürlich muss noch etwas Raffinesse hinein, wie wäre es mit Meerrettich, die perfekte Kombination, oder?

Also eine ganz einfache, schnelle Suppe mit kleinen Klößen als Suppeneinlage.

Rote-Bete-Suppe mit Kräuterklößchen (vegan):

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Zutaten für 4 kleine Portionen:

Für die Suppe:

  • 500 g Rote Bete (roh)
  • 1 Zwiebel
  • 1 l Wasser
  • 20 g gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 Msp. Kümmel
  • 1 Prise Muskat
  • 1 EL Essig
  • Salz, Pfeffer
  • n.B. Meerrettich
  • n.B. Sprossen oder Kräuter

Für ca. 40 kleine Klößchen:

  • 150 g Paniermehl
  • 175 ml Pflanzendrink
  • 2 EL Sojamehl
  • 1 Pck. TK Kräutermischung
  • Salz, Pfeffer Muskat

Zubereitung:

Für die Suppe die Rote Bete und Zwiebeln grob würfeln und mit allen anderen Zutaten aufkochen. Sobald die Rote Bete gar ist, mit Hilfe eines Hochleistungsmixers oder eines Pürierstabs fein pürrieren. Nach Wunsch nochmal mit Gewürzen und Kräutern abschmecken.

Für die Kräuterklößchen etwas Salzwasser zum kochen bringen und aus allen Zutaten eine homogene Masse rühren. Die Klößchen im heißen Wasser ca. 3 Minuten gar ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen und anschließend mit der Suppe und etwas Meerrettich servieren.

Suppe03 (10)

Natürlich kann die Suppe gerne noch mit etwas zusätzlicher Roter Bete, als Suppeneinlage, serviert werden. Hierfür einfach etwas mehr Bete garen und vor dem Pürieren abschöpfen. Oder einfach vorgegarte oder eingelegte Bete verwenden.

Ein paar bunte Sprossen geben der Suppe noch einen optischen Reiz und passen ganz wunderbar dazu. Kräuter wie Petersilie oder Liebstöckel runden das Gericht noch ab.

Suppe03 (6)

So einfach und schnell lässt sich sie Suppe zubereiten und natürlich auch vorbereiten, perfekt als Vorspeise für ein weihnachtliches 3-Gänge-Menü.

Aber auch als Hauptgang ist diese Suppe super. Einfach doppelte Portionen und extra viel Suppeneinlage oder leckeres Brot dazu.